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Der fernste Ort
Erzählung
Neuausgabe
2. Auflage September 2026
Daniel Kehlmann
Rowohlt
EAN: 9783499018992 (ISBN: 3-499-01899-3)
144 Seiten, paperback, 13 x 19cm, September, 2026
EUR 14,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Der Versicherungsmathematiker Julian ist zu einer Tagung nach Italien eingeladen. Statt sich auf seinen Vortrag vorzubereiten, geht er im nahen See schwimmen, ertrinkt dabei beinahe und fasst darauf den Plan, nach einem fingierten Unfalltod ein ganz anderes Leben anzugehen. Doch der Neubeginn gestaltet sich unerwartet schwierig: Ereignisse aus seiner Vergangenheit begegnen Julian wieder – ist vielleicht alles nur ein Traum?
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Sein Roman Die Vermessung der Welt ist eines der erfolgreichsten deutschen Bücher des 21. Jahrhunderts, auch der Roman Tyll stand monatelang auf den Bestsellerlisten und gelangte auf die Shortlist des International Booker Prize. Lichtspiel machte international Furore , u.a. in den USA. Daniel Kehlmann lebt in Berlin und New York.
Rezension
Hiermit liegt die Neuausgabe von Daniel Kehlmanns erster Novelle "Der fernste Ort" vor, zuerst 2001 im Suhrkamp Verlag erschienen und im Alter von 26 Jahren verfaßt. Die Erzählung behandelt die Frage: Ist der Ausbruch aus einem in vermeintlich festen Bahnen verlaufenden Leben in eine ganz andere Wirklichkeit möglich? In sechs Kapiteln erzählt Kehlmann vom Versuch des Protagonisten und Versicherungsmathematikers Julian, seiner Lebenswelt zu entfliehen, sein mittelmäßig-bürgerliches Leben hinter sich zu lassen, indem er einen Unfalltod fingiert. Das aber gelingt nicht recht; immer wieder holt ihn seine in Rückblenden beschriebene Vergangenheit ein und alles erscheint nur wie ein Traum; die Realität im Lebens Julians schwindet zunehmend.
Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
«Ein fabelhaftes Vexierspiel, gespenstisch und irritierend.»
Die Welt |
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