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Besuch bei den drei Stanisläusen
Vera Ferra-Mikura, Romulus Candea
jungbrunnen-verlag
EAN: 9783702655419 (ISBN: 3-7026-5541-7)
48 Seiten, hardcover, 20 x 26cm, 1964
EUR 13,40 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Der alte und der junge und der kleine Stanislaus bekommen oft Besuch und freuen sich darüber- aber wenn zugleich drei Zwerge und drei Riesen auftauchen, gibt das Probleme.
Rezension
Es ist Winter bei den Stanisläusen. Die drei Stanisläuse sind der alte Stanislaus (Opa), der junge Stanislaus (Vater) und der kleine Stanislaus (Sohn). Außerdem gehören noch die drei Veronikas (Oma, Muter und Schwester vom kleinen Stanislaus) zur Familie.
Als die drei Veronikas eines Tages in die Stadt fahren wollen, um einzukaufen, bekommen die Stanisläuse zweimal dreifachen Besuch. Zunächst kommen drei Zwerge- ein alter, ein junger und ein kleiner Zwerg. Auch ihre weiblichen Familienmitglieder sind in die Stadt gefahren, um die Vorräte Zuhause wieder zu füllen. Die Zwerge finden es bei den Stanisläusen so gemütlich, dass sie bald schlafen. Deshalb bemerken sie gar nicht, dass die drei Stanisläuse weitere drei Besucher bekommen: Nämlich einen alten Riesen, einen jungen Riesen und einen kleinen Riesen. Die Riesen essen den drei Stanisläusen ihre letzten Vorräte auf und sorgen auch sonst für ein großes Durcheinander im Haus. Doch zum Glück sind ja noch die Zwerge da. Die helfen den Stanisläusen beim Ordnung machen. Und da die Riesenfrauen den Stanisläusen auch noch Riesenwurst vorbeibringen, da ihre Riesenmänner alle Vorräte der Stanisläuse aufgegessen hatten, haben die drei Veronikas einiges zu staunen, als sie wieder nach Hause kommen: Statt Unordnung und leerer Vorratskammer erwartet sie ein ordentliches Haus und eine mit Schinkenwurst gefüllte Vorratskammer.
Die Autorin erzählt in diesem Buch sehr liebevoll eine weitere fantastische Geschichte der drei Stanisläuse. Der Erzählstil ist kindlich verspielt, so dass Kinder ihn lieben. Das Buch macht aber nicht nur Kindern Spaß, sondern zaubert auch Erwachsenen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Kein Wunder bei den vielen witzigen und originellen Abenteuern, die die drei erleben.
Die Bilder passen zum Text. Sie greifen gekonnt den Schalk der drei Stanisläuse auf. Abwechselnd sind die Bilder bunt bzw. schwarz-weiß.
Ein sehr schönes und lustiges Bilderbuch mit einer ausführlich erzählten Geschichte zum Vorlesen für Kinder ab ca. vier Jahren und zum Selberlesen für Kinder im Grundschulalter.
Fehr, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Inhalt
Eines Tages, mitten im tiefsten Winter, bekommen die drei Stanisläuse und die drei Veronikas Besuch: Zuerst ziehen drei freundliche Zwerge ein, denen die kleine Veronika ihre Puppenmöbel zur Verfügung stellt. Als dann aber auch noch drei Riesen auftauchen und versorgt werden wollen, gibts Probleme.
Leseprobe
"Besuch ist da!", rief der kleine Stainslaus. Er meinte die Waldvögel, die auf dem Balkon saßen.
"Besuch ist da!", rief der junge Stanislaus. Er meinte die Feldhasen, die im Garten umherhüpften.
"Besuch ist da!"; rief der alte Stanislaus. Er meinte die Wildschweine, die sich vor der Haustür versammelt hatten.
Die drei Stanisläuse wohnten mit der Großmutter, mit der Mutter und mit der Veronika in einem netten, kleinen Haus. Das nette, kleine Haus stand in einem bunten Garten. Aber jetzt war der Garten nicht bunt. Er war ganz weiß und glitzerte in der Morgensonne. Es hatte drei Tage und drei Nächte geschneit.
Der kleine Stanislaus fütterte die Vögel mit Kuchenbrösel. Der junge Stanislaus fütterte die Hasen mit gelben Rüben. Der alte Stanislaus sagte traurig: "Mir wird heute das Frühstück nicht schmecken. Ich muss immer wieder an die Wildschweine denken, die draußen auf Futter warten."
Der kleine Stanislaus und Veronika liefen in das Kinderzimmer und holten die Kastanienketten, die sie im Herbst an die Wand gehängt hatten.
"Großvater, gib den Wildschweinen unsere Kastanien", sagte Veronika zum alten Stanislaus. Und der kleine Stanislaus sagte zu ihm: "Wir möchten nicht, dass die Wildschweine hungern und dass dir das Frühstück nicht schmeckt." Der alte Stanislaus freute sich. |
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