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A bis Z der Interventionen in Gruppen Flipchart-Tools für Beratung, Supervision und Teamentwicklung
A bis Z der Interventionen in Gruppen
Flipchart-Tools für Beratung, Supervision und Teamentwicklung




Hartwig Hansen

Klett-Cotta
EAN: 9783608891867 (ISBN: 3-608-89186-2)
239 Seiten, kartoniert, 15 x 23cm, 2017

EUR 29,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Team-Prozesse souverän anstoßen, steuern und visualisieren



Von »A« wie Auftragsklärung bis »Z« wie Zielerreichung versammelt das Buch in 60 Kapiteln die wichtigsten Themen und Interventionen für die Beratung und Moderation von Gruppen und Teams. Zentral ist die punktgenaue Vlsualisierung der Denkanstöße und Gruppenreaktionen am Flipchart. Eine erprobte Strukturierungshilfe für alle Supervisions- und Teamentwicklungsprozesse.

Hartwig Hansen ist Diplom-Psychotoge. Paar- und Familientherapeut und systemischer Supervisor (DGSF). Viele Jahre leitete er den Psychiatrie Verlag. Heute lebt er in seiner Heimatstadt Hamburg und arbeitet dort selbstständig als Publizist und Berater. Zuletzt erschienen von ihm: »A bis Z der Interventionen in der Paar- und Familientherapie - Ein Praxishandbuch«, »Respekt - Der Schlüssel zur Partnerschaft« und »Die Liebe wiederfinden - Schlüsselszenen aus der Paartherapie«. Weitere Informationen unter: www.hartwighansen.de und www.beratung-supervision-hamburg.de
Rezension
Als Lehrer wildere ich gerne in anderen fachlichen Bereichen, um meinen pädagogischen Blick zu weiten. Und dabei stoße ich immer wieder auf inspirierende Veröffentlichungen, die Ideen und Anregungen für meine Arbeit enthalten. So war es auch bei dem vorliegenden Praxisbuch „A bis Z der Interventionen in Gruppen“. Der Band richtet sich vor allem an Menschen, die in den Arbeitsbereichen Beratung, Supervision und Teamentwicklung tätig sind. Der Autor hat eine Vielzahl an Ideen zusammengestellt, mit deren Hilfe die Moderation mit dem Flipchart anregend, anschaulich und informativ gestaltet werden kann. Trotz der vielen Möglichkeiten, die die Medien mittlerweile bieten, ist das Flipchart immer noch ein nützliches Werkzeug, das vor allem durch die lebendige Visualisierung überzeugen kann. Ein weißes Blatt Papier und mehrere bunte Eddings genügen als Werkzeuge. Die Liste der kurz und doch prägnant beschriebenen Flipchart-Tools reicht von Ausrüstung, Beobachtungsaufgaben, Bewertungspunkte, Clustering, Fragenspeicher, Intervenieren bis hin zuz Leitbild-Check, Rollenpuzzle, Stimmungsbarometer und Zwischenbilanz. Eine umfangreiche Fundgrube mit Anregungen und Ideen, mit denen ich in der konkreten Lerngruppe mit einem bestimmten Thema experimentell arbeiten kann. Haben Sie Mut zur Kreativität!

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Team-Prozesse souverän anstoßen, steuern und visualisieren

Beratungsprozesse in Teams und Gruppen sind komplex und stellen eine große Herausforderung für die Moderierenden dar. Die komprimiert-kreative Darstellung der wichtigsten Themen und Tools von A bis Z kann die Arbeit des Beraters sowie die Teamprozesse entscheidend verbessern.
Von A wie Auftragsklärung bis Z wie Zielerreichung versammelt das Buch in 60 Kapiteln die wichtigsten Themen und Interventionen für die Beratung und Moderation von Gruppen und Teams. Die prägnanten Praxis-Tools werden dabei authentisch und lebendig aus der Berufserfahrung des Autors geschildert. Zentrales Vermittlungsprinzip ist die punktgenaue Visualisierung der Denkanstöße und Gruppenreaktion am Flipchart. Die vielfältigen Informationsinputs und Strukturierungshilfen für Supervisions- und Teamentwicklungsprozesse erleichtern die Orientierung in turbulenten Situationen und sind zugleich eine hilfreiche Matrix für die wichtigsten Beratungsanliegen, die jeder Gruppenleiter und Supervisor für seine Arbeit nutzen kann. Kurz: eine praxiserprobte »Schatztruhe« mit vielen Ideen zum Selber-Ausprobieren.

Dieses Buch richtet sich an:
- Psychologisch Beratende mit Gruppen-Auftrag bei Institutionen und Firmen
- Leitungen von Workshops und Seminaren
- TeamentwicklerInnen und Supervisierende

Hartwig Hansen, Jg. 1957, Diplompsychologe (Diplom 1983 in Hamburg), bis 1995 Geschäftsführer des Psychiatrie Verlages Bonn, 1996 bis 2000 Ausbildung zum Paar- und Familientherapeuten am Institut für systemisch-integrative Paar- und Familientherapie (Prof. Martin Kirschenbaum) Hamburg sowie 2010 bis 2012 zum systemischen Supervisor, Coach und Teamentwickler am ptz Cormann Wasserburg, beide Ausbildungen sind von der Deutschen Gesellschaft für Systemischen Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) zertifiziert. Heute lebt Hartwig Hansen in Hamburg und arbeitet dort als Autor, Fachlektor, Paar- und Familientherapeut und Supervisor.

Aktuelle Veröffentlichungen: »A bis Z der Interventionen in der Paar- und Familientherapie«, Klett-Cotta Verlag, »Respekt – Der Schlüssel zur Partnerschaft«, Klett-Cotta Verlag, »Die Liebe wiederfinden – Schlüsselszenen aus der Paartherapie«, Balance Verlag, 2009.
Inhaltsverzeichnis
Klarheit: Zur Einführung 9 Bevor wir loslaufen 15
A
Aufträge und Ziele klären: Was will Herr M. (erreichen)? 19 Auftraggeber-Karussell: Wie soll das denn alles zusammenpassen? 23 Ausrüstung: Edding und Wachsmalstift 28
B
Bedarf klären: Themenliste erstellen und überprüfen 31 Bedürfnispyramide: Herr Maslow hatte eine gute Idee 34 Beobachtungsaufgaben: Rückmeldung aus dem Außenkreis 38 Bewahren oder verändern: Vier Felder erkunden 42 Bewertungspunkte: Tagesvotum, Wahl und andere Fragen 45 Brainstorming: Das freie Assoziieren 47
C
Clustering: Die andere Fallvorstellung 51
D
Deeskalation: Wollen wir wirklich so weitermachen? 55 Delegieren: Die Kunst, Vertrauen wachsen zu lassen 58
E
Einflusszielscheibe: Energiefresser »Außen« 61 Eisbergmodell: Die Macht des Unbewussten sichtbar machen 65
Eisenhower-Matrix: Das wirklich Wichtige bestimmen 68 Empathierunde: Was sieht Herr M.? Wie fühlt er sich? 72 Energie-Haushalte: Der Rest ist Privatsache 75
F
Fallskizzen erstellen: »Es muss was passieren!« 79 Figuren zeichnen leicht gemacht: Ein W für die Beine 83
Fragebogen gemeinsam entwickeln: Was möchte ich vom Team erfahren? 86 Fragenspeicher: Vom Erzeugen gemeinsamer Erfolgserlebnisse 90 Fünf Freiheiten: Nicht immer nur auf »Nummer sicher« 93
G
Gedacht ist nicht gesagt: Tipps vom Verhaltensforscher 95 Genogramme: Warum ist Jordan so hibbelig? 97 Gesprächskultur und Teamsitzungen: Das A und O des Erfolgs 103 Gruppenregeln erstellen: Jeder gibt einfach sein Bestes! 106
H
Innerer Schweinehund: Rettung vor Frau Ludwig 109 Inneres Team im Team: Die tägliche Zerreißprobe aushalten 113 Intervenieren bedeutet Aufmerksamkeitsfokussierung 119
J
Johari-Fenster: Vom immer kleiner werdenden Unbekannten 122 Joker-Fragen: Eine passt immer 125
K
Kollegiale Beratung in sieben Schritten: Resonanzrunde oder Sharing? 128 Komfortzone, Lernzone, Überforderungszone: Sicherheit
vs. Wachstum 133 Konfliktquadrat: Ein Sieger oder zwei Gewinner? 136
L
Leitbild-Check: Hochglanzprospekt oder wirklich gelebt? 139 M
Mut zur Lücke: Gefühle und andere Gruppenthemen 142
O
Ordnung schaffen: Apps – auch für Papier 146
P
Plananalyse: Zeige dich stark und kompetent! 149 Projekte-Check: Wo stehen wir, wo klemmt es? 154
R
Respekt erleben: Die schönsten Dinge im Leben sind keine Dinge 157 Rollenpuzzle: Die Träumerin vs. Die Realistin 161 Rückmeldungsrunde: Gut schnell oder schlecht schnell? 166
S
Schlüsselsätze: Repariere nicht, was nicht kaputt ist! 170 Schulz-von-Thun-Module: Vier mal vier und viel dazwischen 174 Stimmungsbarometer: Smileys, McDonald’s oder Sodastream 183 Stress-Manhattan: Neue Chancen für mehr Rückmeldung 186
SWOT-Analyse: Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken 190 Systeme zeichnen: Beziehungen, Grenzen, Kon ikte 193 Systemisch fragen (lernen): Die OSISIG-Formel 197
T
Teamgeschichte(n): Von goldenen und von Phasen-Uhren 200 Teamkultur-Quiz: Gartenarbeit macht Spaß 204 Themenzentrierte Interaktion (TZI): Zu viel Wir, zu wenig Thema 207 Transaktionsanalyse: Vom Früher im Heute 210
U
Und statt aber: Punkt. Pause. Angucken 213
V
Verkehrszeichen: Metaphern aus dem Schilderwald 216 Verlustängste: Was kommt da auf mich zu? 220 Verständlichmacher: Warum versteht mich bloß niemand? 223
W
Wertschätzungs-Schatz: »Ich bin beeindruckt von Ihren tollen Ideen!« 226
Z
Ziele erreichen: Vom smarten Umgang mit Entwicklung 228 Zwischenbilanz: Pausen zum Sortieren 232
Gesamtliteraturübersicht 234