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Gut vorbereitet in die Lehrprobe:  Lerntimer Referendariat als Download
Gut vorbereitet in die Lehrprobe:
Lerntimer Referendariat als Download




Ilona Esslinger-Hinz

Beltz Verlag
EAN: 9783407629821 (ISBN: 3-407-62982-6)
192 Seiten, kartoniert, 17 x 24cm, 2016

EUR 16,95
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Das vorliegende Buch zeigt Referendarinnen und Referendaren Wege auf, wie sie sich gut auf ihre Lehrproben vorbereiten können. Was kann ich längerfristig vorbereiten? Worin liegt die Besonderheit der Lehrprobensituation? Welche Ressourcen kann ich nutzen? Welche Vorstellungen von gutem Unterricht werden als Kriterien an meinen Unterricht angelegt?

Die Autorin stellt konkrete Orientierungshilfen zur Vorbereitung auf die Lehrprobenzeit bereit. Die Informationen und Hinweise sind theoretisch und empirisch basiert: Befragt wurden Experten aus der Praxis — erfahrene Mentor/innen, Prüfer/innen an Seminaren für Lehrerbildung sowie Lehrpersonen kurz nach ihrer Prüfung. Vorstellungen, Hinweise und Empfehlungen, die häufig genannt wurden, sind in dem vorliegenden Buch strukturiert vorgestellt und anhand von Beispielen verdeutlicht. Außerdem sind vertiefende Arbeitshilfen und Kopiervorlagen eingebracht, die sich auch für die Arbeit in schulpraktisch orientierten Lehrveranstaltungen an Hochschulen und Universitäten sowie in Seminaren für Lehrerbildung eignen.



Aus dem Inhalt:

• Die Besonderheit der Arbeitssituation im Rahmen der Prüfungslehrprobe

• Belastungen erleben und verarbeiten

• Unterrichtsbesuche im Vorfeld

• Die Vorbereitungszeit für die Lehrprobe: Planung und Vorbereitung des Unterrichts

• Prüfungslehrprobe mit Kind

• Unterstützungsmöglichkeiten erkennen und aufgreifen

• Guter Unterricht aus Sicht der Praxisexperten: Die drei Basiskompetenzen

• Belastung erleben und verarbeiten

• Die Unterrichtsreflexion: oftmals unterschätzt

• Der ausführliche Unterrichtsentwurf

• Unbeeinflussbare Faktoren

• Professionalität der Prüferinnen und Prüfer

• Die Lehrprobe: ein geeignetes Format?



Dr. Ilona Esslinger-Hinz

ist Professorin für Schulpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.


Rezension
Die Lehrprobensituation gehört in der Lehrerausbildung zu den vorgeschriebenen Verpflichtungen. Bei vielen Lehramtsanwärtern sind solche Unterrichtsbesuche der Ausbilder gefürchtet und verursachen Stress und Angst. Somit gehört es zu den Schlüsselkompetenzen eines Referendars, sich gut vorzubereiten, die Unterrichtsstunde souverän zu gestalten und die Beratung und Rückmeldung professionell umzusetzen. Dazu bietet der vorliegende Band aus dem Beltz Verlag viele grundlegende und hilfreiche Anregungen. Dabei sollte der Leser wissen, dass es sich bei diesem Buch um eine empirisch basierte Orientierungshilfe handelt. Das beeinflusst nicht die Praxisnähe, denn das Fachbuch orientiert sich an den Erfahrungen von Ausbildungsexperten. Sie tragen praxisorientiert und konkret zusammen, was für das Gelingen bzw. Misslingen der Lehrproben wichtig ist. Die Autoren beschreiben Strategien und Handwerkszeug , die die Prüfungssituation aus vielen Blickwinkeln beleuchten. Sehr hilfreich dabei sind die Reflexionsaufgaben, Übungen und Vertiefungen. Die Symbole am Rand der Buchseiten schaffen Struktur und Orientierung bei der systematischen Erarbeitung der Themen. U. a. werden folgende Themenbereiche besprochen: Basiskompetenzen (Didaktische Entscheidungskompetenz, Modifikationskompetenz, Beziehungskompetenz), Unterstützungsmöglichkeiten, Belastungen, Unterrichtsreflexion, Unterrichtsentwurf, unbeeinflussbare und beeinflussbare Faktoren. Dieses Buch kann hilfreich sein. Viel wichtiger aber ist eine transparente Gestaltung der Lehrprobensituation durch die Ausbildungseinrichtungen Studienseminar und Schule. Der aufgeklärte Referendar weiß, was von ihm erwartet wird und was auf ihn zukommt. So kann er mit einer gewissen Sicherheit die Beratungs- und Prüfungssituationen in seiner Ausbildung gestalten.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Dieses Praxisbuch zeigt Lehramtsstudierenden und Referendar/innen Wege, um sich gut auf die Lehrprobe vorzubereiten:

- Was kann ich längerfristig vorbereiten?
- Worin liegt die Besonderheit der Lehrprobensituation?
- Welche Ressourcen kann ich nutzen?
- Welche Vorstellungen von gutem Unterricht werden als Kriterien an meinen Unterricht angelegt?

Die vielen Hinweise und Tipps beruhen auf den Erfahrungen von Mentor/innen, Prüfer/innen an Seminaren für Lehrerbildung sowie Lehrpersonen, die im Vorfeld in Interviews befragt wurden.

Das Buch bietet Reflexionsaufgaben,Übungen und Vertiefungen für die Schulpraxis, die noch bis kurz vor der Prüfungslehrprobe hilfreich sein können.

Mit dem Buch erhalten Sie außerdem Zugriff auf umfangreiches Online-Material:
- Lerntimer Referendariat mit wichtigen Infos zu Kontakten, Terminen und Planungsentscheidungen
- Kopiervorlagen mit Analysehilfen
Inhaltsverzeichnis
Dank und Widmung 10
1. Zu diesem Buch11
1.1 Zielperspektiven 11
1.2 Empirische Grundlage 14
1.2.1 Das Projektteam 14
1.2.2 Die Stichprobe 14
1.2.3 Ankerkarten als Befragungsinstrument 15
1.2.4 Datenanalyse und -interpretation 16
1.2.5 Die Einbindung der Daten in dieses Buch 17
1.3 Für Schnell- und Langsamleserinnen und -leser 18
1.4 Lerntimer Referendariat 18
2. Grundsätzliches zur Lehrprobensituation 19
2.1 Die Lehrprobe: kein Sprint, ein Marathon 19
2.2 Wie ist die Lehrprobensituation strukturiert? 21
2.3 Die Lehrprobe: Ausnahme- oder Alltagssituation? 22
2.3.1 Erstens: Die Gefahr, zu viel zu wollen 24
2.3.2 Zweitens: Die Gefahr, eine Show jenseits des
normalen Unterrichts zu konstruieren 31
2.3.3 Drittens: Das Dilemma, Normalität simulieren zu müssen 35
2.3.4 Viertens: Das Dilemma, sich präsentieren zu müssen 36
3. Zeit und Aufgaben strukturieren39
3.1 Herausforderungen werden unterschiedlich erlebt und gemeistert 39
3.2 Lehrprobe mit Kind 40
3.3 Vorbereitungen in den Monaten vor der Lehrprobe 42
3.3.1 Mit der Klasse arbeiten 43
3.3.2 Den Kompetenzplan gezielt im Hinblick auf die
Lehrprobe schreiben 44
3.3.3 Teile des Unterrichtsentwurfs im Vorfeld vorbereiten 45
3.3.4 Materialien besorgen – »hamstern« 47
3.4 Vorbereitungen in den Tagen vor der Lehrprobe strukturieren 48
3.4.1 Die Unterrichtsvorbereitung strukturieren – sich entscheiden 48
3.4.2 Prioritäten setzen: Das Wichtige zuerst 51
3.4.3 Früh beginnen, die Zeit strukturieren und ein Ende finden 53
3.4.4 Die Klasse informieren 54
3.4.5 Zu einer »pragmatischen« Unterrichtsplanung im
Kontext der Prüfungslehrprobe kommen 54
3.4.6 Zeitfenster produktiv nutzen 56
4. Guter Unterricht aus Sicht der Praxisexpertinnen
und -experten: Die drei Basiskompetenzen 57
4.1 Die drei Basiskompetenzen: das Herzstück der Beurteilung 57
4.2 Einschub: Wie werden Vorstellungen von gutem Unterricht
an künftige Lehrpersonen vermittelt? 60
4.3 Lernzuwachs als Maßstab für Unterrichtsqualität 62
5. Basiskompetenz I: Didaktische Entscheidungen fällen können65
5.1 Entscheidungen brauchen Standpunkte und Begründungen 65
5.2 Entscheidungshilfen und -grundlagen 66
5.2.1 Fehlentscheidungen meiden: Aus Fehlern lernen – Hinweise
aus den Unterrichtsreflexionen nutzen und umsetzen 66
5.3 Besonderheiten der Entscheidungsfindung im Kontext der Lehrprobe 68
5.3.1 Die Entscheidung für eine Thematik in der Lehrprobe:
Gezielt auswählen und zeigen, was man kann 68
5.3.2 Zeigen, was die Schülerinnen und Schüler können:
Selbsttätige Arbeitsformen 71
5.4 Entscheidungen von besonderer Bedeutsamkeit im
Kontext der Lehrprobe 72
5.4.1 Fachdidaktische Entscheidungen fällen:
Die zentrale Bedeutung der fachlichen Expertise 72
5.4.2 Bei allen Entscheidungen die Schülerinnen und Schüler
im Blick haben 73
5.4.3 Die Sinnstruktur des Unterrichts:
ein Leitkriterium für didaktische Entscheidungen 74
5.4.4 Zeitliche Strukturierung des Unterrichts 78
5.4.5 Medienqualität 81
5.5 Eine passende Entscheidung fällen:
Zur Qualität von Planungsentscheidungen 82
5.5.1 Detail und Präzision 82
5.5.2 Jedes Mittel ist recht – Zu den ethischen Grenzen der Planung 84
5.5.3 Materialdichte 86
5.5.4 Unterricht als wasserdichte Choreografie 88
6. Basiskompetenz II: Modifikationskompetenz 90
6.1 Flexibilität: Unvorhergesehenes und die Bereitschaft zur
Planabweichung 90
6.2 Unterrichtsgespräche führen können 95
6.3 Flexibilität auf der Basis von Nachhaltigkeit 100
7. Basiskompetenz III: Beziehungskompetenz 104
7.1 Im Zentrum der Beurteilung:
Die Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern 104
7.2 Beziehungskompetenz – was ist das? 106
7.3 Ist Beziehungskompetenz lernbar? 107
7.4 Ergänzung: Weitere Merkmale der Lehrperson 110
7.5 Zusammenschau: Gütemerkmale von Unterricht aus
Sicht der Praxisexpertinnen und -experten 111
7.6 Problemfeld Unterrichtsdogmatismus 115
7.7 Authentizität oder Anpassung? Sich vertreten oder sich verkaufen? 116
8. Unterstützungsmöglichkeiten erkennen und aufgreifen 120
8.1 Mentorinnen und Mentoren 120
8.2 Schulleitung 122
8.2.1 Unterstützungsmöglichkeiten durch die Schulleitung 122
8.2.2 Wenn es zwischenmenschlich nicht passt 124
8.3 Die Schule und das Kollegium 125
8.3.1 Die Ausstattung der Schule 125
8.3.2 Die Kultur der Schule 127
8.4 Die Klasse 128
8.5 Das Seminar 129
9. Belastung erleben und verarbeiten 131
9.1 Einschätzungen zum Belastungspotenzial 131
9.2 Unterrichtsbesuche und Rückmeldungen im Vorfeld 133
9.3 Sich Freiräume schaffen 134
9.4 Ungewissheiten aushalten 136
9.5 Vergleiche meiden 137
9.6 Angst abbauen 137
9.6.1 Sich selbst »organisieren« 138
9.6.2 Relationen sehen 138
9.6.3 Professionelle Hilfe nutzen 139
9.6.4 Unterricht »durchspielen« 140
9.6.5 Emotionaler Rückhalt 141
9.6.6 Kontakt aufnehmen 141
9.6.7 Das Ziel vor Augen haben 142
9.6.8 Umgang mit Gerüchten 142
10. Die Unterrichtsreflexion: oftmals unterschätzt144
10.1 Zur Unterrichtsreflexion 144
10.2 Lernbereitschaft 146
10.3 Die Situation der Nachbesprechung üben 147
10.4 Kriteriengeleitet reflektieren 148
10.4.1 Unterrichtsreflexion in vier Schritten 149
10.4.2 Ergänzende Hinweise:
Umgang mit kritischen Rückfragen und Fachsprache155
10.4.3 Unterrichtspräsentationen außerhalb des Unterrichts
als weitere Prüfungselemente156
10.4.4 Übung zur Nachbesprechung von Unterricht 156
11. Der ausführliche Unterrichtsentwurf157
11.1 Der ausführliche Unterrichtsentwurf: eine Visitenkarte 157
11.2 Individualisiertere Lehr-Lernformate im ausführlichen
Unterrichtsentwurf 158
11.3 Unnötigen Ärger vermeiden: Die Oberfläche und Formales 159
12. Unbeeinflussbare Faktoren 161
12.1 Das Seminar 161
12.2 Die Zusammensetzung der Schülerschaft 162
12.3 Situative Faktoren 164
12.4 Schulkultur 165
12.5 Die Professionalität der Prüferinnen und Prüfer168
12.5.1 Akzeptanz für anderes169
12.5.2 Nähe zum Berufsfeld: Unterrichtskompetenzen171
13.5.3 Aufmerksamkeit und Wertschätzung172
12.5.4 (Be-)Trug erkennen und zur Sprache bringen173
12.5.5 Die Begründung der Note174
13. Beeinflussbare äußere Faktoren 176
13.1 Indizien im Klassenzimmer 176
13.1.1 Das Klassenzimmer176
13.1.2 Hefte und Ordner der Schülerinnen und Schüler 177
13.2 Kleidung, Piercings, Tattoos und anderes mehr 177
13.3 Verhalten 178
13.4 Schulleitergutachten 179
14. Die Prüfungslehrprobe: ein geeignetes Format? 180
14.1 Vorteile und Notwendigkeiten 180
14.2 Nachteile und Grenzen der Lehrprobe 181
14.3 Ausbilder oder Fremdprüfer 184
15. Schließlich: Das Quäntchen Glück 186
Literatur 187
Onlinematerialien 188
Anhang 189