 | John Stuart Mill (1806–1873) als bedeutender englischer Philosoph im 19. Jhdt. gilt als Begründer des (qualitativen) Utilitarismus, vgl. hier Kap. 3 und 4. Der Utilitarismus mit seinem Nützlichkeitsprinzip ist heute eine der grundlegenden Konzeptionen von Ethik in einer pluralistischen Welt; denn Ethiken heute können kaum mehr auf weltanschaulichen oder religiösen Prinzipien gründen, wenn sie für alle Menschen verbindlich sein wollen; vie... |  | John Stuart Mill (1806–1873) legt als Vertreter des Qualitativen Utilitarismus mit diesem Essay "On Liberty" eine klassische philosophische Begründung des Rechtes auf Selbstbestimmung vor; das einzige Recht zur Beschneidung individueller Selbstbestimmung sieht Mill in dem Grundsatz, "daß der einzige Zweck, um dessentwillen man Zwang gegen den Willen eines Mitglieds einer zivilisierten Gemeinschaft rechtmäßig ausüben darf, der ist: die Sch... |