 | Kaiser Konstantin versucht durch Einberufung des ersten Konzils in Nicäa 325 n.Chr. die verschiedenen und rivalisierenden Gruppierungen, theologischen Strömungen und Feiertragspraktiken des Christentums zu vereinheitlichen, um eine für das gesamte römische Reich gemeinsame Glaubensgrundlage zu schaffen, die auch seine Herrschaft stabilisieren soll. Anders als sein Vorrgänger Diokletian sucht Konstantin nicht gegen, sondern mit dem wachsenden... |  | Dieser Band der renommierten kirchenhistorischen Zeitschrift Annales Historiae Conciliorum (AHC) erscheint im 50. Jahrgang erstmals im Verlag Aschendorff, Münster (vorher Schöningh Paderborn). Er versammelt insgesamt zehn Beiträge, die die Ergebnisse einer Internationalen Tagung zur Konziliengeschichte zum Thema "Konzil und Minderheit - I Concili e le Minoranze" in Rom vom 10.-14. Oktober 2018 spiegeln. Dabei werden sowohl Aspekte der großen ... |
 | Annika von Busekist
Trinität
Thematik
Gott ist einer in drei Personen — muss man das glauben, soll man das glauben, kann man das überhaupt glauben? Handelt es sich bei dem Trinitätsglauben nicht um ein widersprüchliches, unlogisches Gedankengespinst, das irrelevant, lebensfern und folgenlos ist? Schon der Königsberger Philosoph Kant formulierte 1798 ganz auf dieser Linie: „Aus der Dreieinigkeitslehre läßt sich schlechterdings nich...... | |