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Warum Kinder trotzen Phänomene, Hintergründe und pädagogische Begleitung
Warum Kinder trotzen
Phänomene, Hintergründe und pädagogische Begleitung




Monika Kiel-Hinrichsen

Verlag Urachhaus
EAN: 9783825172497 (ISBN: 3-8251-7249-X)
117 Seiten, paperback, 16 x 21cm, 2003, 3. Auflage

EUR 10,50
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
In jeder Familie gefürchtet: das Trotzalter! Jetzt ist es wieder einmal soweit. Urplötzlich und völlig unvermutet kommt ein Ausbruch: dann wird gebockt, gebrüllt, getrampelt, sich verzweifelt auf den Boden geworfen – nichts und niemand kann helfen. Was tun? Den Willen des Kindes energisch brechen? Es hochzerren, anschreien? Oder schnell nachgeben? Mutter und Vater werden an manchen Tagen an den Rand der Verzweiflung gebracht.
Verlagsinfo
Über die Autorin:

Monika Kiel-Hinrichsen, Jahrgang 1956, verheiratet, drei eigene und zwei angeheiratete Kinder im Alter von 4 – 20 Jahren. Staatlich anerkannte Erzieherin. 1983 Studium der Sozialpädagogik mit Praxis in der anthroposophischen Sozialtherapie. Ab 1986 Tätigkeit in der anthroposophischen Heilpädagogik – integrative Kindergartenarbeit. 1990 Ausbildung am Waldorflehrerseminar Kiel. Freiberufliche Tätigkeit als Waldorfpädagogin, Kurs- und Seminartätigkeit, pädagogische Beratung für Eltern von Kindern im ersten Jahrsiebt. Freie Vortragstätigkeit. 1995–1996 Fortbildung in Beratung und Transaktionsanalyse. Lehrauftrag an der Fachhochschule für Sozialwesen in Kiel. Seit Herbst 1996 Mitarbeit in der Sozialwissenschaftlichen Sektion im Bereich Familienkultur an der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft in Dornach / Schweiz.

Über das Buch:

Mit einer einfühlsamen Darstellung bietet die Autorin eine Verständnisgrundlage für die frühkindliche Trotzphase und die damit zusammenhängende Persönlichkeitsentwicklung.
Besonders hilfreich für die Bewältigung von Situationen, in denen Martin oder Lisa wieder einmal ihre Widerstandskraft erproben müssen, sind im zweiten Teil dann zahlreiche praktische Beispiele aus dem Trotzkinder-Alltag. Da lässt sich unmittelbar ablesen, wie man als Erzieher spontan reagieren kann. Heitere Sprüche, Fuß- oder Fingerspiele geben darüber hinaus die Möglichkeit, auf spielerische Weise vom Kind zu erreichen, was es sonst vehement abgelehnt hätte. Die Fülle von Anregungen kann zu einem eigenen Erfahrungsschatz werden, aus dem in dramatischen Augenblicken geschöpft oder ein Wutausbruch noch rechtzeitig abgewendet werden kann, ohne den Willen des Kindes zu brechen.
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort von Felicitas Vogt 7
Zur Einführung 9
Das Trotzalter 11
Das Ende der Harmonie - Beginn der Autonomie? 11
Phänomene des frühkindlichen Trotzes 13
Die Entwicklung des Kindes in den ersten drei Lebensjahren unter dem Gesichtspunkt der Enthüllung 20
Vorgeburtliche Hüllenverluste 20
Geburt und Enthüllung 23
Hüllenersatz 25
Entwicklungsphasen 29
Die Trotzphase 34
Psychoanalytische und entwicklungspsychologische Ansätze zum Trotzalter 40
Geisteswissenschaftliche Gesichtspunkte 44
Entwicklung des Gehens, Sprechens und Denkens
45 Zusammenarbeit mit geistigen Wesenheiten 46
Zusammenfassung der Ansätze 49
Wie können wir Zusammenhänge herstellen? 51
Hilfen im Trotz 53
Pädagogische Gesichtspunkte 53
Pädagogische Leitmotive 58
Grenzen in der Erziehung 59
Alternativen zu Ge-und Verboten 61
Das Bildhafte im Wesen des Kindes 63
Praktische Beispiele für bildhaftes Handeln 67
Ausklingen der Trotzphase 79
Hilfen aus der Nacht 83
Die Selbsterziehung 91
Schulungsübungen 92
Entwicklung eigener Bildhaftigkeit 99
Schlusswort 112
Anmerkungen 114
Literaturhinweise 116