 | In einem zunehmend gesellschaftlich, kulturell und religiös vielfältiger werdenden Deutschland ist eine interkonfessionelle bzw. interreligiöse Zusammenarbeit im Religionsunterricht unumgänglich. Der Religionsunterricht an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen ist in der Regel dennoch grundgesetzlich konfessionell ausgerichtet, also katholisch oder evangelischhinsichtlich Schülern, Lehrern und Lerninhalten. Die Praxis zeigt, dass der ko... |  | Ulrich Kropaĉ / Georg Langenhorst
Das vorliegende Heft, thematisch ungebunden, tritt – wieder einmal – den Beweis an, dass es sich bei der Religionspädagogik um ein vielgestaltiges Arbeitsfeld handelt, inhaltlich wie methodisch, das seine Stärke daraus herleitet, dass es sich auf die christliche Tradition ebenso sehr bezieht wie auf humanwissenschaftliche Disziplinen. Auf diesem Weg ergeben sich mannigfache Fragestellungen, Denkbewegu... |
 | LIEBE LESERINNEN UND LESER,
dieses Heft ist eine Zumutung. Das geben wir gerne zu. Wir muten Ihnen zu, sich mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, die das Lernen mit und über digitale Medien für den Re - ligionsunterricht und die Konfi-Arbeit eröffnen. Das kostet Zeit. Es kostet Mühe und Nerven. Aber es ist letztendlich dann doch einfacher als man denkt, und es ist eine Notwendigkeit. „Digital...... |  | Liebe Leserinnen und Leser,
»Schon wieder?!«, mögen Sie denken, wenn Sie unser Heft zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in den Händen halten. In der Tat, nicht erst seit den Empfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz beschäftigen sich die Katechetischen Blätter intensiv mit diesem Thema. Hier wurde schon vor 25 Iahren um das Plädoyer des dkv für einen »zunehmend von den Kirchen gemeinsam verantworteten Religionsu...... |
 | Liebe Leserin,
lieber Leser
In einem Gedicht des sprachsensiblen Theologen Fridolin Stier heißt es:
»Nicht ›von Gott‹ lasst uns reden,
›Von‹ – ›Gott‹, ›von Gott‹ nicht.
Von den Dingen lasst uns reden,
Von den Dingen, den Dingen, den Dingen.«
Große Zurückhaltung gegenüber der Gott-Rede, der Theo-Logie, überbordendes Interesse an der Rede von den Dingen. In der dreifachen Wiederholung springen uns die Dinge förm...... |  | LIEBE LESERINNEN UND LESER,
„Sie wollen Religionslehrer werden. Wie sehen Sie da Ihre Rolle an der Schule?“, fragt der Prüfer im zweiten Staatsexamen. Der Kandidat beschreibt vorsichtig und ausgewogen die Balance zwischen staatlichem und kirchlichem Auftrag und vergisst dabei auch nicht das Grundgesetz zu zitieren. „Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. ...... |
 | Salve, liebe Leserinnen und Leser!
Eine nicht enden wollende Diskussion haben wir auf der letzten Fiedakiionssitzung
weitergeführt: Es ging und geht immer noch
um den Gebrauch einer korrekten Sprache, die niemanden diskriminiert oder bevorzugt, wenn
es um die Bezeichnung oder gar Anrede z. B. der rabs-Leserinnen und -leser oder Schülerinnen und Schüler geht. Andererseits geht es um die Lesbarkeit gedruckter Texte.
Ein Redakteur fand fol...... |  | Liebe Leserinnen und Leser!
Heute halten Sie die gemeinsame Ausgabe von BRU und rabs in den Händen. Zum zweiten Mal in der Geschichte der religionspädagogischen Fachmagazine wollen wir es angehen, ein von evangelischer und katholischer Seite gemeinsam gestaltetes und verantwortetes Heft herauszugeben. Der äußere Anlass ist das Jubiläum der Reformation in diesem Jahr.
Vor 500 Jahren veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen...... |
 | Wie wird und wie kann es mit dem Religionsunterricht in Deutschland, der nach Art.7 GG ein konfessioneller Unterricht ist, weitergehen - nicht nur angesichts schwindender Kirchenmitgliedschaften und zunehmend konfessioneller Gleichgültigkeit, sondern auch hinsichtlich Migration, Interkulturalität und religiöser Pluralisierung? Baden-Württemberg erprobt seit 2005 in einem landesweiten Modellversuch den konfessionell-kooperativen Religionsunter... | |