 | Hermann Schmitz (1928-2021) gilt in der deutschsprachigen Philosophie als Solitär, verfasste er doch von 1964 bis 1980 ein zehnbändiges „System der Philosophie“. Die von ihm begründete Philosophierichtung bezeichnete er als „Neue Phänomenologie“. Mit dieser verfolgte der 1993 emeritierte Kieler Professor für Philosophie das Ziel, „den Menschen ihr wirkliches Leben begreiflich zu machen“. Dazu sei, so Schmitz, eine Analyse des Lei... |  | Was bedeutet der Begriff „Atmosphäre“, philosophisch betrachtet? Sind Atmosphären objektive Gefühlsmächte? Ist die Leiblichkeit des Menschen zentral für ihr Verständnis? Welche Macht üben sie auf Personen aus? Zerstört die Digitalisierung die für ein gutes Leben wichtigen Atmosphären? Welche Typen kollektiver Atmosphären lassen sich im Sport identifizieren? Sind die Gefühlsmächte an bestimmte Räume gebunden? Wie lassen sich bes... |
 | Was verbindet Angst, Schmerz, Hunger, Durst, Ekel, sexuelle Begierde, Müdigkeit und Freude an Wasserspielen miteinander? Es handelt sich um Phänomene, die der Mensch am eigenen Leib spürt. In der Philosophiegeschichte, angefangen von Platon über Descartes bis hin zur Analytischen Philosophie, wurde und wird der Leib des Menschen vielfach verdrängt. Hermann Schmitz (*1928) kommt mit der von ihm begründeten „Neuen Phänomenologie“ das Ver... | |