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Theologie des Neuen Testaments Bd. I: Die Vielfalt des Neuen Testaments, Bd. II: Die Einheit des Neuen Testaments 3. durchges. Aufl. 2011 ( 2. Aufl. 2005 / 1. Aufl. 2002)
Theologie des Neuen Testaments
Bd. I: Die Vielfalt des Neuen Testaments, Bd. II: Die Einheit des Neuen Testaments


3. durchges. Aufl. 2011 ( 2. Aufl. 2005 / 1. Aufl. 2002)

Ferdinand Hahn

UTB , Mohr
EAN: 9783825235000 (ISBN: 3-8252-3500-9)
1836 Seiten, paperback, 15 x 22cm, 2011

EUR 39,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
„Im Hinblick auf den Grad an kritischer Differenziertheit und seinen Versuch der theologischen Synthese ist Hahns Werk in der Tat die bedeutendste Theologie seil Bultmanns."

C. Kavin Rowe in Journal of Biblical Literature 125 (2006), pgs. 393-410



„Theologien des NT haben vor allem im protestantischen Bereich [...] eine große Tradition, in diese reiht sich der verdiente Autor ein und setzt einen weiteren Meilenstein in dieser Gattung theologischer Literatur. [...] Ein großes Werk, das hohen Respekt verdient!"

Rudolf Hoppe in Biblische Bücherschau 2 (2007), S. 126-127
Rezension
Eine "Theologie des Neuen Testaments" stellt eine Theologiegeschichte des Urchristentums in der Vielfalt ihrer Zeugnisse dar, wie sie sich im neutestamentlichen Kanon niedergeschlagen hat. Neben der Vielfalt muss dabei aber auch die sachliche Einheit der urchristlichen Schriften herausgestellt werden. Vielfalt und Einheit gleichermaßen werden in der jüngsten Zeit durch zwei voluminöse deutschsprachige "Theologien des Neuen Testaments" akzentuiert: Durch das hier anzuzeigende Werk von Ferdinand Hahn und durch das im Jahr 2009 abgeschlossene Werk von Ulrich Wilckens. Anders als bei Wilckens ist hier allerdings bewußt auf eine homiletische Anwendung auf kirchliche Verkündigung verzichtet, die die exegetische Aufgabe überschreitet. Besonders gelungen an Hahns Darstellung erscheint die Systematisierung des Text- und Themenbestands.

Thomas Bernhard, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
„Im Hinblick auf den Grad an kritischer Differenziertheit und seinen Versuch der theologischen Synthese ist Hahns Werk in der Tat die bedeutendste Theologie seit Bultmanns.“
C. Kavin Rowe in Journal of Biblical Literature 125 (2006), pgs. 393–410

Prof. Dr. Ferdinand Hahn ist Professor em. für Neues Testament an der Universität München.
Inhaltsverzeichnis
Band 1:
Vorwort zur 3.Auflage VII
Vorwort zur 2. Auflage IX
Vorwort zur 1. Auflage XVII
Gesamtübersicht über beide Bände XXI

§ 1 Die Aufgabenstellung 1

1. Zur Geschichte der „Theologie des Neuen Testaments" 1
1.1 Von den Anfängen bis zum 18. Jahrhundert 1
1.2 Grundsätzliche Entscheidungen im ausgehenden 18. und im 19.Jahrhundert 2
1.3 Maßgebende Entwürfe aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert 3

2. Darstellungen der neutestamentlichen Theologie seit 1950 5
2.1 Rudolf Bultmann 5
2.2 Hans Conzelmann und Herbert Braun 6
2.3 Joachim Jeremias und Leonhard Goppelt 7
2.4 Eduard Lohse und Werner Georg Kümmel 9
2.5 Georg Strecker 10

3. Katholische und angloamerikanische Darstellungen der neutestamentlichen Theologie 11
3.1 Katholische Werke 11
3.2 Angloamerikanische Werke 12

4. Bemühungen um eine biblische Theologie 13
4.1 Die Aufgabe einer gesamtbiblischen Theologie 13
4.2 Neutestamentliche Theologie als biblische Theologie 15

5. Konsequente Theologiegeschichte 16

6. Eine religionswissenschaftliche Alternative zur neutestamentlichen Theologie? 18

7. Grundsatzfragen I: Die theologische Bedeutung der Rückfrage nach Jesus 19
7.1 Jesustradition als Voraussetzung oder als Bestandteil einer neutestamentlichen Theologie? 19
7.2 Zusammengehörigkeit von Rückfrage und Rezeption 20

8. Grundsatzfragen II: Vielfalt und Einheit des Neuen Testaments 22
8.1 Vorgegebene Modelle 22
8.1.1 Die heilsgeschichtliche Betrachtungsweise 23
8.1.2 Die existentialtheologische Konzeption 23
8.1.3 „Kanon im Kanon" 24
8.1.4 »Die Mitte der Schrift" 24
8.2 Zur Bestimmung der Einheit des Neuen Testaments 26
8.2.1 Die Notwendigkeit einer thematisch dargestellten Theologie des Neuen Testaments 26
8.2.2 Das Prinzip der „Hierarchie der Wahrheiten" 27
8.2.3 Die Relevanz des neutestamentlichen Zeugnisses 27

Teil l
Verkündigung und Wirken Jesu und die Rezeption der Jesus-Überlieferung durch die Urgemeinde

§ 2 Grundsatzfragen 30


1. Zur Terminologie: „Historischer Jesus" - „Irdischer Jesus" 30

2. Zum Methodenproblem 32
2.1 Die Zielsetzung einer Rückfrage nach Jesus 32
2.2 Die Implikationen der historisch-kritischen Methode 34

3. Zur neueren Diskussion über die Rückfrage nach Jesus 35
3.1 Das Ende der Leben-Jesu-Forschung und die Kerygma-Theologie 35
3.2 Die Wiederaufnahme der historischen Jesusfrage 36
3.3 Die „dritte Frage" nach Geschichte und Person Jesu 37

4. Die Kriterien für die Rekonstruktion der Geschichte und Verkündigung Jesu 38

5. Notwendigkeit und theologische Relevanz der Rückfrage nach Jesus 40
5.1 Das urchristliche Interesse an der Geschichte Jesu 41
5.2 Die urchristliche Rezeption der Jesusüberlieferung 43
5.3 Abschließende Überlegungen 45

§ 3 Johannes der Täufer 47

1. Verkündigung und Wirken Johannes des Täufers 47
1.1 Die Gerichtspredigt des Johannes 47
1.2 Die Taufe des Johannes 48
1.3 Das Selbstverständnis Johannes des Täufers 49

2. Johannes der Täufer und Jesus 50
2.1 Die Taufe Jesu durch Johannes 50
2.2 Jesu Urteil über den Täufer 51
2.3 Die Haltung des Täufers gegenüber Jesus 52

3. Die Rezeption der Täufer-Überlieferung durch die Urgemeinde 53

§ 4 Jesu Botschaft von der anbrechenden Gottesherrschaft und sein öffentliches Wirken 56

1. Methodische Vorfragen 56

2. Die Voraussetzungen der Botschaft Jesu von der Gottesherrschaft 57
2.1 Die alttestamentliche und frühjüdische Tradition 57
2.2 Die Ambivalenz der Vorstellung 58

3. Jesu Verkündigung der Gottesherrschaft 58
3.1 Die Proklamation der anbrechenden Gottesherrschaft 59
3.2 Gegenwart und Zukunft der Gottesherrschaft 61
3.3 Jesu Handeln im Zusammenhang mit der anbrechenden Gottesherrschaft 62
3.4 Jesu Gleichnisrede 63
3.4.1 Zur Bedeutung der Gleichnisrede 64
3.4.2 Zum Verständnis der Gleichnisrede 65
3.4.3 Eigenart und Relevanz der Gleichnisse Jesu 67
3.5 Jesu heilstiftendes irdisches Wirken 69

4. Die Rezeption der Botschaft und des Wirkens Jesu durch die Urgemeinde 70
4.1 Die Bewahrung der Jesusüberlieferung 70
4.2 Die Verbindung der Jesusüberlieferung mit der Christologie 71
4.3 Die Transformation der Jesusüberlieferung 73

§ 5 Nachfolge Jesu und Sammlung des neuen Gottesvolkes 74

1. Die Nachfolge Jesu in vorösterlicher Zeit 74
1.1 Zur Begrifflichkeit 74
1.2 Die Nachfolgeerzählungen 75
1.3 Die Nachfolgeworte 76
1.4 Die Verwirklichung der Nachfolge 79
1.5 Nachfolge und Glaube 80

2 Das neue Gottesvolk 80
2.1 Die Stellung des Petrus 81
2.2 Die Einsetzung der Zwölf 82
2.3 Die Zwölf als Repräsentanten des erneuerten Gottesvolkes 83
2.4 Der Dienst der Jünger 84
2.5 Die Offenheit der Jüngergemeinschaft 85
2.6 Die Verheißung der eschatologisch vollendeten Jüngergemeinschaft 87

3. Die Rezeption der Auffassung Jesu von der Nachfolge und der Sammlung des eschatologischen Gottesvolkes 88
3.1 Die Nachfolge 88
3.2 Die Sammlung des Gottesvolkes 89
3.3 Die Vorrangstellung des Petrus 90

§ 6 Die eschatologische Ethik Jesu 92

1. Die Hörer der ethischen Verkündigung Jesu 92

2. Die Eigenart der Ethik Jesu 93
2.1 Traditionelle Auslegungsmodelle 93
2.2 Die Gottesherrschaft als Grund und Ermöglichung des Handelns 95

3. Jesu Gesetzes Verständnis und Forderungen 96
3.1 Voraussetzungen 96
3.2 Die Gültigkeit der Tora 97
3.3 Das Doppelgebot der Liebe 98
3.3.1 Grundsätzliches 98
3.3.2 Das Gebot der Gottesliebe 99
3.3.3 Das Gebot der Nächstenliebe 100
3.4 Toraauslegung Jesu im Eichte der anbrechenden Gottesherrschaft 101
3.5 Die Realisierbarkeit der Forderungen Jesu 102

4. Die Rezeption der eschatologischen Ethik Jesu durch die Urgemeinde 103
4.1 Urchristliche Ethik als Gemeindeethik 104
4.2 Die christologische und pneumatologische Begründung der Ethik 104
4.3 Das urchristliche Gesetzesverständnis 105
4.4 Die Praktikabilität der ethischen Anweisungen 107

§ 7 Jesu Vollmacht, seine Auseinandersetzungen und sein Tod 109

1. Vorüberlegungen 109

2. Jesu vollmächtiges Reden und Handeln 110
2.1 Jesu Anspruch 110
2.2 Implizite Vollmachtsaussagen Jesu? 112
2.3 Die Frage nach Jesu Vollmacht 113

3. Jesu Auseinandersetzungen 114
3.1 Jesu Gegner und der Charakter der Streitgespräche 114
3.2 Die Streitfragen 115

4. Jesu Verurteilung und Hinrichtung 118
4.1 Das Gerichtsverfahren 118
4.2 Die Verurteilung durch das Synhedrium 119
4.3 Die Hinrichtung durch den römischen Präfekten 120

5. Jesu Todesverständnis 121
5.1 Zum methodischen Vorgehen 121
5.2 Relevante Worte Jesu 121

6. Die Rezeption durch die Urgemeinde 123

Teil II
Verkündigung und Theologie der ältesten christlichen Gemeinden

§ 8 Die Auferstehung Jesu und die Anfänge der christlichen Bekenntnisbildung 128


1. Die Auferstehung Jesu 128
1.1 Zur Überlieferung 128
1.2 Das Ostergeschehen 129
1.3 Die Bedeutung des Osterereignisses 131

2. Grundsätzliches zu „bekennen" und „Bekenntnis" 132
2.1 Zum Wortgebrauch 132
2.2 Zur alttestamentlich-frühjüdischen Vorgeschichte 133
2.3 Anerkennung und Verwerfung Jesu in vorösterlicher Zeit 133

3. Das nachösterliche Bekenntnis 134
3.1 Ein- und mehrgliedrige Bekenntnisaussagen 135
3.2 „Bekenntnis" und „Glaubensformel" 135
3.2.1 Zur formalen und inhaltlichen Verschiedenheit 135
3.2.2 Die Grundformen der Homologie 136
3.2.3 Die ältesten Glaubensformeln 136
3.3 Die Kombination formelhafter Aussagen 137
3.3.1 Doppelung und Mehrfachverbindung von Glaubensformeln 137
3.3.2 Die Verbindung von Homologie und Glaubensformel 138

4. Zur Bedeutung des Bekenntnisses für Verkündigung und Theologie 139

§ 9 Verkündigung und Theologie der aramäisch sprechenden Urgemeinde 141

1. Vorbemerkungen 141
1.1 Zum methodischen Vorgehen 141
1.2 Zur Darstellung 142

2. Die auswertbaren Quellen 142
2.1 Nachrichten über die aramäisch sprechende Urgemeinde 143
2.2 Die Logienquelle 143
2.3 Sonstiges altes Traditionsgut in den synoptischen Evangelien 144
2.4 Rudimentäre Überlieferungen in den Briefen 146

3. Theologische Grundmotive 146
3.1 Die Bedeutung von Ostern und Pfingsten 146
3.2 Die Christologie 147
3.2.1 Der wiederkommende Jesus 147
3.2.2 Die Vollmacht des irdischen Jesus 147
3.2.3 Leiden, Tod und Auferstehung Jesu 148
3.2.4 Die Frage nach Jesu Messianität 149
3.3 Die Soteriologie 150
3.3.1 Die soteriologische Bedeutung der Auf erweckung und der Wiederkunft Jesu 150
3.3.2 Die soteriologische Bedeutung des Todes Jesu 152
3.4 Das Selbstverständnis der Jüngerschaft 154
3.5 Die Taufe 155
3.6 Das Herrenmahl 156
3.7 Die Stellung zu Gesetz und Tempelkult 158
3.8 Das Verständnis des Sendungsauftrags 158

4. Abschließende Überlegungen 159

§ 10 Die Botschaft des Evangeliums in den frühen hellenistisch-judenchristlichen Gemeinden 161

1. Vorbemerkungen 161
1.1 Zum methodischen Vorgehen 161
1.2 Zur Darstellung 162

2. Der Überlieferungsbestand 163
2.1 Die Hellenisten in Jerusalem und Antiochien 163
2.2 Das hellenistisch-judenchristliche Traditionsgut bei Paulus 164
2.3 Hellenistisch-judenchristliche Tradition in den Evangelien 165
2.4 Späte Überlieferungen des hellenistischen Judenchristentums 165

3. Theologische Grundmotive 166
3.1 Die Verkündigung des einen Gottes als Schöpfer und Vollender 166
3.2 Die Christologie 167
3.3 Die Soteriologie 169
3.4 Glaube und Jüngerschaft 170
3.4.1 Das Glaubensverständnis 170
3.4.2 Die Ekklesiologie 171
3.4.3 Die Pneumatologie 172
3.5 Verständnis und Praxis der Taufe 172
3.6 Verständnis und Gestalt des Herrenmahls 173
3.7 Gesetzesverständnis und Lebensgestaltung 173
3.7.1 Gesetzeskritik bei Stephanus und den Hellenisten 173
3.7.2 Folgen für die christliche Lebensgestaltung 174
3.8 Der Sendungsauftrag 175
3.8.1 Das universale Verständnis des Sendungsauftrags 175
3.8.2 Die gesetzesfreie Heidenmission und der Apostelkonvent 175
3.8.3 Das Aposteldekret 176

4. Abschließende Überlegungen 177

Teil III Die Theologie des Apostels Paulus

§ 11 Zum Problem der Darstellung der paulinischen Theologie 180


1. Voraussetzungen 180

2. Grundmodelle 181
2.1 Der Ansatz bei der Gotteslehre 181
2.2 Der Ansatz bei der Anthropologie 182
2.3 Der Ansatz bei der Christologie 183
2.4 Der Ansatz bei der Soteriologie 184
2.5 Der Ansatz bei der Eschatologie 186

3. Die eigene Darstellungsweise 187

§ 12 Das Evangelium als Proklamation der Erfüllung des im Alten Testament verheißenen Heils 189

1. Das Evangelium als Heilsbotschaft 189
1.1 Das Verständnis von „Evangelium" 189
1.2 Evangelium und Tradition 191
1.3 Der Apostolat als grundlegender Dienst am Evangelium 193

2. Die alttestamentliche Verheißung und ihre Erfüllung 195
2.1 Das Alte Testament als integraler Bestandteil des Evangeliums 195
2.2 Die hermeneutischen Methoden 196
2.3 Die Interpretatio Christiana des Alten Testaments 198

§ 13 Das Evangelium als Botschaft von Person und Werk Jesu Christi 202

1. Vorbemerkungen 202

2. Jesu Person und Würde 203
2.1 Übernommene Hoheitstitel und Bekenntnisaussagen 203
2.1.1 Die Hoheitstitel 203
2.1.2 Vorgegebene Credo-Aussagen 205
2.2 Die paulinische Christologie 206
2.2.1 Präexistenz und Menschwerdung 207
2.2.2 Tod und Auferweckung Jesu 209
2.2.3 Erhöhung und Wiederkunft 211

3. Die heilsbegründende Dimension der paulinischen Christologie 212
3.1 Vorgegebene Aussagen über Jesu Heilswerk 213
3.2 Die paulinische Explikation des Heilswerks Jesu Christi 215
3.2.1 Jesu Tod als Ausdruck des vorausgehenden einmaligen Gnadenhandelns Gottes 216
3.2.2 Die universale Bedeutung des Heilstodes Jesu 217
3.2.3 Die Überwindung der Macht der Sünde durch Jesu Tod 218
3.2.4 Die Endgültigkeit der Heilsstiftung durch Jesu Tod 220
3.3 Die Bedeutung der Auferweckung und Erhöhung für das Heil 220

§ 14 Das Evangelium als Erkenntnis des Menschen, seiner Sünde und Verlorenheit und das Problem des Gesetzes 222

1. Schöpfung und kreatürliche Existenz 222
1.1 Welt und Mensch als Schöpfung Gottes 222
1.2 Die anthropologischen Grundbegriffe 224

2. Der Mensch als Sünder 226
2.1 Die Begriffe für Sünde 226
2.2 Das allgemeine Verfallensein an die Sünde 227
2.3 Die verwirkte Gotteserkenntnis 228
2.4 Ursprung und Macht der Sünde 230

3. Bedeutung und Funktion des Gesetzes 232
3.1 Auslegungsprobleme 232
3.1.1 Voraussetzungen des paulinischen Gesetzesverständnisses 232
3.1.2 Einheitlichkeit des Gesetzesverständnisses bei Paulus? 232
3.1.3 Ablehnung oder Anerkennung des Gesetzes bei Paulus? 233
3.2 Der vofjiog als Willensoffenbarung Gottes 234
3.3 Die Tora als besondere Gabe an Israel 234
3.4 Gesetzeskenntnis der Heiden 235
3.5 Gesetz und Sünde 238
3.6 Die Erfüllung des Gesetzes 241

4. Zur Tragweite der paulinischen Hamartiologie 243

§ 15 Das Evangelium als wirksame Kraft der Heilszuwendung 245

1. Vorüberlegungen zur paulinischen Soteriologie 245
1.1 Die Rechtfertigung des Menschen als zentrales soteriologisches Thema 245
1.2 Mit der Rechtfertigung verwandte soteriologische Aussagen 246

2. Die paulinische Rechtfertigungsbotschaft 247
2.1 Die alttestamentlich-jüdischen Voraussetzungen 247
2.1.1 Der Sprachgebrauch im Alten Testament 247
2.1.2 Der frühjüdische Sprachgebrauch 248
2.2 Außerpaulinische und vorpaulinische Traditionen 249
2.2.1 Außerpaulinische Aussagen über Rechtfertigung 249
2.2.2 Vorpaulinische Tradition in den Paulusbriefen 250
2.3 Zum Verständnis der „Gerechtigkeit Gottes" bei Paulus 253
2.3.1 Grammatikalische Probleme 253
2.3.2 Unterschiedliche Deutungen der δικαιοσυνη θεου 254
2.4 Die Rechtfertigung als Glaubensgerechtigkeit 256
2.4.1 Grundlegende Aussagen des Galaterbriefs 256
2.4.2 Die Entfaltung des Themas im Römerbrief 257
2.4.3 Aufnahme des Themas im Philipper- und 2. Korintherbrief 259

3. Die Heilsbotschaft als das Wort vom Kreuz 260

4. Die Versöhnung der Welt 261
4.1 Die Versöhnungsthematik in 2 Kor 5,14-6,2 262
4.2 Die Berücksichtigung von Versöhnungsaussagen im Römerbrief 264

5. Merkmale der soteriologischen Aussagen des Paulus 265

§ 16 Das Evangelium als Grund des Lebens im Glauben und in der Glaubensgemeinschaft 268

1. Das Wesen des Glaubens 2,68
1.1 Glaube als Vertrauen auf die Heilszusage 268
1.2 Glaube als Kennzeichen christlicher Existenz 271
1.3 Glauben in der Kraft des Geistes 271

2. Die Glaubensgemeinschaft 273
2.1 Die Glaubenden als Berufene und Geheiligte 273
2.2 Die Glaubensgemeinschaft als Volk Gottes und als Einzelgemeinde 274
2.3 Die Glaubensgemeinschaft als „Leib Christi" 275
2.4 Die Glaubensgemeinschaft als charismatische Gemeinde 277

3. Taufe und Herrenmahl 280
3.1 Das Verständnis der Taufe 281
3.2 Die Bedeutung des Herrenmahls 283
3.3 Taufe und Herrenmahl als Sakramente 285

4. Christliches Leben und christliche Verantwortung 286
4.1 Die Freiheit der Glaubenden und Getauften 286
4.2 Die Eigenverantwortung der Christen 287
4.3 Das Liebesgebot als Maßstab des Handelns 289
4.4 Die Paränese 290

5. Die Vorläufigkeit irdischer Existenz und das Leiden 293
5.1 Leben im Lichte des Eschaton 293
5.2 Leiden als Kennzeichen christlicher Existenz 294
5.3 Die irdische Existenz der Glaubenden und der Glaubensgemeinschaft 295

§ 17 Das Evangelium als Heilsbotschaft für die Welt 296

1. Die Berufung des Paulus zum Apostel der Heiden 296

2. Die Verteidigung der Heidenmission 297
2.1 Voraussetzungen und Anfänge der Mission unter Heiden 297
2.2 Die Anerkennung der gesetzesfreien Heidenmission 299
2.3 Der Streit um die Konsequenzen 300

3. Die Verkündigung des Evangeliums in der ganzen Welt 301
3.1 Die Notwendigkeit der weltweiten Evangeliumsverkündigung 301
3.2 Grundsätze der paulinischen Mission 303
3.3 Das Ziel der Mission 305

§ 18 Das Evangelium als Zeugnis der Hoffnung 307

1. Das paulinische Verständnis der Hoffnung 307
1.1 Die Zusammengehörigkeit von Glaube, Liebe und Hoffnung 307
1.2 Hoffnung als Erwartung endgültiger Errettung 308
1.3 Die Gegenwartsbedeutung der Hoffnung 309

2. Die erwartete Auferweckung der Toten 309
2.1 Die Bedeutung der Auferweckung Jesu für Verkündigung und Theologie des Paulus 310
2.2 Die Aussagen in 1 Thess 4,13-18 und 1 Kor 15,1-57 311
2.3 Die Aussagen in 2 Kor 5,1-10 und Phil 1,21-23 313

3. Die Hoffnung für die Welt 314

4. Die Hoffnung für Israel 316
4.1 Die Aussagen in 1 Thess 2,14-16 316
4.2 Die Erörterungen in Rom 9-11 317

5. Gericht und ewiges Heil 319
5.1 Die Ermahnungen zur Wachsamkeit 319
5.2 Das Gericht Gottes 320
5.3 Die Heilsvollendung 321

Exkurs: Paulus und Jesus 323

1. Traditionsgeschichtliche Zusammenhänge 323
1.1 Zitierte Herrenworte 323
1.2 Anspielungen auf Jesusworte 325

2. Sachliche Zusammenhänge 326
2.1 Die Verkündigung des Evangeliums 326
2.z Gottesherrschaft und Rechtfertigung 3z6
z.3 Jüngerschaft und Kirche 328
2.4 Die Aussage in 2 Kor 5,16 328
2.5 Fazit 329

Teil IV Die Theologie der Paulusschule

§ 19 Das Phänomen der Paulusschule 332


1. Deuteropaulinische Schriften im Neuen Testament 332
1. Mitarbeiter und Nachfolger des Paulus 33z
1.2 „Pseudonymität" - „Deuteronymität" 333
1.3 Zur Unterscheidung paulinischer und deuteropaulinischer Schriften 334

2. Unterschiedliche Entwicklungen in der Paulusschule 336

§ 20 Der 2 Thessalonicherbrief 338

1. Das Verhältnis zum 1 Thessalonicherbrief 338

2. Theologische Eigenart 338
2.1 Die Eschatologie 338
2.1.1 Der zentrale Briefabschnitt 2 Thess 2,3-12 339
2.1.2 Das Proömium 2 Thess 1,3-12 340
2.2 Die ethischen Ermahnungen in 2 Thess 3,6-15 341

3. Wahrung und Veränderung paulinischer Tradition 341

§ 21 Der Kolosser- und der Epheserbrief 343

1. Das Verhältnis der beiden Briefe zu Paulus 343
1.1 Der Sprachcharakter 343
1.2 Die unterschiedlichen Denkvoraussetzungen 343
1.3 Inhaltliche Unterschiede 345
1.3.1 Christologie, Ekklesiologie und Tauflehre 345
1.3.2 Das Verständnis des Apostelamtes 346

2. Unterschiede zwischen dem Kolosser- und dem Epheserbrief 347
2.1 Gattung und Aufbau 347
2.2 Die Thematik 348

3. Der Kolosserbrief 349
3.1 Christologie, Kosmologie und Ekklesiologie 349
3.2 Die Soteriologie 35z
3.3 Die Tauflehre 353
3.4 Die Paränese 355
3.5 Das Traditionsverständnis 356

4. Der Epheserbrief 356
4.1 Handeln Gottes und Christologie 356
4.2 Christologie und Ekklesiologie 359
4.3 Taufe und Heilsteilhabe 363
4.4 Die Paränese 364
4.5 Die bewußte Reflexion über die nachapostolische Situation 365

5. Die Eigenart des Kolosser- und des Epheserbriefs 366

§ 22 Die Pastoralbriefe 367

1. Die traditionsgeschichtliche Stellung der Pastoralbriefe 367

2. Theologische Grundaussagen 368
2.1 Das rettende Handeln Gottes 368
2.2 Christologisch-soteriologische Aussagen 369

3. Stellung und Funktion des Apostels Paulus und seiner Schüler 371
3.1 Der Apostel Paulus 371
3.2 Timotheus und Titus 372

4. Tradition und Glaube 373
4.1 Die „gesunde Lehre" 373
4.2 Das Glaubensverständnis 374

5. Ekklesiologie und kirchliches Amt 375
5.1 Bezeichnungen für die Kirche 375
5.2 Die Gemeindeordnung 375
5.3 Die Ordination 377
5.4 Amt und Auseinandersetzung mit Irrlehren 380

6. Gesetzesverständnis und Ethik 381
6.1 Das Gesetzesverständnis 381
6.2 Grundprinzipien der Ethik 381

7. Die Besonderheiten der Pastoralbriefe 383

Teil V
Die theologische Konzeption der von Paulus unabhängigen hellenistisch-judenchristlichen Schriften des Urchristentums

§ 23 Zur Stellung hellenistisch-judenchristlicher Schriften aus nachapostolischer Zeit 386


1. Die Bedeutung des hellenistischen Judenchristentums im 1. Jahrhundert 386
1.1 Das frühe hellenistische Judenchristentum 386
1.2 Das hellenistische Judenchristentum in der zweiten Jahrhunderthälfte 387

2. Zur Unterscheidung zwischen apostolischer und nachapostolischer Tradition 388
2.1 Die apostolische Zeit 388
2.2 Die nachapostolische Zeit 389

3. Zur Behandlung der nachapostolischen Schriften in den Lehrbüchern der neutestamentlichen Theologie 390
3.1 Werke aus der Zeit von 1950-1976 390
3.2 Neuere Werke 391
3.3 Konsequenzen für die Darstellung 393

§ 24 Der Jakobusbrief 395

1. Gattung, Eigenart und Herkunft des Jakobusbriefes 395
1.1 Zur Gattung 395
1.2 Zur Eigenart 396
1.3 Zur Herkunft 397

2. Theologische Grundlegung 397
2.1 Aussagen über Gott und Jesus Christus 397
2.1.1 Aussagen über Gott 397
2.1.2 Christologische Aussagen 399
2.2 Der Rückbezug auf die Taufe 400
2.3 Die Funktion des Eingangsabschnitts 1,2-12 400
2.4 Die von oben herabkommende Weisheit 401
2.5 Liebesgebot und Gesetzesverständnis 402
2.6 Die Rechtfertigungsaussagen des Jakobusbriefes 403

3. Paränese und Kirchenordnung 405
3.1 Paränese als Anleitung zu rechter christlicher Lebenspraxis 405
3.2 Elemente einer Kirchenordnung 405

4. Der besondere Charakter der Schrift 406

§ 25 Der 1.Petrusbrief 408

1. Form- und traditionsgeschichtliche Beobachtungen 408
1.1 Der briefliche Rahmen 408
1.2 Der Charakter der Paränese 409
1.3 Die Eigenständigkeit der Tradition 409
1.4 Die Herkunft des Briefes 410
1.5 Die Situation zur Zeit der Entstehung 410

2. Die theologische Eigenart 411
2.1 Grundlegende Verkündigungsaussagen 411
2.1.1 Aussagen über Gott 411
2.1.2 Christologische Textabschnitte 412
2.1.3 Soteriologische Aussagen 413
2.2 Verkündigung und Glaube 415
2.3 Verständnis und Bedeutung der Taufe 416
2.4 Die Ekklesiologie 417
2.5 Die Leidensnachfolge 418
2.6 Die Endzeiterwartung 418

3. Die Paränese im 1. Petrusbrief 419
3.1 Leitgedanken der Paränese 419
3.2 Die Ständetafel 420
3.3 Ermahnungen zu einem rechten christlichen Leben 421

4. Elemente einer Kirchenordnung 422

5. Besonderheiten in der Konzeption des 1. Petrusbriefes 423

§ 26 Der Hebräerbrief 424

1. Form- und traditionsgeschichtliche Beobachtungen 424

2. Aufbau und Gedankenführung 425
2.1 Der Aufbau 425
2.2 Die Gedankenführung 426

3. Die theologischen Leitgedanken 428
3.1 Christologie und Soteriologie 428
3.1.1 Grundsätzliches 428
3.1.2 Präexistenz und Schöpfungsmittlerschaft des Sohnes 428
3.1.3 Menschsein und Tod des Sohnes 429
3.1.4 Die Erhöhung des Sohnes 431
3.1.5 Der Sohn als Hoherpriester 432
3.2 Die Wortverkündigung 435
3.3 Die Taufe und die Unmöglichkeit einer zweiten Umkehr 435
3.4 Die Ekklesiologie 437
3.5 Glaube und Hoffnung 438
3.6 Die Paränese 440
3.7 Die Eschatologie 442

4. Besonderheiten des Hebräerbriefs 443
4.1 Die konsequente Orientierung am Alten Testament 443
4.2 Die Typologie von Himmel und Erde 444
4.3 Die kultische Denkweise 445
4.4 Das christliche Selbstverständnis 446

§ 27 Die Offenbarung des Johannes 448

1. Die Stellung des Buches im Neuen Testament 448
1.1 Die apokalyptische Denk- und Darstellungsweise 448
1.2 Der Verfasser und die Gattung des Buches 449
1.3 Judenchristliche Tradition im westlichen Kleinasien 450

2. Der Aufbau des Buches 451
2.1 Die Rahmenstücke in 1,1-8 und 22,6-21 451
2.2 Der erste Hauptteil in 1,9-3,22 452
2.3 Der zweite Hauptteil in 4,1-22,5 453

3. Auslegungsprobleme 455
3.1 Interpretationsmodelle 455
3.2 Fortlaufende oder rekapitulierende Darstellung? 457
3.3 Der bildhafte Charakter der Darstellung 457

4. Die theologischen Hauptthemen 459
4.1 Gottes Erhabenheit und Weltherrschaft 459
4.2 Jesus Christus als Heilsmittler und Richter 460
4.2.1 Jesus als „Lamm" 460
4.2.2 Jesus als Erhöhter 461
4.2.3 Jesus als Vollender 462
4.2.4 Präexistenz und Menschwerdung 462
4.3 Die Ekklesiologie 463
4.4 Die Zeit der Drangsal 465
4.5 Das Jüngste Gericht 468
4.6 Die Heilsvollendung 469

5. Der prophetische Charakter des Buches 471
5.1 Prophetische Darstellungselemente 471
5.2 Die Selbstaussagen des Propheten 471

6. Die Bedeutung der Johannesoffenbarung 473

Teil VI
Die theologischen Konzeptionen der synoptischen Evangelien und der Apostelgeschichte


§ 28 Grundsätzliches zur Bestimmung der Theologie der Synoptiker und der Apostelgeschichte 478

1. Zur Forschungsgeschichte 478
1.1 Alte Kirche, Mittelalter und frühe Neuzeit 478
1.2 Die Beurteilung der Evangelien im 18. und 19. Jahrhundert 478
1.3 Evangelienforschung im 20. Jahrhundert 479
1.4 Gegenwärtige Fragestellungen 480

2. Die Gattung Evangelium 481
2.1 Der Begriff ευαγγελιον 481
2.2 Die Grundstruktur der synoptischen Evangelien 481
2.3 Versuche einer Ableitung der Gattung Evangelium 482
2.4 Die Eigenständigkeit der Gattung Evangelium 483

3. Die synoptischen Evangelien als Zusammenfassung der Jesustradition 484
3.1 Die Bedeutung der diachronen Untersuchung der Evangelien 484
3.2 Der Prozeß der Verschriftlichung der Jesustradition 485

4. Die synoptischen Evangelien als theologische Entwürfe 485
4.1 Die Notwendigkeit einer synchronen Interpretation 485
4.2 Die theologische Intention der synoptischen Evangelien 486
4.3 Die Konzeption des lukanischen Doppelwerks 486

§ 29 Das Markusevangelium 488

1. Zur Forschungsgeschichte 488
1.1 Markusforschung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts 488
1.2 Die redaktionsgeschichtliche Untersuchung des Markusevangeliums 489
1.3 Weitere Fragestellungen 490
1.4 Neuere Kommentare 491

2. Markus als Schöpfer der Gattung Evangelium 492
2.1 Der Verfasser 492
2.2 Entstehungsort und -zeit 492
2.3 Das Traditionsgut 493
2.4 Das redaktionelle Verfahren des Markus 494

3. Formale Probleme 494
3.1 Die Gliederung des Markusevangeliums 494
3.2 Der Schluß des Markusevangeliums 495

4. Die theologische Konzeption des Markusevangeliums 496
4.1 Gott und Gottes Herrschaft 496
4.2 Die Christologie 497
4.2.1 Johannes der Täufer als Vorläufer Jesu 497
4.2.2 Die Hoheitstitel 498
4.2.2.1 Jesus als geisterfüllter Gottessohn 498
4.2.2.2 Jesus als Menschensohn 499
4.2.2.3 Jesus als Davidssohn und Messias 501
4.2.2.4 Weitere Hoheitsaussagen 502
4.2.3 Jesu vollmächtige Verkündigung 503
4.2.3.1 Die Eigenart der Botschaft 503
4.2.3.2 Die Hörer der Botschaft 504
4.2.4 Jesu Machttaten 505
4.2.5 Jesu Eeiden, Sterben und Auferstehung 506
4.3 Nachfolge und Jüngerschaft 508
4.3.1 Der Ruf in die Nachfolge 508
4.3.2. Das Jüngerunverständnis 508
4.3.3 Die Nachfolgegemeinschaft 509
4.3.4 Die Aufgabe der Jünger 510
4.4 Das Offenbarungsgeheimnis 511
4.4.1 Eigenart und Funktion des Geheimnismotivs 511
4.4.2 Die Entfaltung des Geheimnismotivs 512
4.5 Die Eschatologie 514
4.5.1 Die Wiederkunft Jesu 514
4.5.2 Die Zeit der Drangsal 515

5. Abschließende Beobachtungen 516

§ 30 Das Matthäusevangelium 518

1. Zur Forschungsgeschichte 518
1.1 Vorarbeiten zur Redaktionsgeschichte 518
1.2 Beiträge der redaktionsgeschichtlichen Forschung 518
1.3 Neuere Kommentare 520

2. Die von Matthäus aufgegriffene Tradition und sein eigener Standort 521
2.1 Das Markusevangelium 521
2.2 Die Logienquelle 522
2.3 Das Sondergut 523
2.4 Der Evangelist als Repräsentant judenchristlicher Tradition 523
2.5 Entstehungsort und -zeit 524

3. Formale Probleme 524
3.1 Die Gattung des Werkes 524
3.2 Die Gliederung des Werkes 525

4. Die matthäische Theologie 526
4.1 Die Verheißung der Schrift und ihre Erfüllung 526
4.2 Die Himmelsherrschaft (βασιλεια των ουρανων) 527
4.3 Die Christologie 529
4.3.1 Funktion und Bedeutung der Vorgeschichte 529
4.3.2 Die Hoheitstitel 530
4.3.3 Jesu Eeiden, Auferstehung und Erhöhung 533
4.4 Jesu Lehre 533
4.4.1 Die Redekompositionen 533
4.4.2 Das Verständnis von Gesetz, Gerechtigkeit und Liebe 534
4.4.2.1 Der programmatische Abschnitt Mt 5,17-20 535
4.4.2.2 Das matthäische Verständnis des Begriffs „Gerechtigkeit" 536
4.4.2.3 Das Liebesgebot und die Antithesen 536
4.4.3 Die Kritik an den Schriftgelehrten und Pharisäern 537
4.5 Die Ekklesiologie 538
4.5.1 Die Jüngergemeinschaft als neues Gottesvolk und Bruderschaft 538
4.5.2 Die Verheißung an Petrus 540
4.5.3 Elemente einer Gemeindeordnung 541
4.5.4 Der Missionsauftrag 542
4.6 Die Eschatologie 543
4.6.1 Das endzeitliche Gericht 543
4.6.2 Die Heilsvollendung 544

5. Besonderheiten des Matthäusevangeliums 545

§ 31 Das Lukasevangelium und die Apostelgeschichte 547

1. Zur Forschungsgeschichte 547
1.1 Lukasforschung im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert 547
1.2 Die redaktionsgeschichtlichen Untersuchungen 547
1.3 Gegenwärtige Tendenzen der Lukasforschung 548
1.4 Neuere Kommentare 549

2. Die von Lukas aufgegriffene Tradition und ihre Verarbeitung 550
2.1 Die traditionsgeschichtlichen Voraussetzungen des Lukasevangeliums 550
2.1.1 Das Markusevangelium 550
2.1.2 Die Logienquelle 551
2.1.3 Das Sondergut 551
2.2 Das Traditionsgut der Apostelgeschichte 552
2.2.1 Antiochenische Traditionen 552
2.2.2 Paulustraditionen 553
2.3 Die redaktionelle Bearbeitung 553
2.4 Entstehungsort und -zeit 554
2.5 Der Verfasser 555

3. Formale Probleme 555
3.1 Die Gattung des lukanischen Doppelwerkes 555
3.2 Der Aufbau des Doppelwerkes 557

4. Die Theologie des lukanischen Doppelwerkes 557
4.1 Gott als Schöpfer und Herr der Geschichte 557
4.1.1 Das Geschichtsverständnis 557
4.1.2 Die Gottesherrschaft 559
4.2 Die Christologie 560
4.2.1 Die geistgewirkte Geburt Jesu 560
4.2.2 Das Wirken des Vorläufers 561
4.2.3 Das öffentliche Wirken Jesu 562
4.2.4 Der Tod Jesu 563
4.2.5 Die Auferweckung und Erhöhung Jesu 564
4.2.6 Jesu endzeitliches Handeln 566
4.3 Die Anthropologie 567
4.3.1 Der Mensch als Sünder 567
4.3.2 Nachfolge und Glaube 568
4.4 Die Pneumatologie 569
4.4.1 Geistaussagen im Lukasevangelium 569
4.4.2 Das Wirken des Geistes nach der Apostelgeschichte 569
4.5 Die Ekklesiologie 570
4.5.1 Das Kirchenverständnis 570
4.5.2 Herrenmahl und Taufe 572
4.6 Gesetzesverständnis und Ethik 573
4.6.1 Das lukanische Gesetzesverständnis 573
4.6.2 Die lukanische Ethik 574
4.7 Der missionarische Dienst 575
4.7.1 Der Missionsauftrag 575
4.7.2 Der Beginn der Mission 575
4.7.3 Die Mission der „Hellenisten" 576
4.7.4 Die Missionstätigkeit des Paulus 577
4.7.5 Kirche und Juden 578
4.7.6 Kirche und Staat 580
4.8 Die Eschatologie 580
4.8.1 Traditionelle Motive 580
4.8.2 Lukanische Veränderungen 581

5. Abschließende Beobachtungen 582
5.1 Das Verhältnis zu Markus und zu Paulus 582
5.2 Besonderheiten 583

Teil VII Die johanneische Theologie

§ 32 Voraussetzungen und Entwicklung der Johanneischen Theologie 586


1. Die johanneische Tradition 586
1.1 Die verschiedenen Traditionsschichten 586
1.2 Die Repräsentanten der Johanneischen Tradition 587
1.3 Die Herkunft der Johanneischen Tradition 588

2. Zusammenhänge mit anderen urchristlichen Traditionen 590
2.1 Berührungen mit der Johannesoffenbarung und mit Briefen 590
2.2 Das Verhältnis des Johannesevangeliums zu den synoptischen Evangelien 591
2.2.1 Grundsätzliches 591
2.2.2 Das Gattungsproblem 591
2.2.3 Die Gliederung des Johannesevangeliums 592
2.3 Die nachösterliche Sicht der Geschichte Jesu 593

3. Das Traditionsgut im Johannesevangelium und in den Johannesbriefen 594
3.1 Die vor johanneische Tradition des Evangeliums 594
3.2 Traditionsgut in den Johannesbriefen 596

4. Die Weiterentwicklung der Johanneischen Schule 597
4.1 Deuterojohanneische Nachträge zum Evangelium 597
4.2 Deuterojohanneische Tradition in den Johannesbriefen 597

5. Zur Darstellung der Johanneischen Theologie 598

§ 33 Die Johanneischen Aussagen über Gott 600

1. Das vorausgesetzte monotheistische Bekenntnis 600

2. Die spezifisch Johanneischen Gottesaussagen 601
2.1 Der eine wahre Gott 601
2.2 Die Jenseitigkeit und Unsichtbarkeit Gottes 601
2.3 Gott als Geist, Licht und Liebe 602
2.4 Gottes Herrlichkeit und Wahrheit 603
2.5 Der Heilswille Gottes 604

3. Das Offenbarungshandeln Gottes in Jesus Christus 605
3.1 Die Sendung des Sohnes 605
3.1.1 Voraussetzungen des johanneischen Sendungsmotivs 606
3.1.2 Das Sendungsmotiv bei Johannes 607
3.2 Die Offenbarung in Christus als Selbstoffenbarung Gottes 608
3.2.1 Die Einheit des Sohnes mit dem Vater 609
3.2.2 Die Bestreitung der Offenbarung des Vaters im Sohn 610
3.2.3 Die alttestamentlichen Denkvoraussetzungen 610

§ 34 Präexistenz und Inkarnation des Logos 612

1. Die johanneische Inkarnationstheologie 612

2. Der präexistente Logos 613
2.1 Funktion und Struktur von Joh 1,1-18 613
2.2 Die Logos-Prädikation 616
2.3 Das präexistente und postexistente Sein des Logos 617
2.4 Die Schöpfungsmittlerschaft des Logos 619
2.5 Das Wirken des Präexistenten zwischen Schöpfung und Inkarnation 620
2.6 Weitere auf die Präexistenz bezogene Aussagen 620

3. Die Inkarnation Jesu 621
3.1 Außerjohanneische Aussagen über Jesu Menschwerdung 622
3.2 Das johanneische Verständnis der Inkarnation 623

§ 35 Jesu Würde und Funktion 625

1. Jesus als Erfüller alttestamentlicher Erwartungen 625
1.1 Jesus als „Messias" 625
1.2 Jesus als „König der Juden" 626
1.3 Verwandte Prädikationen 627

2. „Der Sohn Gottes" und „der Sohn" 627
2.1 Die traditionsgeschichtlichen Voraussetzungen 627
2.2 Die Bedeutung für die johanneische Christologie 628

3. Jesus als „Menschensohn" 630
3.1 Voraussetzungen 630
3.2 Die johanneische Rezeption 631

4. Soteriologische Prädikate 632
4.1 Das „Lamm Gottes" 632
4.2 Der „Retter der Welt" 633

5. Weitere Hoheitsaussagen 634
5.1 Jesus als „Herr" 634
5.2 Die Bezeichnung μονογενης 635
5.3 Jesus als „Gott" 636

6. Die johanneische Verwendung von Hoheitsaussagen 637

§ 36 Das Heilshandeln des Offenbarers 638

1. Jesu Offenbarerfunktion 638
1.1 Offenbarung als Heilsverwirklichung 638
1.2 Offenbarung als Vermittlung des ewigen Lebens 639

2. Jesu irdisches Wirken 641
2.1 Jesu Handeln und Reden als Werk Gottes 641
2.2 Die Werke Jesu als „Zeichen" 642
2.3 Die Worte Jesu 644
2.3.1 Jesu Worte als „Zeugnis" 644
2.3.2 Die Ich-bin-Worte 646
2.4 Die Relevanz der Aussagen über Jesu irdisches Wirken 648

3. Tod, Auferstehung und Erhöhung Jesu 649
3.1 Die Begriffe υψωθηναι und δοζασθηναι 649
3.2 Jesu Hingabe für andere 651
3.2.1 Der gute Hirte 651
3.2.2 Jesu Leidensweg 653
3.3 Die Auferstehung Jesu 654
3.4 Der Hingang zum Vater 656

4. Jesu Wiederkunft 656
4.1 Jesu endzeitliches Erscheinen 656
4.2 Jesu Wiederkehr im Geist 657

§ 37 Die Pneumatologie 658

1. Grundsätzliches über die johanneische Geistauffassung 658
1.1 Zur Terminologie 658
1.2 Zur Geistvorstellung 659

2. Geistaussagen außerhalb der Abschiedsreden 660
2.1 Jesus als Geistträger 660
2.2 Geistaussagen in Joh 3 und 6 661
2.3 Geistaussagen im 1. Johannesbrief 661

3. Die Abschiedsreden 662
3.1 Vorfragen 662
3.2 Die Bezeichnung „der Paraklet" 663
3.3 Die Parakletabschnitte des Johannesevangeliums 664
3.4 Die Funktionen des Parakleten 665
3.5 Die Erläuterungen zu den Parakletworten 667

4. Christologie und Pneumatologie 669
4.1 Der Geist als Stellvertreter Christi 669
4.2 Die Personalisierung des Parakleten 669
4.3 Die Pneumatologie als konstitutives Element der Theologie 670

§ 38 Glaube und Unglaube 672

1. Zum Johanneischen Sprachgebrauch 672

2. Mensch und Welt angesichts der Offenbarung 673
2.1 Die Unausweisbarkeit des Offenbarungsgeschehens 673
2.2 Die Prädestinationsaussagen 674
2.3 Die dualistischen Aussagen 676
2.4 Der Begriff „Welt" 677

3. Die Wesensmerkmale des Glaubens 678
3.1 Glauben und Nachfolgen 679
3.2 Glauben und Hören 680
3.3 Glauben und Erkennen 680
3.4 Glauben und Sehen 681

4. Leben und Handeln aus Glauben 682
4.1 Die gegenwärtige Teilhabe am ewigen Heil 682
4.2 Das Bleiben in der Liebe Gottes 682
4.3 Das Halten der Worte und Gebote Jesu 684
4.4 Das Liebesgebot 685

§ 39 Die Glaubensgemeinschaft 688

1. Zur Johanneischen Begrifflichkeit 688

2. Grundprinzipien der Gemeinschaft 689
2.1 Die Liebe als Einheitsband 689
2.2 Der Geist als Lebenskraft 689
2.3 Die Einheit der Gemeinde 690
2.4 Die Leitung der Gemeinde 692

3. Das Problem der Sakramente 692
3.1 Die Taufe 692
3.2 Das Herrenmahl 694
3.3 Die Sündenvergebung 696
3.4 Eucharistiebezogene Zusätze zum Johannesevangelium 696

4. Die Sendung der Jünger 698
4.1 Das Verhältnis zu den „Juden" 698
4.2 Der universale Auftrag 700

§ 40 Die Eschatologie 702

1. Heilsgegenwart und Heilszukunft in der Johanneischen Theologie 702
1.1 Das Problem der veränderten Verhältnisbestimmung 702
1.2 Lösungsmodelle 703

2. Das johanneische Verständnis der Heilsgegenwart 704
2.1 Die gekommene Stunde des Heils 705
2.2 Die Zukunftsdimension der gekommenen Stunde 706

3. Die Johanneischen Zukunftsverheißungen 707
3.1 Zukunftsaussagen im Johannesevangelium 708
3.2. Zukunftsaussagen des 1. und 2. Johannesbriefes 712
3.3 Spätere Zusätze im Johannesevangelium 714

4. Der besondere Charakter der Johanneischen Eschatologie 715

§ 41 Eigenart und Probleme der Johanneischen Theologie 717

1. Wandlungen in der Johanneischen Theologie 717
1.1 Die vorjohanneische Tradition 717
1.1.1 Vorjohanneisches Traditionsgut im vierten Evangelium 718
1.1.2 Älteres Traditionsgut in den Johannesbriefen 719
1.2 Das Johannesevangelium 719
1.2.1 Die Eigenständigkeit gegenüber den Synoptikern 719
1.2.2 Die Eigenständigkeit gegenüber der vorjohanneischen Tradition 721
1.3 Die deuterojohanneische Tradition 722
1.3.1 Der 1. und 2. Johannesbrief 722
1.3.2 Nachträge zum Johannesevangelium 723
1.3.3 Jon 21 und der 3. Johannesbrief 724

2. Zur Deutung des Johannesevangeliums 725
2.1 Besonderheiten im vierten Evangelium 725
2.2 Unterschiedliche Auslegungsmodelle 726
2.3 „Theologie im Rückblick" 728

3. Die Einheit der Johanneischen Theologie 730

Teil VIII
Der Übergang zur Theologiegeschichte des 2. Jahrhunderts

§ 42 Kanonische und nichtkanonische Schriften 734


1. Zur Abgrenzung einer Theologiegeschichte des Urchristentums 734

2. Die Schriften der Übergangszeit 737
2.1 Zur Klassifizierung der neuentstehenden Schriften 737
2.1.1 Spätschriften des Neuen Testaments 738
2.1.2 Die „Apostolischen Väter" 738
2.1.3 Die „apokryphe Literatur" 739
2.2 Zur Datierung der spät- und nachneutestamentlichen Schriften 741

§ 43 Der Judas- und der 2. Petrusbrief 743

1. Besonderheit und Entstehungszeit der beiden Schriften 743
2. Der Judasbrief 744
2.1 Inhalt und Absicht der Schrift 744
2.2 Die theologische Eigenart 744
3. Der 2. Petrusbrief 746
3.1 Inhalt und Abhängigkeit vom Judasbrief 746
3.2 Die theologische Eigenart 747
4. Zur Kanonizität der beiden Schriften 749

§ 44 Die Apostolischen Väter 750

1. Die Apostolischen Väter als Dokumente für die Zeit des Übergangs 750

2. Die Schriften der Apostolischen Väter 750
2.1 Echte Briefe 751
2.2 Fingierte Briefe 751
2.3 Sonstige Schriften 752

3. Theologische Hauptthemen 752
3.1 Das Alte Testament und seine Auslegung 752
3.2 Schöpfungstheologische Aussagen 753
3.3 Das christologische Bekenntnis 754
3.4 Die Ekklesiologie 756
3.5 Die Ethik und das Problem der zweiten Buße 757
3.6 Die Eschatologie 757

4. Kirchenordnung und Gottesdienst 758
4.1 Bemühungen um eine institutionalisierte Kirchenverfassung 758
4.2 Gottesdienstliche Traditionen 760

5. Das Verhältnis der Apostolischen Väter zu den neutestamentlichen Schriften 761

§ 45 Rückblick auf die Theologiegeschichte des Urchristentums 763

1. Die Funktion einer urchristlichen Theologiegeschichte 763
2. Die vorliterarische Epoche 764
2.1 Die Jesustradition und ihre Rezeption 764
2.2 Kerygma, Paränese und liturgische Überlieferung 765
3. Die literarischen Dokumente der apostolischen Zeit 766
3.1 Vorstufen der Evangelien 766
3.2 Die Paulusbriefe 766
4. Die literarischen Überlieferungen der nachapostolischen Zeit 767
4.1 Die Briefliteratur 767
4.2 Evangelien und Apostelgeschichte 768
5. Schriften aus der Zeit des Übergangs zur Alten Kirche 769
6. Die Frage nach der Einheit der neutestamentlichen Theologie 770

Anhang 771
Literaturübersichten 772
Stellenregister 835
Personenregister 855
Sachregister 859


Band 2

Vorwort zur 3. Auflage VII
Vorwort zur 2. Auflage XI
Vorwort zur 1. Auflage XVII
Gesamtübersicht über beide Bände XIX

§ 1 Die Aufgabenstellung 1

1. Vorüberlegungen 1
2. Ergebnisse der Theologiegeschichte des Urchristentums 2
3. Die Frage nach der Einheit des Neuen Testaments 5
3.1 Der Verzicht auf die Bestimmung der Einheit 5
3.1.1 Die prinzipielle Unmöglichkeit, die Einheit aufzuzeigen 6
3.1.2 Die faktische Unmöglichkeit, die Einheit aufzuzeigen 8
3.2 Der bedingte Verzicht auf die Bestimmung der Einheit 9
3.2.1 Die Suche nach einem Kanon im Kanon 9
3.2.2 Die Orientierung an der Mitte des Neuen Testaments 11
3.3 Bemühungen um eine Bestimmung der Einheit des Neuen Testaments 12
3.3.1 Bernhard Weiß 12
3.3.2 Adolf Schlatter und Paul Feine 13
3.3.3 Oscar Cullmann 15
3.3.4 Martin Albertz und Karl Hermann Schelkle 16
3.3.5 Heinrich Schlier 17
3.3.6 Wilhelm Thüsing 20
3.3.7 Sonstige Beiträge 21
3.4 Ergebnisse und unerledigte Aufgaben 22
4. Zur Durchführung einer nach der Einheit fragenden Theologie des Neuen Testaments 23
4.1 Das Verhältnis zur Theologiegeschichte des Urchristentums 23
4.2 Der neutestamentliche Kanon als Grundlage 24
4.3 Der Leitgedanke der Darstellung 26
4.4 Aufbau und Gliederung 27
5. Zu Sprache und Denkvoraussetzungen des Neuen Testaments 29
6. Die fundamentaltheologische Aufgabe 32
6.1 Zu Begriff und Verständnis der Fundamentaltheologie 33
6.2 Der exegetische Beitrag zur Fundamentaltheologie 33
6.3 Weiterführende Aufgaben 36

Teil I Das Alte Testament als Bibel des Urchristentums

§ 2 Das Alte Testament als Heilige Schrift und als Kanon 38


1. Begriffserklärungen 38
1.1 „Bibel" 38
1.2 „Altes Testament" 39
1.3 „Schrift, Schriften, heilige Schriften, Heilige Schrift" 40
1.4 „Kanon" 41
1.4.1 Die Kanonisierung im Judentum 41
1.4.2 Die Kanonisierung im Christentum 42
1.5 Zur Verwendung der Bezeichnung „Altes Testament" 43
2. Der im Urchristentum vorausgesetzte alttestamentliche Text 44
2.1 Der Umfang des Textes 44
2.2 Die hebräische Sprachgestalt 45
2.3 Die griechischen Übersetzungen 46
3. Stellung und Bedeutung des Alten Testaments 47
3.1 Im Frühjudentum 47
3.2 Im ältesten Christentum 48
3.2.1 Zur Geltung des Alten Testaments 48
3.2.2 Zur Relevanz des Alten Testaments 49
4. Der Umgang mit dem Alten Testament im Urchristentum 51
4.1 Zitate und Anspielungen 51
4.1.1 Bezugnahme auf anerkannte Schriften 51
4.1.2 Verweis auf nicht allgemein anerkannte Schriften 52
4.1.3 Konsequenzen aus der Art der Schriftverwendung 53
4.2 Unterschiedliche Intensität der Benutzung 54
4.2.1 Urchristliche Schrifttheologie 54
4.2.2 Die Schrift innerhalb theologischer Reflexion 55
4.2.3 Berücksichtigung schrifttheologischer Elemente 56
4.2.4 Implizite Verwendung der Schrift 57
4.2.5 Zurücktreten der Schriftbenutzung 57
5. Grundsätzliches zur Heiligen Schrift Alten Testaments 58
5.1 Die bleibende Gültigkeit für das Judentum 58
5.2. Die bleibende Gültigkeit für das Urchristentum 59
5.3 Die bleibende Gültigkeit in der Geschichte der Kirche 60
6. Abschließende Überlegungen 61
6.1 Die Stellung des Alten Testaments in der christlichen Theologie 61
6.2 Die Bedeutung des zweiteiligen christlichen Kanons 62

§ 3 Das Alte Testament als Zeugnis früheren Gotteshandelns 64

1. Das Bekenntnis zu dem einen Gott 64
1.1 Das Schema Jisrael 64
1.2 Die ΕΙΣ ΘΕΟΣ-Akklamation 65
1.3 Die Nichtigkeit der Götzen 66
1.4 Die Gottesbezeichnungen der Bibel 67
1.4.1 Gottesbezeichnungen im Alten Testament 67
1.4.2 Gottesbezeichnungen im Neuen Testament 68
2. Das Schöpferhandeln Gottes 70
2.1 Die Erschaffung der Welt 70
2.2 Die geschaffene Wirklichkeit 72
3. Das Handeln Gottes in der Geschichte 75
3.1 Das Handeln in der Geschichte Israels 75
3.1.1 Geschichtssummarien 76
3.1.2 Bezugnahme auf einzelne Ereignisse und Personen 76
3.2 Das Handeln Gottes unter allen Menschen 78
4. Wort und Weisung Gottes 79
4.1 Das erwählende Wort Gottes 79
4.2 Die Kundgabe des Willens Gottes in der Tora 80
4.3 Der Auftrag der Propheten und ihr Geschick 82
5. Die Bedeutung des früheren Gotteshandelns für das Neue Testament 83
5.1 Das gemeinsame Bekenntnis zu dem einen Gott 83
5.2 Die christliche Rezeption 84
6. Abschließende Überlegungen 85
6.1 Das frühere Gotteshandeln in seiner Bedeutung für die Gegenwart 85
6.2 Heilsgeschichtliche Betrachtungsweise 86

§ 4 Das Alte Testament als Zeugnis künftigen Gotteshandelns 88

1. Die Zukunftsorientierung der alttestamentlichen Überlieferung 88
1.1 Die Frühzeit Israels 88
1.2 Die Zeit der Propheten bis zur Rückkehr aus dem Exil 89
1.3 Die spätalttestamentliche und die frühjüdische Zeit 90
1.4 Die Bedeutung der Erwartung künftigen Gotteshandelns 90
2. Verheißungen für das mit Jesus Christus sich erfüllende Gotteshandeln 91
2.1 Die Verheißung eines Vorläufers 91
2.2 Die Verheißung eines Heilbringers 93
2.2.1 Texte aus der Tora 93
2.2.2 Texte aus den Prophetenschriften 94
2.2.3 Texte aus den Psalmen 96
2.2.4 Zur Relevanz der auf einen Heilbringer verweisenden Zitate 98
2.3 Die Verheißung der Heilsteilhabe und Heilsgemeinschaft 98
2.3.1 Texte aus der Tora 98
2.3.2 Texte aus den Prophetenschriften 99
2.3.3 Texte aus den Psalmen 100
2.3.4 Zur Bedeutung der gemeindebezogenen Zitate 100
3. Die Verheißung endzeitlicher Vollendung 101
3.1 Texte aus der Tora, den Prophetenschriften und den Psalmen 101
3.2 Erwartungen aufgrund der apokalyptischen Prophetie 102
3.3 Relevanz der auf die Endvollendung bezogenen Zitate und Traditionen 103
4. Zur Bedeutung der alttestamentlichen Verheißungen 103
4.1 Der Zusammenhang mit dem früheren Gotteshandeln 103
4.2 Der Rückgriff auf das Schriftzeugnis 105
4.3 Die Erfüllung zuvor ergangener Verheißungen 106
4.4 Der bleibende Verheißungscharakter 107
5. Abschließende Überlegungen 109

§ 5 Die Interpretatio Christiana des Alten Testaments 111

1. Grundsätzliches 111
1.1 Das „Erforschen" der Schrift 111
1.2 Das Verständnis von Ostern her 112
1.3 Geistgewirkte Auslegung 113
2. Die Methoden der urchristlichen Schriftauslegung 116
2.1 Verheißung und Erfüllung 116
2.1.1 Zum Begriff „Verheißung" 116
2.1.2 Ausdrückliche Hinweise auf Verheißungen 117
2.1.3 Erfüllte Verheißungen 118
2.2 Typologische Deutung 119
2.2.1 Zur Typologie als Auslegungsmethode 119
2.2.2 Die urchristliche Verwendung der Typologie 120
2.2.3 Die Intention der typologischen Deutung im Urchristentum izz
2.3 Heilsgeschichtliche Betrachtungsweise 124
2.3.1 Unterschiedliche Modelle 124
2.3.2 Herkunft und Absicht heilsgeschichtlicher Betrachtung 126
2.4 Weitere Interpretationsverfahren 126
2.4.1 Die Allegorese 126
2.4.2 Die paradigmatische Verwendung 127
2.4.3 Die Relevanz dieser Verfahren 128
2.5 Die gemeinsame Intention der Auslegungsmethoden 128
3. Das Verständnis alttestamentlicher Texte im Neuen Testament 128
3.1 Die unterschiedliche Verwendung von Zitaten 129
3.1.1 Auslegung durch Kontextbezug 129
3.1.2 Die Neudeutung der Kyriosbezeichnung 131
3.1.3 Veränderungen des Wortlauts alttestamentlicher Texte 132
3.2 Zum Methodenproblem 134
4. Zur Relevanz der neutestamentlichen Schriftauslegung 136
4.1 Die Intention der Interpretatio Christiana 136
4.2 Die Bedeutung für die Zusammengehörigkeit der Testamente 139
5. Abschließende Überlegungen 140
5.1. Die Aufgabe der Interpretatio Christiana in der Gegenwart 140
5.2 Bedeutet die Interpretatio Christiana Ablösung vom Judentum? 141

Teil II Das Offenbarungshandeln Gottes in Jesus Christus

§ 6 Der sich offenbarende Gott 144


1. Vorüberlegungen 144
2. Begriff und Verständnis der Offenbarung 146
2.1 Zur Terminologie 146
2.2 Grundsätzliches zum Offenbarungsverständnis 148
2.3 Offenbarung und Gotteserkenntnis 151
3. Die verschiedenen Dimensionen der Offenbarung 153
3.1 Offenbarung in Schöpfung und Weltgeschichte 153
3.2 Offenbarung in der Geschichte Israels 155
3.3 Offenbarung in Person und Geschichte Jesu 156
3.4 Offenbarung durch das Wirken des Geistes 158
3.5 Zukünftige Offenbarung 159
4. Neutestamentliche Theologie als Theologie der Offenbarung 161
4.1 Offenbarung in ihrem fundamentalen Bezug auf Gott 161
4.2 Die christologische Komponente im Offenbarungsverständnis 161
4.3 Der eschatologische Charakter der Offenbarung in Christus 163
4.4 Konsequenzen für die Gottesvorstellung 164
5. Abschließende Überlegungen 165
5.1 Die Vielgestaltigkeit des Offenbarungsgeschehens 165
5.2 Die Ermöglichung der Gotteserkenntnis 166
5.3 Zur Bedeutung des Offenbarungsgedankens 167

§ 7 Die Verwirklichung der Herrschaft Gottes 168

1. Die Heilserwartung Israels und des Frühjudentums 168
2. Die Königsherrschaft Gottes 169
2.1 Alttestamentliche Voraussetzungen 169
2.2 Die Gottesherrschaft in neutestamentlicher Tradition 170
2.2.1 Zum Verständnis von βασιλεια του θεου 170
2.2.2 Die Verwendung des Begriffs 171
2.2.3 Die zentrale Bedeutung der Gottesherrschaft 172
3. Jesu vorösterliche Botschaft 172
3.1 Der theozentrische Charakter der Botschaft Jesu 172
3.2 Anbrach und Vollendung der Gottesherrschaft 173
3.3 Jesus als Bote der Gottesherrschaft 174
4. Modifikationen der Botschaft Jesu in der Urgemeinde 175
4.1 Die Verbindung der Basileia-Botschaft mit der Christologie 175
4.1.1 Die Logienquelle 175
4.1.2 Das Markusevangelium 176
4.1.3 Das Matthäusevangelium und das lukanische Doppelwerk 177
4.2. Die Übernahme der Basileia-Botschaft in die Christologie 179
4.2.1 Die Herrschaft des Erhöhten 179
4.1.3 Die Herrschaft des Irdischen 182
4.3 Gottesherrschaft und Pneumatologie 183
4.4 Gottesherrschaft und Ekklesiologie 185
4.5 Gottesherrschaft und Soteriologie 187
5. Die Gottesherrschaft als Grundmotiv urchristlicher Verkündigung 187
5.1 Die Bedeutung für die Gegenwarts- und Zukunftsauffassung 188
5.2 Die Bedeutung für das Gottesverständnis 188
5.3 Die Bedeutung für das Verständnis der Heilsoffenbarung 190
5.4 Die Bedeutung für die Einheit der urchristlichen Botschaft 191
6. Abschließende Überlegungen 191
6.1 Die wechselseitige Beziehung von Gottesherrschaft und Christusherrschaft 192
6.2 Bedeutung der verschiedenen Rezeptionsmodelle 192

<β>§ 8 Jesus Christus als Offenbarer Gottes (Christologie) 194<&β>

1. Methodische Vorbemerkungen 194
1.1 Christologie als integraler Bestandteil der Theo-logie 194
1.2 Eigenständigkeit der Christologie gegenüber der Soteriologie 194
1.3 Grundstrukturen christologischer Aussagen 195
1.3.1 Christologie als Bekenntnis 195
1.3.2 Christologie als Lobpreis 196
1.3.3 Narrative Christologie 197
1.3.4 Christologie als theologische Reflexion 197
2. Der Ansatz der Christologie 198
2.1 Unterschiedliche Eösungs versuche 198
2.2 Jesu Vollmacht und die Frage nach seiner Person 199
2.2.1 Jesu theozentrische Verkündigung 200
2.2.2 „Wer ist dieser?" 200
2.3 Anhaltspunkte für eine implizite Christologie zoi
2.4 Die Bedeutung des Ostergeschehens 204
3. Die Entfaltung der Christologie 205
3.1 Zur Adaption und Transformation vorgegebener Erwartungen 205
3.2 Christologische Einzelaussagen 207
3.2.1 Die Hoheitstitel 207
3.2.2 Die Glaubensformeln 209
3.3 Frühe Koordinationen christologischer Aussagen 209
3.4 Größere christologische Konzeptionen 210
3.4.1 Die Jesusüberlieferung im Lichte der Parusieerwartung 210
3.4.2 Die Bedeutung der Jesusüberlieferung für die Zeit zwischen Ostern und Parusie zu
3.4.3 Tod und Auferweckung Jesu als Zentrum der Christologie 213
3.4.4 Das Wirken Jesu im Lichte seiner Präexistenz 213
3.5 Rückblick auf die christologischen Entwürfe 214
4. Die einzelnen christologischen Aspekte und ihre Entfaltung 215
4.1 Jesu Präexistenz und Schöpfungsmittlerschaft 215
4.1.1 Das Fehlen von Präexistenzaussagen in neutestamentlichen Texten 215
4.1.2 Implizite Präexistenzaussagen 216
4.1.3 Explizite Aussagen über Jesu Präexistenz 217
4.1.4 Die johanneische Präexistenzchristologie 219
4.1.5 Die Schöpfungsmittlerschaft 221
4.1.6 Das geschichtliche Handeln des Präexistenten 222
4.1.7 Die Dimensionen der Präexistenzvorstellung 224
4.2 Jesu Menschwerdung 225
4.2.1 Jesu natürliche Geburt 225
4.2.2 Jesu wunderbare Geburt 226
4.2.3 Die Menschwerdung des Präexistenten 228
4.2.4 Die unterschiedliche Sicht der Herkunft Jesu 229
4.3 Jesu irdisches Leben und Wirken 230
4.3.1 Jesu Sendung und Vollmacht 230
4.3.2 Jesus als geisterfüllter Gottessohn 233
4.3.3 Jesus als irdischer Messias 237
4.3.4 Die Gemeinschaft des Sohnes mit dem Vater 238
4.3.5 Die vielfältigen Aussagen über Jesu irdisches Leben 240
4.4 Jesu Tod 242
4.4.1 Die von Gott vorbestimmte Notwendigkeit des Todes Jesu 242
4.4.2 Jesu Gehorsam gegenüber Gottes Willen 243
4.4.3 Jesu Ausgeliefertsein an die Menschen 244
4.4.4 Jesu Tod im Johannesevangelium 245
4.5 Jesu Auferweckung von den Toten 246
4.6 Jesu Erhöhung und gegenwärtiges Wirken 248
4.6.1 Jesu himmlische Inthronisation 249
4.6.2 Die Bedeutung der Erhöhungsvorstellung 251
4.7 Jesu erwartete Wiederkunft 253
4.8 Rückblick auf die verschiedenen Aspekte der Christologie 255
5. Zur Einheit der neutestamentlichen Christologie 255
5.1 Der innere Zusammenhang des Wirkens Jesu mit der Christologie 256
5.2 Die Einzelaspekte der Christologie 257
5.3 Die Zusammengehörigkeit der Teilaspekte 257
6. Abschließende Überlegungen 259
6.1 Biblisches Zeugnis und kirchliche Tradition 259
6.2 Aufgaben für eine Christologie heute 260

§ 9 Das Wirken des Heiligen Geistes (Pneumatologie) 262

1. Grundsätzliches 262
1.1 Der Zusammenhang mit alttestamentlich-frühjüdischer Tradition 262
1.2 Der neutestamentliche Sprachgebrauch 263
2. Das Wirken des Geistes Gottes und die Person Jesu 265
2.1 Jesus als Geistträger 265
2.2 Jesus als Geistspender 267
2.2.1 Die Verheißung der Geistspendung 267
2.2.2 Der Geist als Repräsentant Christi 269
2.2.3 Das Verhältnis von Geist Gottes und Geist Christi 270
2.3 Der Geist als der „andere Paraklet" 270
2.3.1 Vorstufen der Verselbständigung des Geistes 271
2.3.2 Ansätze zu seiner Personalisierung des Geistes 272
3. Das Wirken des Geistes in der nachösterlichen Zeit 274
3.1 Geist und Taufe 274
3.2 Geist und Gemeinde 275
3.3 Geist und Prophetie 276
3.4 Geist und Erkenntnis 278
3.5 Geist und Gebet 278
3.6 Geist und Lebensgestaltung 279
3.7 Geist und missionarisches Zeugnis 280
3.8 Geist und Heilsvollendung 281
4. Die verschiedenen Dimensionen der neutestamentlichen Pneumatologie 282
4.1 Die unterschiedlichen Auffassungen vom Geisteswirken 282
4.2 Die vielfältigen Beziehungen des Geisteswirkens 284
4.3 Die Einheit des neutestamentlichen Geistverständnisses 285
5. Abschließende Überlegungen 286
5.1 Die Zusammengehörigkeit dynamistischer und personaler Elemente 286
5.2 Pneumatologie als integraler Bestandteil christlicher Theologie 287

§ 10 Die implizit trinitarische Struktur des neutestamentlichen Zeugnisses 289

1. Vorbemerkungen 289
2. Triadische Aussagen im Neuen Testament 290
2.1 1 Kor 12,4-6 290
2.2 2 Kor 13,13 291
2.3 Mt 28,19 292
2.4 Offb 1,4b.5a 293
2-5 1 Joh 5,7f 294
3. Aussagen über die Beziehung zwischen Gott, Christus und Geist 294
3.1 Das alleinige Wirken Gottes 294
3.2 Die Beziehung zwischen Gott und Jesus Christus 295
3.2.1 Zu den Denkvoraussetzungen 295
3.2.2 Das Verhältnis des irdischen Jesus zu Gott 296
3.2.3 Der Präexistente und der Erhöhte in seinem Verhältnis zu Gott 297
3.2.4 Grundsätzliches zum Verhältnis Jesu Christi zu Gott 299
3.3 Das Verhältnis Gottes und Christi zum Geist 301
4. Christologie und Pneumatologie als Bestandteil der Gotteslehre 305
5. Abschließende Überlegungen 306
5.1 Zur Beurteilung der altkirchlichen Trinitätslehre 306
5.2 Zur Aufgabe einer neugefaßten Trinitätslehre 307

Teil III Die soteriologische Dimension des Offenbarungshandelns Gottes

§ 11 Der Mensch als Geschöpf und als Sünder 310


1. Stellung und Funktion der Anthropologie 310
2. Die Geschöpflichkeit des Menschen 311
2.1 Zur Begrifflichkeit 311
2.2 Strukturen des Menschseins 313
2.3 Mensch und Welt 316
3. Der Mensch als Sünder 317
3.1 Zu den Voraussetzungen 318
3.2 Zur Begrifflichkeit 318
3.3 Die Ur-Sünde: Die Abwendung des Menschen von Gott 320
3.4 Die Sünde als Macht 322
3.5 Die Ausweglosigkeit der Sünde 325
3.6 Sünde und Tod 327
3.7 Tod und Gericht 3 29
3.8 Das Phänomen des Bösen 331
4. Zur Einheit der neutestamentlichen Anthropologie 333
4.1 Zur Geschöpflichkeit des Menschen 333
4.2 Zum Sündersein des Menschen 334
5. Abschließende Überlegungen 335

§ 12 Das Problem des Gesetzes 337

1. Voraussetzungen 337
2. Jesu Stellung zum Gesetz 338
3. Die Zusammengehörigkeit des Gesetzes und der Heilsbotschaft 341
3.1 Frühe judenchristliche Tradition Palästinas 341
3.2 Das Gesetzesverständnis im Matthäusevangelium 342
3.3 Jakobusbrief und Johannesoffenbarung 345
4. Die Heils Verkündigung in Spannung zum Gesetz 346
4.1 Die Gesetzesauffassung der Hellenisten 346
4.2 Das Gesetzesverständnis des Paulus 348
4.2.1 Das Ende des Gesetzes im Blick auf das Heil 348
4.2.2 Die Verheißungsfunktion des Gesetzes 349
4.2.3 Gesetz und Sünde 350
4.3 Die Erfüllung des Gesetzes durch die Glaubenden 355
5. Das Gesetz als Wegbereitung für das Heil 355
5.1 Das lukanische Doppelwerk 356
5.2 Der Hebräerbrief 359
6. Die Ablösung des Gesetzes durch das Gebot Christi 360
6.1 Johannesevangelium und Johannesbriefe 360
6.2 Nachpaulinische Brieftradition 363
7. Einheit im Gesetzes Verständnis? 364
7.1 Geschichtliche Bedingungen 365
7.2 Gemeinsame Grundlinien 366
7.3 Entscheidende Sachfragen 367
8. Abschließende Überlegungen 370

§ 13 Die geschehene Errettung des Menschen 373

1. Vorüberlegungen 373
2. Die Heilsbedeutung des vorösterlichen Wirkens Jesu 375
3. Die soteriologische Bedeutung der Auferweckung Jesu 376
3.1 Auferstehung und Parusie 376
3.2 Auferstehung und Erhöhung 378
3.3 Die lukanische Konzeption 379
4. Die rettende Kraft des Todes Jesu 381
4.1 Zur Terminologie 381
4.2 Die Hingabeaussagen 382
4.3 „Sterben für" und Sühnetod 383
4.4 Jesu Tod als (Er-)Lösung, Loskauf, Versöhnung 388
4.4.1 Rechtliche Termini 388
4.4.2 Das Loskaufmotiv 390
4.4.3 Die Versöhnung 391
4.5 Kultische Deutung des Todes Jesu 392
4.6 Die Einmaligkeit des Kreuzestodes Jesu 397
5. Die soteriologische Relevanz der Menschwerdung Jesu 399
5.1 Die Menschwerdung Jesu außerhalb der Johanneischen Theologie 399
5.2 Die Bedeutung der Menschwerdung Jesu in der Johanneischen Theologie 400
6. Zu den Aussagen über die geschehene Errettung des Menschen 402
6.1 Die unterschiedlichen Ansatzpunkte 402
6.2 Die Zusammengehörigkeit der soteriologischen Aussagen 405
7. Abschließende Überlegungen 409

§ 14 Das Evangelium als Proklamation und Vergegenwärtigung des Heils 413

1. Vorüberlegungen 413
2. Die heilstiftende Botschaft von der Rettungstat Gottes 413
2.1 Die Verkündigung des Evangeliums 413
2.2 Die Proklamation des Herolds 415
2.3 Der Dienst des Zeugen 416
2.4 Die Heilsverkündigung als Wort Gottes und Wort des Herrn 417
2.5 Weitere Begriffe für die Verkündigung 418
2.6 Die Träger des Verkündigungsdienstes 420
3. Die Weiterverkündigung der Heilsbotschaft 421
3.1 Jesu Sendungsauftrag und der nachösterliche Verkündigungsdienst 422
3.2 Die Verkündigung der Heilsbotschaft in den synoptischen Evangelien und der Apostelgeschichte 423
3.2.1 Markusevangelium 423
3.2.2 Matthäusevangelium 425
3.2.3 Lukasevangelium und Apostelgeschichte 427
3.3 Die rettende Kraft des Evangeliums bei Paulus 428
3.4 Das heilstiftende Zeugnis in der johanneischen Theologie 431
3.5 Die Weiterverkündigung in den übrigen neutestamentlichen Schriften 434
3.5.1 Die Deuteropaulinen 434
3.5.2 Der 1. Petrusbrief 435
3.5.3 Der Hebräerbrief 436
4. Evangeliumsverkündigung und gegenwärtiges Heil 437
5. Abschließende Überlegungen 439

Teil IV Die ekklesiologische Dimension des Offenbarungshandelns Gottes

§ 15 Nachfolge und Glaube 442


1. Die Nachfolge Jesu 442
1.1 Jesu Heilsbotschaft als Ruf zur Umkehr 442
1.2 Das Verständnis der Nachfolge in vorösterlicher Zeit 443
1.2.1 Zur Terminologie 443
1.2.2 Die Nachfolgeerzählungen 444
1.2.3 Die Nachfolgeworte 446
1.3 Nachfolge in nachösterlicher Zeit 448
1.3.1 Die paradigmatische Funktion der Nachfolgetradition 448
1.3.1 Das johanneische Verständnis der Nachfolge 449
1.3.3 Nachfolge und Nachahmung 450
2. Der Glaube 451
2.1 Terminologie und Vorkommen 451
2.1.1 Zur Wortbedeutung 451
2.1.2 Zur Verwendung des Begriffs im Neuen Testament 453
2.2 Das Verständnis des Glaubens in der Jesusüberlieferung 454
2.2.1 Jesu Wort vom bergeversetzenden Glauben 454
2.2.1 Glaube und Wunder 455
2.2.3 Glaube und Bittgebet 456
2.2.4 Zweifel und Unglaube 457
2.2.5 Nachwirkungen in der urchristlichen Tradition 457
2.3 Grundstruktur des nachösterlichen Glaubensverständnisses 458
2.4 Glaube bei Paulus 460
2.4.1 Glaube als unbedingtes Vertrauen auf Jesus Christus 460
2.4.2 Glaube als Lebensform 46z
2.4.3 Glaube und Glaubenstradition 463
2.5 Das johanneischen Glaubensverständnis 465
2.6 Das Glaubensverständnis im Hebräerbrief 468
3. Übereinstimmungen und Spannungen im Glaubensverständnis 470
3.1 Aspekte der Nachfolge 470
3.z Nachfolge und Glaube 471
3.3 Die unterschiedlichen Dimensionen des Glaubens 471
4. Abschließende Überlegungen 474

§ 16 Das Selbstverständnis der Jüngerschaft 476

1. Das eschatologische Gottesvolk 476
1.1 Jesu Sammlung des eschatologischen Gottesvolks 476
1.2 Das eschatologische Gottesvolk in nachösterlicher Zeit 477
2. Der neue Bund 479
3. Die Ekklesia 480
3.1 Herkunft und Bedeutung des Begriffs 480
3.z Die Verheißung Mt 16,18f 481
3.3 Sonstige Verwendung des εκκλεσια-Begriffs 484
4. „Leib Christi" 485
4.1 Zum Vorkommen der Leib-Christi-Vorstellung 485
4.2 Die paulinische Konzeption 485
4.3 Kolosser- und Epheserbrief 486
5. Weitere ekklesiologische Bezeichnungen 487
6. Ekklesiologische Konzeptionen im Neuen Testament 490
6.1 Synoptische Evangelien und Apostelgeschichte 490
6.2 Die paulinische und deuteropaulinische Ekklesiologie 492
6.2.1 Paulus 493
6.2.2 Kolosserbrief 494
6.2.3 Epheserbrief 495
6.2.4 Pastoralbriefe 497
6.3 Die johanneische Ekklesiologie 498
6.4 Sonstige ekklesiologische Modelle im Neuen Testament 501
7. Die gemeinsamen Aspekte der neutestamentlichen Ekklesiologie 502
7.1 Die Kirche als irdische Gemeinschaft der Glaubenden 503
7.z Die Kirche als eschatologische Wirklichkeit 503
7.3 Einheit in der Vielfalt der neutestamentlichen Ekklesiologie 505
8. Abschließende Überlegungen 506

§ 17 Die christliche Taufe 507
§ 18 Das Mahl des Herrn 533
§ 19 Gebet, Bekenntnis und Gottesdienst 565
§ 20 Charaismen und Gemeindeleitung 593
§ 21 Die Verkündigung des Evangeliums unter Juden und Heiden 625
§ 22 Grundlagen für das Leben in christlicher Verantwortung (Ethik I) 659
§ 23 Leben in christlicher Verantwortung (Ethik II) 690

Teil V Die eschatologische Dimension des Offenbarungshandelns Gottes

§ 24 Weitergehendes Heil und Bedrängnis in der Welt 738
§ 25 Die zukünftige Vollendung des Heils 768
§ 26 Rückblick auf die Erwägungen zur Einheit des Neuen Testaments 799