 | Max Weber (1864–1920) war ein deutscher Soziologe, Jurist und Ökonom. Er gilt als einer der Gründungsväter der Soziologie. Sein Werk wird interdisziplinär über Kontinente hinweg und quer zu verschiedenen politischen und wissenschaftstheoretischen Lagern anerkannt. Mit seinen Theorien nahm er großen Einfluss auf diese Wissenschaft, insbesondere auf die Bereich der Wirtschafts-, Herrschafts- und Religionssoziologie. Was bedeuten kapitalisti... |  | Das Säkularisierungstheorem ist höchst umstritten (vgl. Kap. 1). Nach einem Blick in die Vergangenheit (Kap. 2) geht es um Perspektiven auf Säkularisierung in der Gegenwart (Kap. 3): Kommt es zu einer Verdrängung der Religion aus der Öffentlichkeit oder zu einer Selbstbehauptung der Religion gegen säkularisierende Tendenzen? Säkularisierung meint Verweltlichung bzw. die Befreiung von religiöser Umklammerung und religiöser Deutungshoheit;... |
 | Wie ist das (Entstehungs-)Verhältnis von weltlicher Autonomie und Religion? Kann es nur durch Säkularisierung erklärt werden? Dieser Band geht zurück auf das Exzellenzcluster „Religion und Politik“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Sommersemester 2018 als Blumenberg-Gastprofessor. Der Band fragt nach der religiös-politischen Konstitution der Moderne. Traditionell wird hier eher auf einen Bruch mit der religiösen S... |  | Die These von der Entzauberung der Welt am Beginn der Moderne ist wesentlich mit dem Namen des großen Religionssoziologen Max Weber verknüpft. Entsprechend sind zwei Beiträge dieses Sammelbands direkt auf Max Weber bezogen (III und IV, vgl. Inhaltsverzeichnis), andere stehen dazu in einem eher losen Zusammenhang. Am Anfang der Moderne und diese wesentlich bestimmend standen die Botschaften und Erfahrungen einer grundstürzenden Entzauberung de... |