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Pause
Roman
Lena Kupke
Deutscher Taschenbuch Verlag
EAN: 9783423285421 (ISBN: 3-423-28542-7)
320 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 13 x 21cm, 2026
EUR 23,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
„Der Tag als die Notärztin kam, war der Tag, an dem ich wieder zu meinen Eltern gezogen bin. Mit sechsunddreißig.“
Manchmal zwingt das Leben einen zur Pause, ob man will oder nicht. Hanna will eigentlich nicht, doch von heute auf morgen findet sie sich in ihrem alten Kinderzimmer in der Lüneburger Heimat wieder. Nur wie soll das überhaupt funktionieren: ein Familienalitag von null auf hundert mit Eltern und erwachsenem Kind, die seit jeher Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als sie zu klären?
Und was ist mit ihrem Freund Paul und ihrem Leben in Berlin?
In ihrem Debütroman erzählt Lena Kupke gnadenlos ehrlich und überraschend humorvoll von Momenten am Boden, von der Verarbeitung von Schicksalsschlägen und von Liebe in unerwarteten Momenten.
"Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es dich richtig zerlegt hat." Caroline Wahl
Rezension
Der Roman von Lena Kupke mit dem kurzen Titel „Pause“ ist ein Buch, das sich nicht entscheiden will, ob es einen zum Lachen oder zum Weinen bringen will. Hanna, Mitte dreißig und eigentlich fest im Berliner Leben, bricht nach einer Panikattacke zusammen und findet sich plötzlich wieder im Elternhaus in Lüneburg. Im ehemaligen Kinderzimmer, das inzwischen ein Büro mit Drucker und 90‑Zentimeter‑Gästebett ist. Das ist der Ausgangspunkt, aber nicht das eigentliche Thema. Kupke interessiert sich für etwas Unbequemeres: Wie schnell man als Erwachsene in alte Familienrollen zurückfällt, sobald man wieder unter dem elterlichen Dach schläft. Eltern, die Konflikte lieber verschweigen, eine Tochter, die zwischen Dankbarkeit und Enge schwankt. Das ist präzise beobachtet und schmerzt leicht beim Lesen, weil man sich darin wiedererkennt. Selbst wenn die eigene Familie anders funktioniert. Getragen wird der Roman vom Ton: warm, oft komisch, nie sentimental. Kupke, selbst Stand‑up‑Comedian, weiß genau, wann ein Satz kippen darf und wann er ernst bleiben muss. Schwächer geraten manche Nebenfiguren, die in ihrer Sprachlosigkeit fast zu konsequent bleiben. Trotzdem ist „Pause“ ein ehrlicher Roman über Erschöpfung, Rückzug und das Wiederfinden zu sich selbst.
Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Manchmal zwingt einen das Leben zu einer Pause, ob man will oder nicht. Hanna will eigentlich nicht. Aber nach einem einschneidenden Erlebnis zieht sie Hals über Kopf von Berlin in ihre alte Heimat Lüneburg zurück – zu ihren Eltern, in ihr altes Kinderzimmer, das mittlerweile das Büro ihres Vaters ist, samt Drucker, elektrischen Rollos und 90-cm-Gästebett.
Doch wie soll das funktionieren?
Plötzlich wieder Familienalltag, von null auf hundert mit drei erwachsenen Menschen, die seit jeher Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als sie zu klären. Hanna will so schnell wie möglich wieder zu sich nach Hause, nach Berlin, in die gemeinsame Wohnung mit ihrem Freund Paul. Doch das ist nicht so einfach möglich, denn die Gründe für Hannas Zusammenbruch liegen tief. Ein warmherziges, zart-witziges und ehrliches Buch über die Verarbeitung von Schicksalsschlägen und den langen Weg zur Selbstfindung. Zwischen alten und frischen Wunden muss Hanna lernen, Hilfe einzufordern und anzunehmen und ihre Familie mit anderen Augen zu sehen. Und sie entdeckt, dass einen die Liebe auch in den schwächsten Momenten findet … In ihrem Debütroman erzählt Lena Kupke gnadenlos ehrlich und mit viel Humor von den Momenten am Boden und von Liebe, die gerade dann kommt, wenn du am wenigsten damit rechnest. »Das Buch ist von Lena Kupke! Was wollen Sie denn noch mehr? « Till Reiners
Lena Kupke, geboren 1986, hat English Studies und Geschichte in Bonn studiert. Sie ist Autorin und Stand-up-Comedian. 2021 erschien ihr Stand-up Comedy Special im ZDF sowie ihr Sachbuch ›Wahrheit oder Pflicht‹. Sie ist häufig zu sehen bei Till Reiners´ ›Happy Hour‹ auf 3Sat und bei ›Falsch, aber anders lustig‹ in der ARD Mediathek. ›Pause‹ ist ihr Debütroman. |
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