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Motivation und Unterrichtserfolg durch Schülermitplanung Ein Leitfaden für gesellschaftswissenschaftliche Fächer von der Grundschule bis zur Sek-II
Motivation und Unterrichtserfolg durch Schülermitplanung
Ein Leitfaden für gesellschaftswissenschaftliche Fächer von der Grundschule bis zur Sek-II




Wulf Schmidt-Wulffen

Schneider Verlag Hohengehren
EAN: 9783834004512 (ISBN: 3-8340-0451-0)
215 Seiten, paperback, 15 x 23cm, 2008

EUR 18,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Schüler „abholen“, indem man mit ihnen gemeinsam ein neues Thema strukturiert

· Warum? Wie? Mit welchem Erfolg?

· 27 Unterrichtsbeispiele - 8 Methoden, aus Erdkunde, Geschichte, Politik, Religion, Ethik, Sachunterricht.

· 2. – 12. Schuljahr

· Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium



Der Autor:

Prof. Dr. Wulf D. Schmidt-Wulffen,

arbeitet als Fachdidaktiker für GSW (Geschichtlichsoziale Weltkunde) an der Universität Hannover
Rezension
Die PISA-Studie hat klar gemacht, dass das Schulsystem in Deutschland erhebliche Defizite aufweist. Als mögliche Antworten werden angemahnt: Eine neue Lernkultur von der belehrenden zur lernenden Schule, stärkere Individualisierung der Lernprozesse, neue Lernformen und ein breiteres Methodenrepertoire, selbstorganisiertes Lernen, Qualitätsentwicklung von Unterricht und Professionalisierung der Lehrer. Dieser Band stellt die Schülerorientierung in den Mittelpunkt, insbesondere das Element der Unterrichtsmitplanung durch Schüler. Gemeinsam erstellte Wahlangebote sollen dabei den unterschiedlichen Wahrnehmungen, Wissensbeständen, Vorstellungen, Fragen und Interessen von Schülern gerecht werden. Das wird an 27 Unterrichtsbeispielen gesellschafts- und sozialwissenschaftlicher Fächer verdeutlicht und empirisch überprüft.

Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
Vorwort IX

Einleitung 1

I. Theoretische Hinführung zur „Schülermitplanung"

1. „Schülermitplanung": Was bedeutet das"! 6

1.1 Einordnung und Einschränkungen 6
1.2 Ein Rückblick für die Zukunft 12

2. „Schülermitplanung": Warum eigentlich"! - Argumentationslinien 16

2.1 Veränderte Jugend -Unterricht „weiter wie bisher?" 16
2 . 2 Schüler werden immer heterogener - Lernen „individualisieren"? 22
2.3 Lernen nach Sinn und Interesse - ein Kniefall vor den Schülern? 26
2.3.1 Behaviorismus 26
2.3.2 Sinn und Bedeutung 28
2.3.3 Inhalt und Interesse 30
2.4 Neurobiologische Erkenntnisse - Müssen Lehrer umlernen? 33
2.5 Lernen als „Konstruktion" - eine nur kurzlebige Mode? 38
2.5.1 Konstruktivismus - eine Rekonstruktion 39
2.5.2 Abschied vom Lehrer? Nein, Lehrerinnen und Lehrer werden mehr denn je gebraucht 45
2.6 Schlüsselqualifikationen und Bildungsstandards - ein Kotau vor der Wirtschaft? 49
2.6.1 Zu den Schlüsselqualifikationen 50
2.6.2 Die Arbeitswelt: Schlüsselqualifikationen erfahrbar gemacht 53
2.6.3 Bildungsstandards oder Leistungsstandards? 55
2.7 Kritik am Methodenmonismus 60
Zusammenfassung und Ausblick 64

II. Praxisbausteine zur „Schülermitplanung"

3. „Schülermitplanung" an der Aufschließung von Unterrichtsthemen: Wie macht man das? - ein „Werkzeugkasten" 68

3.1 „Baustein" Methodenspektrum - konkretisiert an Unterrichtsbeispielen 71
3.1.1 Lehrer bieten Wahlthemen an 74
3.1.2 Schüler planen mit 80
3.2 „Baustein" Unterrichtsaufbau: Schritte zur Verwirklichung der „Schülermitplanung" 117
3.3 Modelleinheit aus der Praxis: „Wo man bei uns wohnen kann - wo ich gern einmal
wohnen würde" 122
3.4 „Stolpersteine" - und wie man mit diesen umgehen kann 131
3.4.1 „Stolperstein": Mangelnde Bereitschaft der Schüler zur Gruppenarbeit 131
3.4.2 „Stolperstein": Probleme mit der Lernorganistaion 132
3.4.3 „Stolperstein": Versäumnisse bei Präsentationen (Lehrer) 135
3.4.4 „Stolperstein": Präsentationsregeln (Schüler) 136
Zusammenfassung und Ausblick 137

III. Empirische Überprüfung der „Schülermitplanung"

4. Schülermitplanung auf dem Prüfstand: Schüler- und Lehrersicht 140

4.1 Zum Forschungsstand: Vorliegende Befunde 140
4.2 Forschungsleitende Fragestellungen, Ziele und Methoden 145
4.2.1 Schüler und Lehrer 145
4.2.2 Der Fragebogen als Forschungsinstrument 146
4.2.3 Die Fragebogenkonzeption 147
4.2.4 Die leitenden Fragestellungen 147

5. Die Ergebnisse - Auswertung - Bewertung 154

5.1 Deskriptive Befunde: Die Schülersicht 156
5.2 Deskriptive Befunde: Die Lehrersicht 168
5.3 Analyse und Deutungen 175
5.3.1 Zu den Äußerungen der Schüler 175
5.3.2 Zu den Äußerungen der Lehrer 177
5.3.3 Diskussion der Ergebnisse im Kontext neuerer lerntheoretischer Sichtweisen 179
5.3.4 Lehrerverhalten zwischen Routine und Veränderungsresistenz 181
5.4 Perspektiven 187
Zusammenfassung und Ausblick 192

6. Verwendete Literatur 194