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Isabella von Ă„gypten
Isabella von Ă„gypten




Ludwig Achim von Arnim

Deutscher Taschenbuch Verlag
EAN: 9783423026420 (ISBN: 3-423-02642-1)
192 Seiten, kartoniert, 12 x 17cm, April, 1998

EUR 5,50
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
»Sie war doch in Europa wie die fremde Blume, die sich nächtlich nur erschließt, weil dann in ihrer Heimath der Tag aufgeht.«
Rezension
Ludwig Achim von Arnim gilt als einer der Hauptvertreter der deutschen Romantik und hinterließ zahlreiche Dramen, Prosawerke, journalistische Arbeiten und Gedichte, die sein Hauptwerk bilden. Weniger bekannt ist seine Erzählung "Isabella von Ägypten". In dieser beschreibt er, eingebunden in die romantisch verklärte Kulisse der arabischen Welt, eine Liebesgeschichte mit vielen Irrungen und Wirrungen, die zugleich tragisch und überraschend endet. Im Sinne der Epoche wird das Wunderbare aufgezeigt und idealisiert. Am Ende des Buches findet der Leser eine Bemerkung zur originalen Textgestaltung, wie sie diese Ausgabe zum Ziel hat. Weiterhin liefern ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen, Daten zu Leben und Werk des Autors und ein Briefwechsel zwischen Arnim und den Brüdern Grimm wichtige Materialien zum weiterführenden Verständnis. Das Buch eignet sich dementsprechend gut für einen Einsatz als Lektüre im Deutschunterricht der Oberstufe.

Georg Pfahler, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Arnims Erzählung ›Isabella von Ägypten‹ wurde bereits von anderen Romantikern als dessen Meisterwerk gefeiert. Heine lobte den bunten Reigen fantastischer Geschöpfe und riet in der ›Romantischen Schule‹ den Franzosen zu einer Übersetzung der Erzählung, da in »sämmtlichen französischen Schauergeschichten [...] nicht soviel Unheimliches zusammengepackt [ist], wie in jener Kutsche, die Arnim von Brake nach Brüssel fahren läßt«. Auch die Brüder Grimm waren angetan von Arnims erzählerischem Reichtum.
»Ich zähle sie«, so Wilhelm Grimm am 6. Mai 1812 an Arnim nach der Übersendung der ›Isabella von Ägypten‹, »zu dem schönsten und eigenthümlichsten, was Du jemals gedichtet, ich weiß wenige Dichtungen, die einem so viele wunderbare Bilder vor die Seele stellen, und ein Maler könnte reich daraus werden, besonders gilt mir das von dem Anfange.«