|
|
|
|
Der Phoenix-Effekt
Wie Gesellschaften Krisen bewältigt haben und was wir heute daraus lernen können
Annette Kehnel
Rowohlt
EAN: 9783498009632 (ISBN: 3-498-00963-X)
240 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 13 x 21cm, 2026
EUR 24,00 alle Angaben ohne Gewähr
|
|
Umschlagtext
In Zeiten fundamentaler Unsicherheit zeigt die Historikerin Annette Kehnel anhand von fünf faszinierenden Beispielen - von der großen Pest in Florenz 1348 bis zum Montrealer
Abkommen zum Schutz der Ozonschicht 1987 -, wie Gesellschaften unter extremem Druck über sich hinauswachsen können.
Ein kluges, Mut machendes Buch über die Kunst des Loslassens, die Macht des Erzählens und die Kraft radikaler Hoffnung.
«Annette Kehnel ist ein Phänomen. Sie ist Historikerin, und was sie schreibt, ist hochaktuell.»
ECKART VON HIRSCHHAUSEN
Arzt und Gründer der Stiftung
Gesunde Erde - Gesunde Menschen
«Dieses Buch bietet genau das, was wir jetzt dringend brauchen - Hoffnung dort, wo Krisen uns unüberwindbar erscheinen.»
LYNDAL ROPER
Professorin für Geschichte an der Universität Oxford
Rezension
Was lässt sich noch verändern, wenn eine Krise bereits eingetreten ist? Annette Kehnel sucht in ihrem Buch "Der Phoenix-Effekt" Antworten in der Geschichte. Sie erzählt von Londons Abwasserkrise, der Wiederaufforstung geschädigter Elbwälder und dem Montrealer Protokoll zum Schutz der Ozonschicht. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die in schwierigen Situationen neue Lösungen fanden und durchsetzten. Die Beispiele zeigen, wie technische Innovationen, wirtschaftliche Entscheidungen und internationale Zusammenarbeit Veränderungen möglich machen. Dabei geht es nicht nur um Krisen und ihre Folgen, sondern vor allem um den Mut, eingefahrene Wege zu verlassen und neue Lösungen zu wagen. Ein ermutigender Blick auf die Geschichte, der zeigt, dass Krisen nicht zwangsläufig in Katastrophen enden müssen. Das Buch macht deutlich, dass gesellschaftlicher Wandel möglich ist, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und entschlossen handeln.
Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Was, wenn die Krise längst da und das Kind schon in den Brunnen gefallen ist? Haben wir dann noch eine Chance? Die Geschichte zeigt: Ja! Immer wieder standen Menschen vor Katastrophen – selbst verschuldet oder über sie hereingebrochen – und fanden doch Wege, damit umzugehen. Oft sogar überraschend kreative.
Die Historikerin Annette Kehnel erzählt von solchen Momenten: von holländischen Ingenieuren, die mit Windenergie das goldene Zeitalter der Niederlande antrieben, von der Wiederaufforstung der maroden Elbwälder durch Großinvestitionen eines Hamburger Kaufmanns, von der Abwasserkrise in London, dem «Great Stink», oder davon, wie es gelang, mit dem Montrealer Protokoll ein universell ratifiziertes Umweltabkommen zum Schutz der Ozonschicht umzusetzen. Ihre Beispiele zeigen: Unter extremem Druck können Gesellschaften umdenken und Lösungen finden, von denen wir bis heute profitieren.
Die Lehre aus der Geschichte: Aus Trümmern kann Neues wachsen. Nicht von selbst, aber durch Menschen, die handeln. Frei nach dem Motto: «Never let a good crisis go to waste!»
Inhaltsverzeichnis
Einleitung Wie Gesellschaften Krisen bewältigt
haben... 7
KAPITEL 1 Florenz, 1348. Über die Macht des Erzählens
und die Kraft des Neuanfangs 31
Kapitel 2 Niederlande, 17. Jahrhundert. Wie man
Erfahrungswissen mit technologischer Innovation
kombiniert 65
Kapitel 3 Hamburg, um 1800. Vom Mut des Eigensinns
und von der Lust, in die Zukunft zu investieren 93
Kapitel 4 London, 1858. Vom Umgang mit Beharrungskräften
und warum es manchmal erst stinken muss,
bevor sich etwas bewegt 127
Kapitel 6 Montreal, 1987. Wie die Geschichte zuweilen
gänzlich unerwartete Wendungen nimmt 169
Schluss ... und was wir heute daraus lernen können 201
Anmerkungen 217
Literatur 231
Dank 237
Abbildungen 239
|
|
|