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Religionspädagogik
Religionspädagogik




Michael Domsgen

Evangelische Verlagsanstalt
EAN: 9783374054909 (ISBN: 3-374-05490-0)
608 Seiten, hardcover, 14 x 21cm, 2019

EUR 48,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Religiöse Lehr- und Lernprozesse angemessen wahrzunehmen und sie in der Profilierung christlich motivierten Lehrens und Lernens handlungsorientierend zu beschreiben, ist Ziel der von Michael Domsgen vorgelegten Religionspädagogik. Der Hallenser Religionspädagoge entfaltet den Gegenstand in problemgeschichtlicher, empirischer und komparativer sowie systematischer Perspektive, bevor er vor dem Hintergrund gegenwärtiger Herausforderungen eine Neujustierung von Religionspädagogik als Theorie evangelischen Empowerments vornimmt. Von dort her beschreibt er religionsdidaktische Perspektiven, die er mit Blick auf die Lernorte Familie, Schule und Gemeinde vertieft. Neben den klassischen Handlungsfeldern (wie z. B. Religions- und Konfirmandenunterricht) finden auch Beispiele zur Vernetzung der Lernorte Berücksichtigung.

Michael Domsgen, Dr. theol., Jahrgang 1967, studierte evangelische Theologie in Halle, Jena, Bern, Kiel und Tübingen. Seit 2006 ist er Professor für Evangelische Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät und seit 2011 kooptiertes Mitglied der Philosophischen Fakultät III (Erziehungswissenschaften) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 2011 gründete er die Forschungsstelle »Religiöse Kommunikations- und Lernprozesse«, deren Leitung er seitdem innehat. Der Schwerpunkt liegt hier auf der empirischen Erforschung religiöser Kommunikations- und Lernprozesse an der Schnittstelle von institutioneller Religion und individueller Religiosität.
Rezension
Religionslehrer/innen müssen sich heute inmitten einer Vielfalt religionspädagogischer Fragestellungen, Konzeptionen und didaktischer Ansätze und Modelle positionieren; die Zeiten dominanter Konzeptionen wie seinerzeit der Problemorientierung oder der Symboldidaktik sind endgültig vorbei. Auch die Religionspädagogik hat sich postmodern ausdifferenziert und es ist (nicht nur für) den Anfänger schwer, sich hier zurecht zu finden. Da hilft dieser Band 8 Religionspädagogik der auf 10 Bände angelegten neuen Reihe "Lehrwerk Evangelische Theologie (LETh)" der Ev. Verlagsanstalt Leipzig. Er bietet in sechs grundlegenden Kapiteln (vgl. Inhaltsverzeichnis) eine umfassende Übersicht über die Kernfragestellungen der Religionspädagogik. - Von 2018 bis 2022 wird ein unfasssendes Grundwissen der Ev. Theologie vermittelndes »Lehrwerk Evangelische Theologie« (LETh) in zehn Bänden erscheinen, das einen Überblick über alle Fächer der Evangelischen Theologie nebst einer Einführung für Theologinnen und Theologen in die Religionswissenschaft bietet.

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Von 2018 bis 2022 wird ein »Lehrwerk Evangelische Theologie« (LETh) in zehn Bänden erscheinen, das einen Überblick über alle Fächer der Evangelischen Theologie nebst einer Einführung für Theologinnen und Theologen in die Religionswissenschaft bietet.
Auf dem aktuellen Stand der Forschung wird es das Grundwissen für Studium und Examen vermitteln. Zielgruppe sind Studierende der Evangelischen Theologie im Hauptfach sowie im Diplom- oder Magisterstudium Evangelische Theologie. In besonderer Weise dürfen sich Studierende mit dem Berufsziel Pfarramt und Lehramt – hier vor allem, aber nicht ausschließlich am Gymnasium – angesprochen fühlen. Das Lehrwerk soll sich aber auch unabhängig von modularisierten Studiengängen benutzen lassen. Das Bemühen um einen klaren Aufbau der Bände und eine griffige Sprache zielt generell auf eine Leserschaft, die Freude an theologischer Bildung hat.
Die Bände des Lehrwerks wollen keine historisierende Darstellung der einzelnen theologischen Fächer und Teildisziplinen geben, sondern gegenwartsbezogenes theologisches Grundwissen vermitteln. Die Darstellung verbindet den Gesichtspunkt der fachwissenschaftlichen Relevanz von Theologie mit der praxisorientierten Ausrichtung auf das künftige Berufsfeld der Studierenden. Die Leitfrage bei der Stoffauswahl lautet: Welches Grundwissen ist für den Erwerb der im Pfarramt oder im Lehramt geforderten theologischen Kompetenz entscheidend?
Für jeden Band ist ein Autor oder eine Autorin hauptverantwortlich, doch tragen alle gemeinsam Verantwortung für das Gesamtkonzept des ­Lehrwerks und haben jeden Einzelband vor dem Erscheinen gründlich dis­kutiert. Auf diese Weise werden Querverbindungen hergestellt und Überschneidungen vermieden, um dem Gesamtwerk bei aller theolo­gischen Pluralität die nötige Geschlossenheit zu verleihen. Den Leserinnen und Lesern sollen auf diese Weise die innere Einheit der Theologie und die bestehenden Zusammenhänge zwischen ihren Einzeldisziplinen, ihren Fragestellungen und Methoden deutlich werden (enzyklopädischer Aspekt).
Der Umfang der Bände und ihr Aufbau richten sich nach den Erforder­nissen des für Studierende im Rahmen von Prüfungsvorbereitungen rezipierbaren Stoffes. Die Hardcovereinbände sind strapazierfähig, die Ladenpreise bezahlbar.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort zum Band XV

1. Einführung

1.1 Begriffliche Annäherungen 1
1.1.1 Religiöses Lehren und Lernen im Modus von Bildung, Erziehung und Sozialisation 2
1.1.2 Religiöses Lehren und Lernen in evangelischer Perspektive 5
1.1.3 Religiöses Lehren und Lernen im Horizont christlich motivierten Empowerments 8
1.2 (Religions)pädagogisches Handeln und seine Reflexion als Ausdruck spezifischer Anforderungen 20
1.3 Weiterführende Literatur 24

2. Problemgeschichtliche Perspektiven

2.1 Zur Praxis und Reflexion christlich motivierten Lehrens und Lernens von den Anfängen bis zur Entstehung der neuen Wissenschaftsdisziplin 25
2.1.1 Grundimpulse christlich motivierten Lehrens und Lernens im Spiegel der biblischen Überlieferung 27
a) Grundlegende Aspekte 27
b) Fokussierende Zusammenfassung 3o
2.1.2 Profilierung einer katechetischen Praxis und Auseinandersetzung mit antiken Bildungsinhalten
in der Perspektive christlicher Lebensführung im Kontext einer paganen Gesellschaft 33
a) Grundlegende Aspekte 33
b) Fokussierende Zusammenfassung 37
2.1.3 Christliches Lernen in Auseinandersetzung und Anpassung an den sozialen und kulturellen Kontext obrigkeitlich abgesicherter Christlichkeit 40
a) Grundlegende Aspekte 40
b) Fokussierende Zusammenfassung 43
2.1.4 Intensivierung christlichen Lernens als Resultat reflektierten Lehrens im Kontext der Konfessionalisierung des Christentums 45
a) Grundlegende Aspekte 45
b) Fokussierende Zusammenfassung 51
2.1.5 Differenzierungen im Feld christlich motivierten Lehrens und Lernens unter den Bedingungen
territorialer konfessioneller Homogenität 54
a) Grundlegende Aspekte 54
b) Fokussierende Zusammenfassung
2.1.6 Christliches Lehren und Lernen in einem Umfeld, das grundsätzlich am Wahrheitsgehalt des Christentums zu zweifeln beginnt 65
a) Grundlegende Aspekte 65
b) Fokussierende Zusammenfassung 72
2.1.7 Zusammenfassung 77
2.2 Religionspädagogik in der Korrelation von Gegenstand und Ziel im primären Fokus auf den schulischen Religionsunterricht 81
2.2.1 Liberale Religionspädagogik als primär pädagogisch argumentierende Disziplin: Religion durch
Erlebnisse lehren und Persönlichkeit entwickeln 84
2.2.2 Dialektische Religionspädagogik als primär
theologisch argumentierende Disziplin: Durch das Wort Gottes in die Entscheidung führen 90
2.2.3 Zusammenfassung 99
2.3 Religionspädagogik im Ringen um eine angemessene Verhältnisbestimmung christlich motivierter Lehr- und Lernprozesse, die sowohl nach »innen« wie nach »außen« gerichtet sind 101
2.3.1 Wechselnde religionspädagogische Paradigmen als Ausdruck veränderter Rahmenbedingungen und der
Orientierung an unterschiedlichen schulischen Adressatengruppen - zu den Entwicklungen in der
BRD 105
a) Überlieferung verstehen und damit die religiöse Frage nach sich selbst wecken: Hermeneutischer Religionsunterricht 105
b) Gegenwärtige und zukünftige Probleme im Gespräch mit der Bibel bearbeiten: Thematisch-problemorientierter Religionsunterricht 109
c) Im wechselseitigen Bezug von Traditions- und Erfahrungsorientierung Unterrichtsgegenstand und -ziel bestimmen: Sozialisationsbegleitender, (ideologie)kritischer, Symbol- und bibeldidaktischer Religionsunterricht 115
d) Religionspädagogik als schulübergreifende Theorie mit unterschiedlichen Leitbegriffen und -perspektiven 123
2.3.2 Die Gemeinde als Zentrum und Ausgangspunkt christlich motivierter Lehr- und Lernprozesse -
zu den Entwicklungen in der DDR 129
a) Vom Religionsunterricht zur Christenlehre: Katechumenatsbezogene evangelische Unterweisung, biblische Hermeneutik und exemplarisches Lernen, thematisch-problemorientierte Gemeindepädagogik 131
b) Von der gemeindlichen Bildungsverantwortung zur Mitverantwortung für öffentliche Bildung und Erziehung: Überlegungen zu einer schulpädagogischen Konzeption für alle Schülerinnen und Schüler 138
2.3.3 Zusammenfassung und Ausblick 142
2.4 Weiterführende Literatur 145

3. Empirische und komparative Perspektiven

3.1 Bestandsaufnahme: Religionspädagogik im Suchen nach Konzepten, die vielfältigen Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen gerecht werden 147
3.1.1 Herausforderung Pluralisierung: Interreligiöses Lernen und pluralitätsfähige Religionspädagogik 150
3.1.2 Herausforderung Individualisierung: Konstruktivistische Didaktik, Kinder- und Jugendtheologie 154
3.1.3 Herausforderung Biografizität: Biografisches Lernen und gendersensible Religionspädagogik 160
3.1.4 Herausforderung »Glokalisierung«: Ökumenisches Lernen und kontextuelle Religionspädagogik 165
3.1.5 Herausforderung Elementarisierung: Bibel- und Symboldidaktik, Elementarisierung als religionsdidaktischer Ansatz 169
3.1.6 Herausforderung Performanz: Ästhetisches Lernen und performanzorientierte
Religionsdidaktik 172
3.1.7 Herausforderung Lebensdienlichkeit: Kompetenzorientierung und systemische Religionspädagogik 177
3.1.8 Herausforderung Bildungsgerechtigkeit: Berufsorientierte Religionspädagogik und religiöse
Erwachsenenbildung 184
3.1.9 Zusammenfassung und Ausblick 189
3.2 Veränderungen: Gegenwärtige Entwicklungen und ihre religionspädagogische Relevanz 192
3.2.1 Optionsgesellschaft 194
a) Fragilisierung 195
b) Gegenläufiger Druck 196
c) Expedition in offenes Land 197
d) Fokussierende Zusammenfassung 199
3.2.2 Säkulare Gesellschaft 200
a) Gesellschaftliche Öffentlichkeit in der Rahmung durch den bekenntnisneutralen Staat 202
b) Religiöse Überzeugungen und Verhaltensnormen im Modus eigenen Erlebens sowie lebensgeschichtlicher und alltagspraktischer Konsistenz 211
c) Der immanente Rahmen religiöser Orientierungen 214
d) Fokussierende Zusammenfassung 218
3.2.3 Mediengesellschaft 218
a) Neue Gewichtungen im Verstehen 221
b) Spezifika in der Aneignung von Sinn 222
c) Verschiebungen in der Auseinandersetzung mit der Gottesfrage und religiösen Ritualen 223
d) Fokussierende Zusammenfassung 224
3.2.4 Zusammenfassung und Ausblick 226
3.3 Aufgaben: Religionspädagogische Neujustierungen zz8
3.3.1 Heterogenität wahrnehmen zz8
3.3.2 Inklusion ermöglichen 234
3.3.3 Relevanz aufzeigen 239
3.3.4 Zusammenfassung und Ausblick 244
3.4 Weiterführende Literatur 245

4. Systematische Perspektiven

4.1 Worum geht es beim christlich motivierten Lehren und Lernen? Zur Frage des Gegenstands 248
4.1.1 Zum Religionsbegriff als diskursstiftender Verständigungskategorie 248
4.1.2 Zur Kurzformel »Kommunikation des Evangeliums« als konturierender Perspektive 255
4.1.3 Zum evangelischen Profil als Zugangsmodus 260
4.1.4 Zusammenfassung 263
4.2 Worauf ist christlich motiviertes Lehren und Lernen auszurichten? Zur Frage der
Zielperspektive 264
4.2.1 Zu wechselnden Leitbegriffen und den damit verbundenen Implikationen 265
4.2.2 Zum Begriff »Bildung« als kritisches Regulativ im gegenwärtigen Diskurs 267
4.2.3 Zusammenfassung 274
4.3 Welche Faktoren bzw. Aspekte sind beim christlich motivierten Lehren und Lernen noch zu berücksichtigen? Zur Frage des Modus 276
4.3.1 Lerntheoretische Impulse 276
a) Zum Lernen aus behavioristischer Sicht 279
b) Zum Lernen aus kognitivistischer Sicht 281
c) Zum Lernen aus konstruktivistischer Sicht 284
d) Zusammenfassung in religionspädagogischer Absicht 287
4.3.2 Entwicklungspsychologische Impulse 292
a) Zur Profilierung religiöser Sichtweisen vor dem Hintergrund der Entwicklung des Erkennens 293
b) Zu unterschiedlichen Aspekten in der religiösen Entwicklung 297
c) Zur Dynamik religiöser Entwicklung 303
d) Zum Wechselspiel von religiöser und allgemeinmenschlicher Entwicklung 310
e) Zusammenfassung in religionspädagogischer Absicht 318
4.3.3 Sozialisationstheoretische Impulse 319
a) Zum Modell der produktiven Realitätsverarbeitung 321
b) Zu den Entwicklungsaufgaben im Lebenslauf 324
c) Zu den Sozialisationskontexten 329
d) Zusammenfassung in religionspädagogischer Absicht 335
4.4 Zusammenfassung und Ausblick 336
4.5 Weiterführende Literatur 340

5. Religionspädagogische Perspektiven

5.1 Empowerment als regulative Idee: Erste Konturierungen 343
5.2 Empowerment-Bezugsdiskurse in ihrem religionspädagogischen Potenzial: Ein kurzer Überblick 346
5.2.1 Empowerment als Erweiterung der Möglichkeiten, das eigene Leben zu bestimmen - Impulse aus der Gemeindepsychologie 347
5.2.2 Empowerment als Leitmetapher für den Richtungssinn professionellen Handelns im Sinne von Befähigung und Bevollmächtigung - Impulse aus der Theorie Sozialer Arbeit 349
5.2.3 Empowerment als Unterstützung der Selbstbestimmungs-, Mitbestimmungs- und Solidaritätsfähigkeit -Impulse aus der Heilpädagogik 351
5.2.4 Empowerment als Sensibilisierung für den Zusammenhang von Bildung und kulturellen, gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturen - Impulse aus der (kritischen) Pädagogik 352
5.3 Empowerment als verdichtender Reflexionsfokus: Interpretative Vermittlungen 354
5.3.1 Von der Kommunikation des Evangeliums auf Empowerment geschaut 355
5.3.2 Von Empowerment-Diskursen her auf die Kommunikation des Evangeliums geschaut 362
5.4 Religionspädagogik als Theorie evangelischen Empowerments: Bündelung grundlegender Aspekte 367
5.5 Zusammenfassung und Ausblick 376
5.6 Weiterführende und grundlegende Literatur 378

6. Handlungsorientierende Perspektiven

6.1 Grundlegende Klärungen 379
6.1.1 Handlungsorientierung in der Zirkularität von Wahrnehmen, Urteilen und Handeln 380
6.1.2 Handlungsorientierung in der Konzentration auf Familie, Gemeinde und Schule und deren Vernetzung 381
6.1.3 Handlungsorientierung vor dem Hintergrund der Spezifik von Familie, Gemeinde und Schule 384
6.2 Die Familie als Lernwelt im Fokus informellen Lernens 385
6.2.1 Wahrnehmen: Entwicklungen im familialen Feld 385
a) Die Familie als emotionaler und instabiler Binnenraum 386
b) Die Familie als soziales System 388
c) Die Familie als religiöser Lernort 393
d) Zusammenfassung 396
6.2.2 Urteilen: Hermeneutische Grundlinien mit Blick auf Familie 397
a) Zu den Anknüpungspunkten für die Beschreibung der Gottesbeziehung 397
b) Zur impliziten und expliziten religiösen Erziehung im Horizont christlich motivierten Lehrens und
Lernens 399
c) Zusammenfassung 404
6.2.3 Handeln: Impulse für die Arbeit mit Familien 406
a) Grundlegende Orientierungen: »doing family« und »doing religion« aufeinander beziehen 406
b) Systemische Aspekte: Familie und Gemeinde -
die evangelische Kita als Schnittstelle 412
c) Konturierungen in der Empowerment-Perspektive: Gemeinsam mit den Familien im Modus der Unterstützung agieren 415
d) Zusammenfassung und Ausblick 418
6.2.4 Weiterführende Literatur 420
6.3 Die Gemeinde als Bildungsort im Fokus non-formaler Lernprozesse 421
6.3.1 Wahrnehmen: Entwicklungen in Kirche und Gemeinde 421
a) Kirche unter Veränderungsdruck 422
b) Kirchlichkeit im Kontinuitätsmodus 424
c) Konfirmandenarbeit zwischen Tradition und Innovation 426
d) Zusammenfassung 439
6.3.2 Urteilen: Hermeneutische Grundlinien mit Blick auf Kirche und Gemeinde 44o
a) Zur Mulitidimensionalität gemeindlicher Sozialformen 441
b) Zur Denkfigur von Kirche als Hybrid 444
c) Zur Assistenzfunktion von Kirche bei der Kommunikation des Evangeliums 447
d) Zusammenfassung 448
6.3.3 Handeln: Impulse im gemeindepädagogischen Bereich 448
a) Grundlegende Orientierungen: Kommunikative Prozesse und Lernen im weiteren Sinne befördern 448
b) Systemische Aspekte: Gemeinde und neue Medien -Kommunikation des Evangeliums in mediatisierter Form 451
c) Konturierungen in der Empowerment-Perspektive: Konfirmation und religiöse Jugendfeiern als Kontextualisierungen der Kommunikation des Evangeliums 454
d) Zusammenfassung und Ausblick 461
6.3.4 Weiterführende Literatur 462
6.4 Die Schule als Bildungsort im Fokus formaler Lernprozesse 464
6.4.1 Wahrnehmen: Entwicklungen in Schule und Religionsunterricht 468
a) Schule als sich ausweitender Lern- und Lebensraum zwischen Scholarisierung und
Entscholarisierung 468
b) Religionsunterricht in vielfältigen und sich wandelnden Organisationsformen 472
c) Religionsunterricht unter Plausibilisierungsdruck 480
d) Zusammenfassung 488
6.4.2 Urteilen: Hermeneutische Grundlinien mit Blick auf den Religionsunterricht 489
a) Zum Profil: Positionalität 489
b) Zum Ziel: Perspektiverweiterung 492
c) Zum Gegenstand: Christsein als Lebensform 496
d) Zusammenfassung 500
6.4.3 Handeln: Impulse für den Religionsunterricht und die Gestaltung des Schullebens 501
a) Grundlegende Orientierungen: Zeigen und Verstehen innerhalb einer Didaktik des Arrangements 501
b) Systemische Aspekte: Schule, Familie und
Gemeinde - Elternarbeit, Schulgottesdienste und Schulseelsorge 507
c) Konturierungen in der Empowerment-Perspektive: Merkmale guten Religionsunterrichts im schulischen Gefüge 512
d) Zusammenfassung und Ausblick 516
6.4.4 Weiterführende Literatur 519

7. Ausblick

Anhang

Literatur 523
Register 574
Namen 574
Sachen 584
Weitere Titel aus der Reihe Lehrwerk Evangelische Theologie (LETh)