lehrerbibliothek.de
Kafka in Berlin
Kafka in Berlin




Hans-Gerd Koch

Wagenbach
EAN: 9783803112521 (ISBN: 3-8031-1252-4)
144 Seiten, 12 x 21cm, April, 2008

EUR 15,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
"Sie müssen nach Berlin!" Franz Kafka
Rezension
In "Kafka in Berlin" führt Hans-Gerd Koch den Leser auf eine historische Stadtreise in das legendäre Berlin des frühen 20. Jahrhunderts. Er folgt den Spuren aus Kafkas Briefen und Tagebüchern, der von dieser modernen, lebendigen Metropole so fasziniert war, dass er sie mehrere Male bereiste. Durch die Verbindung von biographischen Informationen mit konkreten räumlichen Bezugspunkten wird die Person des Schriftstellers lebendig. Das mit zahlreichen schwarz-weiß Fotos liebevoll gestaltete Buch ist ein besonderes Schmuckstück. Die anregende Lektüre weckt nicht nur Lust auf eine Reise in die deutsche Hauptstadt sondern eignet sich auch hervorragend als Vorbereitung einer Exkursion mit einer Schulklasse. Wer also an Kafka interessiert ist und Berlin bereist, sollte das handliche Buch unbedingt dabei haben.

Georg Pfahler, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Berlin war die Sehnsuchtsstadt des Prager Autors und Versicherungsbeamten Franz Kafka. Hans-Gerd Koch erzählt die Geschicht dieser Sehnsucht und lässt uns mit Kafka in das legendäre Berlin des frühen 20. Jahrhunderts reisen.

Franz Kafkas Liebe zu Berlin begann mit seinem ersten Aufenthalt im Dezember 1910. Die Stadt eroberte ihn im Sturm, und er fing an, von einem Leben in dieser Metropole der Moderne zu träumen.
Wie viele Künstler und Intellektuelle seiner Zeit war Kafka fasziniert von der Lebendigkeit Berlins, von den überall sichtbaren technischen Neuerungen, den Transportmitteln und der kulturellen Vielfalt. Die Stadt war »Schaufenster« für Künstler verschiedenster Metiers, von Paul Klee bis Max Reinhardt, von Alfred Döblin bis Charlie Chaplin; sie war Fluchtpunkt für Menschen aus Osteuropa; sie war Industrie- und Handelszentrum von heute kaum noch vorstellbarer Strahlkraft. Mit den von Kafka in Briefen und Tagebüchern gelegten Spuren lernen wir eine Epoche kennen, die in den »goldenen« zwanziger Jahren ihren Höhepunkt fand.
Inhaltsverzeichnis
Prolog

Wie alles begann

Nach Berlin des Vergnügens wegen

Nach Berlin des Theaters wegen

Ohnmächtig vor Begeisterung

Das erträumte Berlin

Die Berlinerin

Grunewald und Kleists Grab

Der Präsentierteller Berlins

Ferner Osten - reicher Westen

Metaphern der Moderne

Von Parlographen, Grammophonen und Adressiermaschinen

Das rastlose Berlin

Der Anhalter Bahnhof

Berlin-Pläne

Verlobt - Entlobt

Kafka kam nur bis Bodenbach

Das Jüdische Volksheim

Ausgeträumt

Und Berlin?

Eine ferne Erinnerung

Ferien an der Badewanne Berlins

Endlich ein Berliner

Die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums

Berlin tut nicht gut

Epilog