|
|
|
|
Die Stunde des Venezianers
Marie Cristen
Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. , GmbH & Co
EAN: 9783426661802 (ISBN: 3-426-66180-2)
503 Seiten, hardcover, 15 x 22cm, August, 2007
EUR 16,90 alle Angaben ohne Gewähr
|
|
Umschlagtext
Brügge
Ende des 14. Jahrhunderts
Prächtige Handelshäuser säumen die Kanäle, Kaufleute wetteifern mit dem Adel um die Macht. Für die junge Aimee Cornelis jedoch ist guter Rat teuer: Nach dem tragischen Tod ihres Mannes ist sie auf sich allein gestellt- das einst mächtige Handelshaus, in das sie so hoffnungsvoll eingeheiratet hatte, steht vor dem Bankrott.
Doch Aimee kämpft. Mit einer bahnbrechenden Idee will sie beweisen, dass auch eine Frau im Handel Erfolg haben kann. Niemand glaubt an sie, bis auf den rätselhaften venezianischen Bankier Domenico Contarini- ausgerechnet der Mann, der Aimee vernichten könnte. Entsetzt und fasziniert zugleich, erkennt sie, dass ihr die Fäden aus der Hand zu gleiten drohen…
Luxus und Intrigen, Geschick und Wagemut- die Stadt Brügge zur Blütezeit des mittelalterlichen Handels ist die Bühne für Marie Cristens neuen großen Flandern- Roman.
Rezension
„Die Stunde des Venezianers“ ist der neue interessante und spannende Roman von Marie Cristen. Dieses Buch steht im engen Bezug zu dem Vorgängerroman „Beginenfeuer“, dessen Lektüre für das Verständnis aber nicht zwingend erforderlich ist.
Die Autorin erzählt mit fesselnden Worten die Geschichte der jungen Aimee, welche bald nach der Hochzeit ihren Ehemann verliert. Die junge Frau wird ein großer Schuldenberg hinterlassen, und sie versucht tatkräftig das Haus Cornelis wieder schuldenfrei zu bekommen und auch das ramponierte Ansehen wieder herzustellen.
Auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise erfährt man ganz nebenbei wichtige Dinge, welche das Handelswesen des 14. Jahrhunderts betreffen. Durch diesen Roman erhält man eine enorme Menge an geschichtlichem Wissen, ohne das man es richtig merkt!
Sehr hilfreich ist der Stammbaum der Familien, den man des Öfteren zu Rate ziehen kann, aber auch die kurze Zusammenfassung der wichtigsten historischen Fakten erleichtert das Verständnis.
Ein wirklich lesenswertes Buch mit einer außergewöhnlichen Hauptdarstellerin!
Thomas Meindl, lehrerbibliothek
Verlagsinfo
Brügge, Ende des 14. Jahrhunderts. Guter Rat ist teuer für die junge Adlige Aimée Andrieux: Kurz nachdem sie ins Handelshaus Cornelis eingeheiratet hat, kommt ihr Gatte ums Leben – und sie steht vor dem Nichts.
Mächtige Kreditgeber fordern nach dem Tod des Herrn ihr Geld zurück. Doch gegen den Widerstand aller will Aimée kämpfen, will beweisen, dass auch eine Frau im Handel Erfolg haben kann: Als ehemalige Hofdame kennt sie die Schwäche der jungen Herzogin Margarete für Juwelen, kostbare Roben und prächtig gewirkte Teppiche – und weiß sie mit viel kaufmännischem Mut zu nutzen.
Doch was genau führt der undurchsichtige Venezianer Domenico Contarini im Schilde, ein Abgesandter des Dogen? Entsetzt und zugleich fasziniert muss die junge Handelsherrin erkennen, dass ihr die sorgsam geknüpften Fäden aus der Hand zu gleiten drohen …
|
|
|