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Praktische Theologie
Praktische Theologie




Isolde Karle

Evangelische Verlagsanstalt
EAN: 9783374054886 (ISBN: 3-374-05488-9)
744 Seiten, hardcover, 14 x 21cm, 2020

EUR 58,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Das Lehrbuch bietet eine Gesamtdarstellung des Faches Praktische Theologie. Historische Perspektiven kommen dabei ebenso zur Geltung wie die Vielfalt aktueller Diskurse. Das Lehrwerk ist interdisziplinär angelegt. Fragen zu Religion, Identität, Lebensführung, Biographie, Kirche, Kommunikation und Gesellschaft werden sozialwissenschaftlich analysiert, bevor sie in einem theologischen Horizont gedeutet werden. Das Lehrwerk besteht aus zehn Kapiteln. Es beginnt mit einer Reflexion zum Selbstverständnis des Faches (1) und geht sodann der Funktion von Religion (2), Kirche (3) und Pfarrberuf (4) in der Moderne nach. Den Hauptteil bilden die großen Subdisziplinen der Praktischen Theologie: Homiletik (5), Liturgik (6), Poimenik (7) sowie die Theorie der Kasualien (8). Abgeschlossen wird das Lehrwerk durch Ausführungen zur Diakonie (9) und zur religiösen Medienkommunikation (10).

Isolde Karle, Dr. theol., Jahrgang 1963, studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Cambridge (USA) und Münster. Sie wurde in Kiel promoviert und habilitierte sich in Bonn. Seit 2001 ist sie Professorin für Praktische Theologie, insbesondere Homiletik, Liturgik und Poimenik, an der Ruhr-Universität in Bochum, und seit 2015 Direktorin des neu gegründeten Instituts für Religion und Gesellschaft. Sie ist Mitglied der International Academy of Practical Theology und vieler weiterer Gesellschaften. Seit 2003 ist Karle Mitherausgeberin der Zeitschrift »Evangelische Theologie«, seit 2019 Mitherausgeberin von »Zeitzeichen«.
Rezension
Praktische Theologie versteht sich als Theorie pluraler christlich-religiöser Praxis in der Gegenwart. Dabei werden christliche Religionspraxis, moderne Gesellschaft, Gegenwartskultur und Individuum aufeinander bezogen. Dieses druckfrische voluminöse Lehrbuch zur "Praktischen Theologie" umfasst alle Themengebiete ds Fachs außer der Religionspädagogik, für die in der Reihe kürzlich bereits ein eigenes Lehrbuch (ISBN 9783374054909) erschienen ist: In zehn Kapiteln geht es zunächst um eine Reflexion zum Selbstverständnis des Faches (1), die Funktion von Religion (2), Kirche (3) und Pfarrberuf (4) in der Moderne. Den Hauptteil bilden die großen Subdisziplinen der Praktischen Theologie: Homiletik (5), Liturgik (6), Poimenik (7) sowie die Theorie der Kasualien (8). Abgeschlossen wird das Lehrwerk durch Ausführungen zur Diakonie (9) und zur religiösen Medienkommunikation (10). - Von 2018 bis 2022 wird ein unfasssendes Grundwissen der Ev. Theologie vermittelndes »Lehrwerk Evangelische Theologie« (LETh) in zehn Bänden erscheinen, das einen Überblick über alle Fächer der Evangelischen Theologie nebst einer Einführung für Theologinnen und Theologen in die Religionswissenschaft bietet; etliche Bände liegen bereits vor.

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Von 2018 bis 2022 wird ein »Lehrwerk Evangelische Theologie« (LETh) in zehn Bänden erscheinen, das einen Überblick über alle Fächer der Evangelischen Theologie nebst einer Einführung für Theologinnen und Theologen in die Religionswissenschaft bietet.
Auf dem aktuellen Stand der Forschung wird es das Grundwissen für Studium und Examen vermitteln. Zielgruppe sind Studierende der Evangelischen Theologie im Hauptfach sowie im Diplom- oder Magisterstudium Evangelische Theologie. In besonderer Weise dürfen sich Studierende mit dem Berufsziel Pfarramt und Lehramt – hier vor allem, aber nicht ausschließlich am Gymnasium – angesprochen fühlen. Das Lehrwerk soll sich aber auch unabhängig von modularisierten Studiengängen benutzen lassen. Das Bemühen um einen klaren Aufbau der Bände und eine griffige Sprache zielt generell auf eine Leserschaft, die Freude an theologischer Bildung hat.
Die Bände des Lehrwerks wollen keine historisierende Darstellung der einzelnen theologischen Fächer und Teildisziplinen geben, sondern gegenwartsbezogenes theologisches Grundwissen vermitteln. Die Darstellung verbindet den Gesichtspunkt der fachwissenschaftlichen Relevanz von Theologie mit der praxisorientierten Ausrichtung auf das künftige Berufsfeld der Studierenden. Die Leitfrage bei der Stoffauswahl lautet: Welches Grundwissen ist für den Erwerb der im Pfarramt oder im Lehramt geforderten theologischen Kompetenz entscheidend?
Für jeden Band ist ein Autor oder eine Autorin hauptverantwortlich, doch tragen alle gemeinsam Verantwortung für das Gesamtkonzept des ­Lehrwerks und haben jeden Einzelband vor dem Erscheinen gründlich dis­kutiert. Auf diese Weise werden Querverbindungen hergestellt und Überschneidungen vermieden, um dem Gesamtwerk bei aller theolo­gischen Pluralität die nötige Geschlossenheit zu verleihen. Den Leserinnen und Lesern sollen auf diese Weise die innere Einheit der Theologie und die bestehenden Zusammenhänge zwischen ihren Einzeldisziplinen, ihren Fragestellungen und Methoden deutlich werden (enzyklopädischer Aspekt).
Inhaltsverzeichnis
Vorwort zum Band XV

1. Was ist Praktische Theologie?

1.1 Reformatorische Impulse 1
1.2 Schleiermachers Grundlegung der Praktischen Theologie 5
1.3 Praktische Theologie der Gegenwart 14
1.3.1 Ausdifferenzierung, Spezialisierung, Empirieorientierung und die Frage nach einem Leitbegriff für die Praktische Theologie 14
1.3.2 Zur Theologizität und Interdisziplinarität Praktischer Theologie 21
1.3.3 Der Professionsbezug der Praktischen Theologie 27
1.4 Weiterführende Literatur 31

2. Religion in der Moderne

2.1 Die funktionale Differenzierung der Gesellschaft und die Religion 32
2.2 Paradoxien moderner Individualität 37
2.3 Fundamentalistische Formen der Religion 43
2.4 Religion als Kommunikation 46
2.5 Religion als Sinn und Geschmack fürs Unendliche 53
z.6 Glaube und Kontingenzsensibilität 57
2.7 Funktion der Religion 61
2.8 Säkularisierung oder Religionsboom? 66
2.9 Religiöse Homogenisierung, ökumenische Identität und interreligiöser Dialog 72
2.10 Spiritualität 79
2.11 Weiterführende Literatur 87

3. Kirche und Moderne

3.1 Biblisches Erbe und reformatorische Einsichten 88
3.1.1 Die neue Sozialstruktur der »Ekklesia« 88
3.1.2 Kirchliche Sozialformen und reformatorisches Kirchenverständnis 90
3.2 Kirche als Organisation 95
3.2.1 Die Kirche als Melange von Institution und Organisation 95
3.2.2 Kirchenleitung und Kirchenrecht 103
3.3 Kirchenkrise und Kirchenreform io8
3.3.1 Organisationsreformen 110
3.3.2 Management und Non-Profit-Organisationen 114
3.4 Kirche als Gemeinde 117
3.4.1 Communio Sanctorum 117
3.4.2 Face-to-Face-Kommunikation 122
3.5 Kirche als paradoxer Impulsgeber religiöser Kommunikation 126
3.6 Weiterführende Literatur 131

4. Der Pfarrberuf in der Moderne

4.1 Historische Perspektiven 132
4.1.1 Biblische Wurzeln 132
4.1.2 Von der Alten Kirche bis zur Reformation 133
4.1.3 Das Geschlechterarrangement im Pfarramt und die Ordination von Frauen 138
4.2 Der Pfarrberuf als Profession 141
4.3 Tendenzen der Deprofessionalisierung 148
4.4 Individualisierung und Professionsethos 152
4.5 Die Pluralität der Ämter 156
4.5.1 Funktionspfarrämter 156
4.5.2 Die Vielfalt der Ämter 158
4.5.3 Das Pfarramt und die Kirchenleitung 161
4.6 Weiterführende Literatur 163

5. Homiletik

5.1 Historische Perspektiven mit Impulsen für die aktuelle Diskussion 164
5.1.1 Die rhetorische Kunst der Predigt: Aurelius Augustin (334-430) 166
5.1.2 Predigt als Inkarnation Christi: Martin Luther (1483-1546) 171
5.1.3 Die Predigt als religiöse Zirkulation: Friedrich Schleiermacher (1768-1834) 177
5.1.4 Predigt für den modernen Menschen 186
a) Otto Baumgartens (1858-1934) Predigtkritik 188
b) Friedrich Niebergalls (1866-1932) Modernisierung der Predigt 190
5.1.5 Die Predigt als Wort Gottes: Karl Barth (1886-1968) 194
5.1.6 Weiterführende Literatur 201
5.2 Homiletische Diskurse der Gegenwart 202
5.2.1 Die Predigt als Gespräch mit dem Hörer über sein Leben: Ernst Lange (1927-1974) 202
5.2.2 Rezeptionsästhetische Homiletik 208
a) Gerhard Marcel Martin: Die Predigt als offenes Kunstwerk 208
b) Wilfried Engemanns Plädoyer für einen kreativen Zeichengebrauch 211
c) Weiterführende Überlegungen 217
5.2.3 Nordamerikanische Homiletik und die Wiederentdeckung der Rhetorik 220
a) Die homiletische Rhetorik David Buttricks 220
b) Die Rezeption der New Homiletic bei Martin Nicol und Alexander Deeg 225
c) Impulse aus der nordamerikanischen Homiletik 229
5.2.4 Die Predigerin und der Prediger 231
a) Zur Person des Predigers und der Predigerin 231
b) Das Ich auf der Kanzel 232
c) Glaubwürdigkeit 233
d) Gendersensibilität 234
5.2.5 Aktuelle Herausforderungen der Predigttheologie 236
a) Sünde und Rechtfertigung 237
b) Politische Predigt 242
5.2.6 Weiterführende Literatur 247

6. Liturgik

6.1 Historische Perspektiven mit Impulsen für die aktuelle Diskussion 250
6.1.1 Biblische Gottesdienstvielfalt 250
a) Jüdische Wurzeln und die Praxis Jesu 250
b) Urchristliche Gottesdienste 253
6.1.2 Die Gottesdienstentwicklung in der Alten Kirche 257
6.1.3 Der orthodoxe Gottesdienst 260
6.1.4 Die römisch-katholische Messe 262
a) Die Entwicklung bis zur Reformation 262
b) Die zentrale Bedeutung der Eucharistie 265
c) Ökumenische Herausforderungen 268
6.1.5 Martin Luthers Gottesdienstreform 271
a) Martin Luthers Gottesdienstverständnis 271
b) Die zentrale Funktion von Musik und Gesang 274
c) Der Gottesdienst als öffentliche Reizung zum Glauben 277
6.1.6 Zur Feier und Deutung des Abendmahls 28o
6.1.7 Der reformierte Gottesdienst 288
a) Die historische Entwicklung in Zürich und Genf z88
b) Der Predigtgottesdienst in der Gegenwart 292
6.1.8 Der Gottesdienst als Darstellung christlichen Lebens (Friedrich Schleiermacher) 296
a) Der Gottesdienst als Regenerationszentrum christlichen Lebens 296
b) Der Gottesdienst als Gesamtkunstwerk 298
c) Der Agendenstreit 300
d) Der Gottesdienst als Fest und Feier 301
6.1.9 Weiterführende Literatur 303
6.2 Aktuelle Diskurse und Fragestellungen 304
6.2.1 Der Gottesdienst als kulturelles Gedächtnis 304
6.2.2 Der Gottesdienst in der Erlebnisgesellschaft 308
a) Empirische Erkenntnisse 308
b) Der Gottesdienst aus milieutheoretischer Sicht 311
6.2.3 Die rituelle Dimension des Gottesdienstes 317
6.2.4 Das gottesdienstliche Gebet 322
6.2.5 Die gottesdienstliche Musik 326
6.2.6 Die Zeit des Gottesdienstes 328
a) Der Sonntag 328
b) Das Kirchenjahr und jahreszyklisch besonders relevante Gottesdienste 330
6.2.7 Der Raum des Gottesdienstes 334
6.2.8 Zielgruppenorientierte Gottesdienste 336
a) Kindergottesdienste 337
b) Jugendgottesdienste 339
c) Salbungsgottesdienste 341
6.2.9 Weiterführende Literatur 343

7. Poimenik

7.1 Historische Perspektiven mit Impulsen für die Diskussion 348
7.1.1 Seelsorge als Trost: Martin Luther 348
a) Seelsorgerliche Theologie 348
b) Kennzeichen und Methoden von Luthers Seelsorge im Licht moderner Denk- und Therapiemodelle 35
c) Impulse für die aktuelle poimenische Diskussion: Die Wiederdentdeckung des Trostes 355
7.1.2 Seelsorge als Zuwendung zum einzelnen Menschen: Philipp Jakob Spener und der Pietismus 357
7.1.3 Seelsorge im 19. Jahrhundert: Herausforderungen der Moderne 36o
a) Seelsorge als Förderung von Freiheit: Friedrich Schleiermacher 360
b) Die diagnostische und therapeutische Befähigung des Seelsorgers: Carl Immanuel Nitzsch 366
c) Poimenische Leitfragen der Moderne 369
7.1.4 Seelsorge im Horizont der Hoffnung: Eduard Thurneysen 372
7.1.5 Klinische Seelsorgeausbildung und beratende Seesorge: Dietrich Stollberg 378
a) Impulse der Seelsorgebewegung 378
b) Klinische Seelsorgeausbildung 381
c) Die humanistische Psychologie von Carl Rogers 383
d) Würdigung und Kritik 384
7.1.6 Seelsorge als Pastoralpsychologie: Joachim Scharfenberg 387
a) Lebenshilfe im Umgang mit Konflikten 387
b) Das seelsorgerliche Potential religiöser Kommunikation 391
7.1.7 Weiterführende Literatur 393
7.2 Aktuelle Diskurse und Fragestellungen 394
7.2.1 Zur Deutung von Lebensgeschichte - soziologische Perspektiven 394
7.2.2 Systemisches Denken und die Sorge um die Seele 401
7.2.3 Das seelsorgerliche Kurzgespräch und kognitions-psychologische Perspektiven 409
7.2.4 Theologie in der Seelsorge 413
a) Die Warum-Frage in der Seelsorge 413
b) Interreligiöse Seelsorge 420
7.2.5 Gender und Körperlichkeit in der Seelsorge 422
7.2.6 Weiterführende Literatur 428
7.3 Orte und Kontexte der Seelsorge 429
7.3.1 Seelsorge in der Gemeinde 429
a) Kennzeichen gemeindlicher Seelsorge 429
b) Der Geburtstagsbesuch: Seelsorge an alten Menschen 433
7.3.2 Krankenhausseelsorge und Spiritual Care 437
a) Historische Wurzeln 437
b) Strukturelle Rahmenbedingungen 438
c) Gendergesichtspunkte 441
d) Spiritual Care 442
7.3.3 Seelsorge im hoheitlichen Bereich 450
a) Polizei- und Militärseelsorge 450
b) Gefängnisseelsorge 455
7.3.4 Telefonseelsorge 459
7.3.5 Weiterführende Literatur 463

8. Theorie der Kasualien

8.1 Kasualien im Kontext der modernen Gesellschaft 466
8.1.1 Kasualien in der Volkskirche 466
8.1.2 Religion und Biographie 469
8.1.3 Kasualien als Übergangsriten 474
a) Rites de passage 474
b) Lebenszyklische Verschiebungen 476
c) Die rituelle Handlung als Kern der Kasualien 478
d) Kasualien als Segenshandlungen 481
8.1.4 Kasualien als pastorale Kernaufgabe 483
a) Integrale Amtshandlungspraxis 483
b) Die professionelle Typik der Kasualien 484
8.1.5 Weiterführende Literatur 486
8.2 Die Taufe 486
8.2.1 Historische Entwicklung und empirische Aspekte 487
a) Historische Entwicklung 487
b) Empirische Aspekte 490
c) Kinder in der Risikogesellschaft: Überlegungen zum Taufgespräch 492
8.2.2 Theologische Deutungen 495
a) Die identitätsstiftende Kraft der Taufe oder: Die Taufe als Sakrament 495
b) Schöpfungstheologische Aspekte: Dank und Bitte um Bewahrung und Segen 497
8.2.3 Die gottesdienstliche Gestaltung der Taufe 499
8.2.4 Herausforderungen gegenwärtiger Taufpraxis 501
a) Taufalter 501
b) Patenamt 502
c) Familiensituation 503
d) Nottaufe 504
e) Tauferinnerungsgottesdienste 505
f) Kindersegnung 506
g) Taufe und Kirchenmitgliedschaft 506
8.2.5 Weiterführende Literatur 508
8.3 Die Konfirmation 509
8.3.1 Historische Entwicklung und empirische Aspekte 509
a) Historische Entwicklung 509
b) Empirische Aspekte 510
c) Herausforderung Identität 512
8.3.2 Die Konfirmation als Jugendkasualie 513
a) Motive und Vielschichtigkeit der Konfirmation 513
b) Jugendweihe und Jugendfeiern als funktionale Äquivalente 516
8.3.3 Der Konfirmandenunterricht 518
8.3.4 Gottesdienste in der Konfirmandenzeit 522
a) Gottesdienste auf dem Weg 522
b) Die Konfirmation 525
8.3.5 Weiterführende Literatur 529
8.4 Die kirchliche Trauung 53o
8.4.1 Historische Entwicklung 53o
a) Biblische Perspektiven 53o
b) Die weitere historische Entwicklung 534
c) Die Ehe »für alle«: Trauung gleichgeschlechtlicher Paare 538
8.4.2 Soziologische Gesichtspunkte für das Traugespräch 543
8.4.3 Die kirchliche Trauung als rite de confirmation 547
8.4.4 Ehejubiläen 552
8.4.5 Weiterführende Literatur 553
8.5 Die Bestattung 554
8.5.1 Historische Perspektiven 554
8.5.2 Die Bestattungskultur in der Gegenwart 559
8.5.3 Todesverdrängung oder neue Sichtbarkeit des Todes? 563
8.5.4 Herausforderung Eschatologie 568
a) Ewiges Leben 568
b) Todesverständnis 570
c) Himmel 573
8.5.5 Trauergespräch und Trauerseelsorge 575
a) Das Trauergespräch 575
b) Die Trauerseelsorge 576
8.5.6 Die Trauerfeier 578
8.5.7 Weiterführende Literatur 581

9. Diakonie

9.1 Biblische Wurzeln, frühes Christentum und Reformation 584
9.2 Die Institutionalisierung der Diakonie im 19. Jahrhundert 589
9.3 Aktuelle Herausforderungen der »Anstaltsdiakonie« 595
9.4 Diakonie als zivilgesellschaftliche Akteurin und als Gemeindediakonie 602
9.5 Weiterführende Literatur 607

10. Medienkommunikation

10.1 Das Christentum und die Medien 610
10.2 Dynamiken der Medienkommunikation 616
10.3 Medienreligion 622
10.4 Weiterführende Literatur 626

Anhang

Literatur 627
Register 692
Namen 692
Sachen 702
Bibelstellen 717
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