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Fünf, sechs, sieben, acht
Roman
Ewald Arenz
DuMont Buchverlag
EAN: 9783755800576 (ISBN: 3-7558-0057-8)
288 Seiten, hardcover, 13 x 21cm, 2026
EUR 25,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Der Takt des Lebens
Anton, 60 Jahre alt, ist Tänzer. Ja, er ist nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Ausdruckskraft, wer könnte ihm seine Stelle am Theater streitig machen?
Doch es kommt anders. Die Kündigung löst etwas in ihm aus, das er nicht länger verdrängen kann: das Gefühl des Älterwerdens. Beruf, Frau, Kind - Anton fragt sich, ob er das richtige Leben gelebt hat. Und mit den Zweifeln steigen die Gedanken an eine alte große Liebe hoch ...
»Arenz erzählt seine Geschichten über Freundschaft und Familie, die Liebe und das Älterwerden klar und ohne Schnörkel, und doch: Seine Prosa atmet Poesie.«
SUDDEUTSCHE ZEITUNG
Rezension
Anton ist sechzig, Stepptänzer und noch nicht bereit, sich in die zweite Reihe stellen zu lassen. Als seine Tochter Emma seine Stelle als Choreografin übernimmt, gerät nicht nur sein Berufsleben aus dem Takt. Die Kränkung legt etwas frei, das er lange elegant umtanzt hat: die Angst vor dem Älterwerden, offene Wunden in der Beziehung zu Emma und die Erinnerung an Jo, eine Liebe, die einst spurlos aus seinem Leben verschwand. Die gemeinsame Reise nach Irland wird zur Konfrontation mit dem Mann, der Anton war, und dem, der er noch werden könnte. Ewald Arenz erzählt diese Geschichte mit Sinn für Rhythmus und für die unvorteilhaften Seiten seiner Figur. Anton ist talentiert, witzig und verletzlich, aber auch selbstbezogen und stur. Gerade deshalb wirkt er menschlich. Der Roman nimmt sich Zeit für innere Bewegungen. Wer eine dramatische Handlung im Eiltempo sucht, wird sie nicht finden. Wer aber einen klugen, warmen Roman über Abschied, Vater-Tochter-Nähe und ungelebte Möglichkeiten lesen möchte, findet hier viel Stoff zum Nachdenken.
Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Anton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer. Ja, er ist nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Erfahrung und Ausdruckskraft tanzt er – noch – allen davon. Wer sollte ihm also die Stelle als Choreograf an einer Theaterbühne streitig machen? Doch die neue Intendantin sieht das anders – und engagiert ausgerechnet Emma, Antons Tochter. Anton ist verletzt, wütend, traurig und zugleich stolz auf seine Tochter. Zeigen kann er ihr das nicht.
Die Absage spült etwas in ihm hoch, das er nicht länger verdrängen kann: das Gefühl des Älterwerdens. Plötzlich spürt er die eigene Endlichkeit und fragt sich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Eine Frage, die ihn wieder an eine alte große Liebe denken lässt. Jo war damals einfach spurlos verschwunden. Hätte er mit ihr ein besseres Leben gelebt?
Es ist Emma, die auf Jos Spur stößt. Mit ihr reist er nach Irland. Alte Konflikte zwischen Vater und Tochter brechen wieder auf. Für Anton wird es eine Reise zu sich selbst und er begreift: Zu Ende ist es erst, wenn es zu Ende ist. Bis dahin will das Leben gelebt werden.
EWALD ARENZ, 1965 in Nürnberg geboren, hat englische und amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er arbeitet als Gymnasiallehrer in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Mit ›Alte Sorten‹ stand er auf der Liste »Lieblingsbuch der Unabhängigen« 2019, und ›Der große Sommer‹ erhielt 2021 ebenjene Auszeichnung. Zuletzt erschienen ›Zwei Leben‹ (2024), ›Katzentage‹ (2025) und ›Fünf, sechs, sieben, acht‹ (2026, alle DuMont). |
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