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Zwölf-Apostel-Lehre; Apostolische Überlieferung; Didache; Traditio Apostolica
(Übersetzt von Georg Schöllgen, Wilhelm Geerlings)
3. Aufl. 2000
Georg Schöllgen, Wilhelm Geerlings (Hrsg.)
Herder Verlag
EAN: 9783451222016 (ISBN: 3-451-22201-9)
360 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 13 x 20cm, 2000, Gebunden mit Schutzumschlag
EUR 34,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
„Mit der Edition Fontes Christiani werden zentrale Quellen wieder erschlossen, die einen neuen Zugang zu wichtigen Elementen der Tradition und Identität der Kirche eröffnen. Insofern kann uns der Leitgedanke ,Ad Fontes' über die klassischen Texte zu den lebendigen Quellgründen unserer Geschichte führen, denen auch für den Glauben unserer Zeit eine wachsende Bedeutung zukommt."
Bischof Dr. Karl Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
„Wer ökumenisch denken will, sollte die gemeinsamen Wurzeln kennen. Die Kirchenväter und ihre Aussagen sind uns Hilfe und Ermutigung zugleich auf dem Weg zur einen Kirche. Ich freue mich über diese handliche, gründliche Neuausgabe."
Bischof Dr. Martin Kruse, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
Rezension
Die Reihe "Fontes Christiani" bietet eine hervorragend edierte, jeweils zweisprachige (zumeist griech. / deutsch oder latein. / deutsch) Bibliothek christlicher Klassiker in einigen dutzend Bänden. Fontes Christiani (Christliche Quellentexte) erschließen wichtige christliche Quellentexte aus Antike und Mittelalter in jeweils zweisprachiger Ausgabe (Originaltext und deutsche Übersetzung). Die Bände ihrer ersten und zweiten Reihe erscheinen im Verlag Herder, Freiburg im Breisgau, die Bände der dritten Reihe im Verlag Brepols, Turnhout, die Bände der vierten Reihe wiederum im Verlag Herder. - Die Didache und die Tradition Apostolica, an der Wende zum 2. und am Beginn des 3. Jh. n. Chr. entstanden, geben ein plastisches Bild vom Leben frühchristlicher Gemeinden. Sie behandeln Themen aus der ganzen Breite des Gemeindelebens. Ohne sie ist eine Geschichte der ersten beiden Jahrhunderte der Kirche heute nicht mehr zu schreiben. Besonders in der Diskussion um Amt und Charisma spielen sie eine Schlüsselrolle.
Thomas Bernhard, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Zweisprachige Neuausg. christl. Quellentexte aus Altertum u. Mittelalter. Griechisch-Deutsch. bzw. Lateinisch-Deutsch
Mitarbeit: Brox, Norbert; Geerlings, Wilhelm; Greshake, Gisbert, Übers. u. eingel. v. Georg Schöllgen u. Wilhelm Geelings
Inhaltsverzeichnis
EINFÜHRUNG
ZUR ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG DER FRÜHCHRISTLICHEN KIRCHENORDNUNGEN 13
DIDACHE
EINLEITUNG ZUR DIDACHE 25
A. Inhaltsanalyse 25
I. Der Titel 25
II. Die Zwei-Wege-Lehre (Kap. 1-6) 27
1. Inhalt und Aufbau 27
2. DerEvangelieneinschub(l,3b-2,l) 31
3. Die altkirchlichen Parallelen der Zwei-Wege-Lehre 36
4. Herkunft und Verbreitung des Zwei-Wege-Motivs 40
III. Bestimmungen zur Liturgie (Kap. 7-10) 42
1. Die Taufe (7,1-4) 42
2. Das Wochenfasten (8,1) 46
3. Das tägliche Gebet (8,2f) 48
4. Die „Eucharistie" (9,1 - 10,7) 50
5. Das Myrongebet 54
IV. Die Aufnahme fremder Christen (Kap.11-13) 55
1. Die Lehrer (ll,If) 58
2. Die Apostel (l l,3-6) 59
3. Die Propheten (11,7-12) 61
4. Gewöhnliche Christen (12,1-5) 64
5. Das Unterhaltsrecht der Propheten und Lehrer (13,1-7) 65
V. Vermischte Bestimmungen (Kap. 14-15) 68
1. Sündenbekenntnis und Versöhnung (14,1-3) 68
2. Wahl von Episkopen und Diakonen (15,1 f) 70
3. Correctio fraterna (15,3f) 74
VI. Eschatologische Mahnung und Apokalypse (Kap. 16) 75
1. Eschatologische Paränese 75
2. Apokalypse 77
B. Entstehung und Überlieferung 82
I. Zeit und Ort der Entstehung 82
II. Textüberlieferung 85
1. Der Codex Hierosolymitanus 54 (H) 86
2. Die Fragmente aus Oxyrhynchus (P) 87
3. Das koptische Fragment (C) 88
4. Die äthiopische Übersetzung (E) 89
5. Die georgische Übersetzung (G) 89
6. Die Apostolischen Konstitutionen (CA) 92
7. Konsequenzen für die Edition der Didache 93
ERLÄUTERUNGEN ZUM APPARAT DER DIDACHE 96
Sigel der Textzeugen 96
Abkürzungen im kritischen Apparat 96
TEXT UND ÜBERSETZUNG DER DIDACHE 97
TRADITIO APOSTOLICA
EINLEITUNG ZUR TRADITIO APOSTOLICA 143
A. Entdeckung und Rekonstruktion 144
I. Die Entdeckung der TA 144
1. Der Synodus von Alexandrien 144
2. Titel 146
3. Autor 147
II. Die Rekonstruktion des Textes der TA 149
1. Übersetzungen 149
2. Bearbeitungen 153
3. Der Rekonstruktionsversuch Bottes 155
4. Zur deutschen Übersetzung 157
B. Inhalt 157
I. Charisma und Tradition 158
II. Die Ämter 160
1. Der Bischof 160
a) Wahl 160 b) Bischofsweihe 162
c) Weihegebet 164
2. Die Presbyter 165
a) Stellung und Aufgaben 165
b) Weihegebet 167
3. Der Diakon 169
a) Stellung und Aufgaben 169
b) Weihegebet 170
4. Die Bekenner 171
III. Die Dienste 172
1. Die Witwe 172
2. Der Lektor 173
3. Die Jungfrau 174
4. DerSubdiakon 175
5. Die Gabe der Heilung 176
IV. Die Gemeinde der TA 177
1. Die soziale Lage 177
2. Die Sklaven 179
V. Die christliche Initiation 180
1. Das Katechumenat 180
a) Die Herausbildung des Katechumenats 180
b) Anmeldung und erste Phase 181
c) Zweite Phase und unmittelbare Taufvorbereitung 184
2. Die Taufordnung 185
a) Taufe 187
b) Stirnsalbung 189
c) Taufeucharistie 189
VI. Die Eucharistiefeier 191
1. Das Hochgebet 192
2. Eucharistie und Eulogie 193
3. Ehrerbietung und Nüchternheit vor dem Eucharistieempfang 194
VII. Die Agape 195
1. Institution 195
2. Verlauf 195
3. Exkurs: Apophoreton 197
VIII. Gebet und Gebetszeiten 198
1. Die Ordnung des privaten Gebets 198
2. Der Gemeindegottesdienst 201
IX. Die Benediktionen 202
1. Die Lichtbenediktion 202
2. Die Benediktion der Früchte 202
X. Das Kreuzzeichen 204
C.Schluß 207
ERLÄUTERUNGEN ZUM APPARAT DER TRADITIO APOSTOLICA 210
Sigel der Textzeugen 210
Abkürzungen im kritischen Apparat 210
TEXT UND ÜBERSETZUNG DER TRADITIO APOSTOLICA 211
I.Prolog 212
2. Die Bischöfe 214
3. (Das Gebet zur Ordination des Bischofs) 216
4. (Das Darbringen des Opfers) 220
5. (Das Darbringen von Öl) 228
6. (Das Darbringen von Käse und Oliven) 228
7. Die Presbyter 230
8. Die Diakone 232
9. Die Bekenner 238
10. Die Witwen 240
11. Der Lektor 242
12. Die Jungfrau 242
13. Der Subdiakon 242
14. Die Gaben der Heilung 242
15. Die neu zum Glauben kommen 244
16. Berufe und Tätigkeiten 246
17. Die Dauer der Unterweisung nach der Prüfung der Berufe und Tätigkeiten 250
18. Das Gebet der Katechumenen 250
19. Die Handauflegung für die Katechumenen 252
20. Die Täuflinge 252
21. Die Spendung der heiligen Taufe 256
22. (Die Kommunion) 272
23. Das Fasten 272
24. Die Gaben für die Kranken 274
25. Das Hereintragen der Lampe beim gemeinsamen Mahl 274
26. (Das gemeinsame Mahl) 278
27. Die Katechumenen dürfen nicht mit den Gläubigen essen 280
28. Beim Essen sollen Zucht und Maß gewahrt werden 280
29. Man muß mit Danksagung essen 284
30. Das Mahl der Witwen 284
31. Die Früchte, die man dem Bischof bringen soll 284
32. Die Segnung der Früchte 288
33. Am Pascha darf man vor der festgesetzten Essensstunde nichts zu sich nehmen 288
34. Die Diakone sollen sich an den Bischof halten 290
35. Der Zeitpunkt des Gebetes 292
36. Man soll vor dem Eucharistieempfang nichts zu sich nehmen 292
37. Die sorgfältige Aufbewahrung der Eucharistie 294
38. Nichts soll vom Kelch heruntertropfen 296
39. (Die Diakone und die Presbyter) 296
40. Die Begräbnisstätten 298
41. Der Zeitpunkt des Gebetes 298
42. (Das Kreuzzeichen) 308
43. (Epilog) 312
ANHANG
Abkürzungen 314
Bibliographie 322
Register 344
Bibelstellen 344
Personen 345
Begriffe 349
Sachen 353
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