 | "In Auschwitz wurde niemand vergast" ist ein herausragendes Lesebuch, das in 60 überschaubaren Texten wesentliche Argumente gegenwärtiger rechtsextremer Propaganda widerlegt.
Markus Tiedemann will damit aus der Sicht eines Historikers die Sprachlosigkeit angesichts rechtsradikaler Lügen und rechtsextremer Propaganda begegnen.
Damit ist dieses Buch ein außerordentlich wichtiges Werk: Historische Quellen, auch viele Fotografien, die Verbrec... |  | Diese informative Kölner Habilitationsschrift, - obgleich in behindertenpädagogischer Perspektive verfasst -, reicht weit über den spezifisch sonderpädagogischen Sachverhalt hinaus; sie reflektiert grundlegend gesellschaftliche Aspekte der modernen Medizinethik: Gentechnologie, Pränataldiagnostik und Frühgeborenenmedizin sowie damit in Zusammenhang Schwangerschaftsabbruch und Sterbehilfe. Diese Themenfelder und die in ihnen virulenten ethis... |
 | Das Buch des Gütersloher Psychiatrie-Professors Klaus Dörner „Tödliches Mitleid“ ist eines der engagiertesten und profiliertesten Bücher zum Themenbereich Sterbehilfe und „Euthanasie“, das ich kenne. Es analysiert die Argumentationsmuster und die sozialgeschichtlichen Bedingungen für die Massenvernichtungen im Nationalsozialismus, ohne im Historischen stecken zu bleiben. Denn – so Dörner – die Argumentationsmuster wirken bis heu... |  | Obwohl in der Reihe „Kohlhammer Pädagogik“ erschienen, handelt es sich bei diesem mutigen Buch eher um eine grundsätzliche und nicht nur pädagogische Zugangsweise zum Thema „Behinderte Menschen in der Gesellschaft“. Der Verfasser wittert – nach Meinung des Rezensenten zu Recht – eine Traditionslinie vom Sozialdarwinismus und dessen Biologisierung des Sozialen Frage am Ende des 19. Jhdts über Rassegesetze und „Eu“thanasie des n... |