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E-Learning - bejubelt und verteufelt Lernen mit digitalen Medien, eine Orientierungshilfe
E-Learning - bejubelt und verteufelt
Lernen mit digitalen Medien, eine Orientierungshilfe




Hartmut BarthelmeÃź

wbv Media
EAN: 9783763955046 (ISBN: 3-7639-5504-6)
144 Seiten, paperback, 17 x 24cm, 2015

EUR 34,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Zum Autor/Herausgeber:

Hartmut BarthelmeĂź ist Betriebswirt und Informatiker mit dem Arbeitsschwerpunkt Digitalisierung von Bildungsprozessen. Er leitet Projekte zu den Themen digitale Medien und E-Learning in Hochschule und Wirtschaft.
Rezension
Auch die Pädagogik ist vom Wandel der Informations- und Kommunikationsstrukturen erheblich betroffen. E-Learning bringt jedenfalls eine Revolution des Lernens mit sich und es gilt, die Chancen zu nutzen und die Gefahren zu vermeiden ("bejubelt und verteufelt"). Wie und wo können die Neuen Medien sinnvoll eingesetzt werden? Wo sind alte Techniken überlegen? Welche lernpsychologischen Erkenntnisse müssen berücksichtigt werden? Wo liegen die neuen Chancen des E-Learnings? Beim Lernen mit digitalen Medien will dieser Band "eine Orientierungshilfe" bieten. Der Autor geht der Frage nach, welche Vorgehensweisen in Bildung und Weiterbildung notwendig sind, um E-Learning als integralen Bestandteil von Bildungsprozessen zu etablieren. Nachdem E-Learning jahrelang auf das Thema Technologie reduziert wurde, entstanden in den letzten Jahren immer mehr Lernkonzepte für eine differenzierte E-Bildungsarbeit. Der Autor beantwortet die Frage, was geschehen muss, um E-Learning als integralen Bestandteil von Bildungsprozessen in allen Bereichen zu etablieren. Er erläutert den Status Quo und unterschiedliche E-Learning-Technologien ebenso, wie die digitale Bildungsinfrastruktur und die Rolle der Bildungsorganisationen.

Thomas Bernhard fĂĽr lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Schlagwörter:
E-Learning, Hochschuldidaktik, Online-Lernen
Planung und Implementierung von E-Learning an Hochschulen
Warum sind Großunternehmen beim Einsatz von E-Learning bisher deutlich erfolgreicher als Schulen, Hochschulen und mittelständische Unternehmen? Der Autor geht der Frage nach, welche Vorgehensweisen in Bildung und Weiterbildung notwendig sind, um E-Learning als integralen Bestandteil von Bildungsprozessen zu etablieren.
Sein besonderes Augenmerk liegt darauf, E-Learning-Anwendungen personalisiert aus Sicht der Lernenden zu entwickeln. Gleichzeitig sollen Dialog, soziale Kommunikation und Wissensbereitstellung mithilfe digitaler Medien intensiviert werden, statt die Lernenden sich selbst zu ĂĽberlassen.
Die Herausforderung besteht darin, E-Learning in bestehende, historisch gewachsene Strukturen zu integrieren.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 5
Kurzfassung 9
Danksagung 11

1 EinfĂĽhrung 13

2 Ausgangssituation 21

Rahmenbedingungen für Bildungsorganisationen veränderten sich 21
Lernen als Teil des Lebens- und Arbeitsprozesses 26
Was macht E-Learning aus? 28
Digital Natives 32

3 Nach welchem Konzept sollten E-Learning-Technologieanwender handeln? 37

Eigenverantwortung und Selbstbestimmung fordern und fördern 40
Wissensaufbereitung, -vermittlung und -aneignung anders managen 42
Soziale Kommunikation, Lernkooperationen und Teilen von Wissen fördern 45
Bildungsverwaltung und Bildungsinfrastruktur optimieren 47
ResĂĽmee 48

4 Emanzipation der Lernenden 51

Erkenne dich selbst und ergänze dich selbst 51
Wissens- und Lernbedürfnisse ändern sich 56
Was soll durch Lernen erreicht werden? 58
Wie lernt man Wissen? 60
Vom Anfänger zum Experten 62
Wahrnehmungen und Emotionen 64
Der kulturelle und soziale Lebens- und Arbeitsraum 67
ResĂĽmee 68

5 Wissen, das uns und die Welt verändert 71

Teilen und Verteilen von Wissen 72
Was macht das Wissen so bedeutend — was unterscheidet es von Informationen und Meinungen? 75
Schema zum erweiterten Wissensreproduktionszyklus 76
Prozessphase 1— Erkennen und Bestätigen 77
Prozessphase 2 — Konfektionieren und Kommunizieren 78
Prozessphase 3 — Vermitteln und Aneignen 81
Prozessphase 4— Anwenden und Verwerten 82
Wie sicher ist Wissen? 84
Die personengebundene Wissensbasis — das Gedächtnis bleibt unentbehrlich 87
Management von Wissen 88
ResĂĽmee 90

6 Lehren und Lernen sind Kommunikationsprozesse 91

Menschliches Sein ist auf Kommunikation eingestellt 92
Phänomene in der Kommunikation 95
Wissen wird dominant ĂĽber Sprache und Schrift kommuniziert 99
Im Zentrum des Lernens und Lehrens bleibt der Dialog 102
ResĂĽmee 105

7 Digitale Bildungsinfrastruktur 107
Dienstestruktur zur UnterstĂĽtzung von Bildungsprozessen 108
Usability Engineering 110
Identitätsmanagement 111
Qualitätssicherung und Evaluation 111
ResĂĽmee 112

8 Management von Bildungsorganisationen 115

Gesellschaft, Bildungssystem, Lehren und Lernen 115
Warum fehlt uns der Mut, Hochschule anders zu denken? 118
Warum sind Hochschulen so, wie sie sind> 118
Warum bleiben Hochschulen in der E-Learning-Anwendung im Pilotmodus? 120
Was ist ein Projektstudium? 122
Eine verwaltungsarme Hochschule 125
Was sind die Folgerungen? 126
ResĂĽmee 129

9 Management von E-Learning-Projekten 131

10 Fazit 135

A Tafelbildverzeichnis 139
B Literaturverzeichnis 141
C Glossar 143