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Ich und Kaminski Roman Neuausgabe
Ich und Kaminski
Roman


Neuausgabe

Daniel Kehlmann

Rowohlt
EAN: 9783499018985 (ISBN: 3-499-01898-5)
176 Seiten, paperback, 13 x 19cm, Februar, 2026

EUR 14,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Manuel Kaminski ist ein Maler von Weltrang, seit Langem zurückgezogen lebend, es heißt, er sei erblindet. Der Kunsthistoriker Sebastian Zöllner will nun eine Biographie über den großen Mann schreiben, für die eigene Karriere verspricht er sich davon einiges. Doch ist Eile geboten, denn wer weiß, wie viele Jahre dem betagten Künstler in seinem Domizil in den Alpen noch gegeben sind. Zöllner macht sich auf den Weg.

Leider ist der Maler von einem ganzen Hofstaat umgeben, und als es dem Biographen endlich gelingt, die Bewacher loszuwerden und Kaminski auf eine tagelange Reise mitzunehmen, muss er erkennen, dass er dem Alten in keiner Weise gewachsen ist …

»So viel zu lachen gab es lange nicht mehr im neuen deutschen Roman.«

Martin Krumbholz, Frankfurter Rundschau

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem ­Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Sein Roman Die Vermessung der Welt ist eines der erfolgreichsten deutschen Bücher des 21. Jahrhunderts, auch der Roman Tyll stand monatelang auf den Bestsellerlisten und gelangte auf die Shortlist des International Booker Prize. Lichtspiel machte international Furore, v. a. in den USA. Daniel Kehlmann lebt in Berlin und New York.
Rezension
Der 1975 in München geborene Autor Daniel Kehlmann hatte 2003 mit seinem satirisch-komischen Künstler-Roman "Ich und Kaminski", der hiermit als Neuausgabe vorliegt, seinen literarischen Durchbruch: Es geht um das Verhältnis von Künstler und Kritiker. Der Journalist und Kritiker Sebastian Zöllner ist auf dem Weg in die Alpen, um dort einen gealterten Künstler zu interviewen; Zöllner plant eine umfassende Biografie, kommt aber nur schwerlich an den Maler heran und ist ihm dann kaum gewachsen; denn der Maler ist ein schrullig-liebenswerter Mensch, ein Künstler, der Kunstkritiker und Journalist hingegen ist ein aufgeblasener Parasit - und der Roman eine bitter-böse Abrechnung mit der Kunstszene. 2005 folgte der internationale Erfolg mit dem Bestseller-Roman "Die Vermessung der Welt" und danach zahlreiche weitere vor allem historische Romane.

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
«Sein mit Abstand komischstes Buch. Und sein abenteuerlichstes ...»
Andreas Nentwich, Die Zeit

«Das wechselseitig parasitäre Verhältnis von Meister und Kritiker hat Daniel Kehlmann in einem bösen, brillant lustigen, ziemlich allegorischen Kammerspiel durchexerziert, welches das traditionelle Genre des Künstlerromans auf eine nun selbst altmeisterlich anmutende Weise revitalisiert.»
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

«Daniel Kehlmann kann wunderbar trockene Dialoge komponieren. Sein Witz wirkt nie aufgesetzt, noch
schmeckt die Ironie schal. Und die Satire ist dem Plot nicht aufgeklebt, sondern entsteht wie nebenbei aus der Erzählstruktur.»
Ulrich Weinzierl, Die Welt
Inhaltsverzeichnis
Roman