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"Wirklich, wir können nur unsere Bilder sprechen lassen."
KunstGeschichten


empfohlen ab 12 Jahren

Christine Traber, Ingo Schulze

Carl Hanser Verlag
EAN: 9783446247581 (ISBN: 3-446-24758-0)
160 Seiten, hardcover, 17 x 24cm, Februar, 2015, m. farb. Abb.

EUR 19,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
»Wirklich, wir können nur unsere Bilder sprechen lassen« —

mit diesem Satz in einem Brief an seinen Bruder beschreibt Vincent van Gogh, was viele Maler empfinden. Dieses elementare Gefühl versuchen Christine Traber und Ingo Schulze mit ihren »KunstGeschichten« sprachlich zu verstärken. So wird das Hinschauen um ein inneres Zuhören angereichert. Die Autoren erfinden Bildgeschichten, malen sich Gespräche zwischen

den Figuren aus oder entfalten fiktive Gedankengänge der Künstler — »KunstGeschichten«, die den Bildern literarisch auf den Leib rücken.
Rezension
Alle 20 Gemälde, die diesem Buch die Geschichten boten, hängen in der Neuen Pinakothek in München und stammen aus der Hand eines berühmten Künstlers: Cézanne, Degas, Manet, Monet, Menzel, Spitzweg, Friedrich, Goya u.a. Der Titel »Wirklich, wir können nur unsere Bilder sprechen lassen« nimmt Bezug auf einen Brief Vincent van Goghs an seinen Bruder und beschreibt, was viele Maler empfinden. Die Autoren haben sich in die Bilder hineinversenkt und ihre Eindrücke zu den Bildern der klassischen Moderne in Worte gefasst: Sie bringen Figuren aus den Bildern zum Sprechen; sie lassen den Maler einen Brief an sein Modell schreiben; ein Paar aus einem Bild spricht miteinander; ein Käufer wendet sich an den Künstler. Ingo Schulze und Christine Traber lassen berühmte Bilder sprechen: Zwanzig Bilder, dazu zwanzig Geschichten - von einem Schriftsteller und von einer Kunsthistorikerin.

Dieter Bach, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Wenn Bilder sprechen könnten – Der etwas andere Gang durchs Museum weckt Interesse an Künstlern und Kunst
Wenn Bilder sprechen könnten, würden sie Geschichten erzählen. Um ihrem stummen Innenleben auf die Spur zu kommen, müssen wir sie anschauen, uns in sie hineinversenken und sie auf uns wirken lassen. Genau das haben Christine Traber und Ingo Schulze in diesem Bildband getan – und ihre Eindrücke zu Bildern der klassischen Moderne in Worte gefasst. Sie bringen Figuren aus den Bildern zum Sprechen; sie lassen den Maler einen Brief an sein Modell schreiben; ein Paar aus einem Bild spricht miteinander; ein Käufer wendet sich an den Künstler. So werden den Bildern Geschichten, Gespräche und innere Monologe entlockt. Kunst und Kunstgeschichte wird lebendig. Und inspiriert zu eigenen Ideen.

Christine Traber, 1964 in Stuttgart geboren, hat nach dem Studium der Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin als Cheflektorin in einem Kunstbuchverlag gearbeitet. Heute lebt sie als freie Redakteurin und Autorin in Stuttgart. Zusammen mit Ingo Schulze hat sie "Henkerslos. Ein Märchenbrevier" geschrieben (erschienen 2013 bei Hanser Berlin, illustriert von Sebastian Meschenmoser). Bei Hanser erschien 2015 "Wirklich, wir können nur unsere Bilder sprechen lassen" - KunstGeschichten.

Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Jena hat er zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur gearbeitet. Sein erstes Buch 33 Augenblicke des Glücks erschien 1995. Es folgten die Romane Simple Storys (1998), Neue Leben (2005) und Adam und Evelyn (2008), sowie die Erzählungsbände Handy (2007), Orangen und Engel (2010) als auch Aufsätze und Reden, zuletzt Unsere schönen neuen Kleider (2012). Seine Bücher wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Im Hanser Kinderbuch ist er mit dem Bilderbuch Der Herr Augustin (illustriert von Julia Penndorf) vertreten. 2015 erschien Wirklich, wir können nur unsere Bilder sprechen lassen - KunstGeschichten, gemeinsam mit Christine Traber. Ebenfalls zusammen mit Christine Traber hat er Henkerslos. Ein Märchenbrevier geschrieben (erschienen 2013 bei Hanser Berlin, illustriert von Sebastian Meschenmoser).

Pressestimmen:

„Die Geschichten sind so unterschiedlich und so variantenreich wie die Bilder selber. Mir hat besonders gefallen, dass die Autoren auch verschiedene Erzählformen wählen. ... Da wird Kunstgeschichte wirklich lebendig und anschaulich und sehr unterhaltsam.“ Eva Hepper, Lesart, 03.03.2015
http://www.deutschlandradiokultur.de/bildband-wenn-kunstwerke-geschichten-erzaehlen.1270.de.html?dram:article_id=313130

„… Es gelingen den beiden wahre Glanzstücke, Kunstgeschichte wird dadurch sehr anschaulich. Vor allem für junge Leser und Beobachter, an die sich das schön bebilderte Buch vorrangig wendet.“ Eva Hepper, www.deutschlandradiokultur.de, 03.03.2015

„Diese Kunstgeschichten, fern von allen akademischen Beurteilungen, inspirieren zu eigenen Ideen, nicht nur junge Leser.“ Gabriele Klempert, www.kunstbuchanzeiger.de, 02.03.2015

„Das Buch lädt ein zu einem etwas anderen Gang durchs Museum, ermuntert zum Blick unter die augenscheinliche Oberfläche. … „Wirklich, wir können nur unsere Bilder sprechen lassen“. Dass hinter dem ‚nur‘ so viel mehr steht, als es die eigentliche Bedeutung des Wörtchens glauben macht, davon legt das Buch ein spannendes und eindrucksvolles Zeugnis ab. … Es spricht die Einladung aus, in jedem Museum dieser Welt, bei jedweden sich bietenden weiteren Gelegenheiten das Auge verweilen und den Gedanken freien Lauf zu lassen.“ Sybille Graf, Dresdner Neue Nachrichten, 10.02.2015
Inhaltsverzeichnis
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