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Praxisbuch Hybride Teams
Wie die Zukunft der Zusammenarbeit auf den Weg gebracht wird
Holger Nauheimer
Beltz Verlag
EAN: 9783407368140 (ISBN: 3-407-36814-3)
203 Seiten, kartoniert, 17 x 24cm, 2022
EUR 29,95 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Hybride Arbeitswelten wohldurchdacht gestalten
Viele Unternehmen sehen mittlerweile eine gute Lösung im hybriden Arbeiten, um ihren Mitarbeitenden Flexibilität zu bieten. Dabei ist es wichtig, die Kombination aus Homeoffice und Anwesenheit im Büro gut zu durchdenken, damit die Teamarbeit auch wirklich klappt. Denn die hybride Arbeitsweise steckt voller Herausforderungen. Sie ist die Brücke zwischen digitaler und analoger Zusammenarbeit und ist damit weder Fisch noch Fleisch. Sie benötigt ein spezielles Besteck.
Holger Nauheimer liefert das Know-how für dieses »Besteck«. Er beschreibt die physischen und digitalen Räume, notwendige Verhaltensänderungen, das neue Kompetenzspektrum, veränderte Glaubenssätze sowie die transformierte Teamidentität. Er liefert ein Praxisbuch für alle Aspekte der hybriden Teamarbeit. Externe und interne Beraterinnen, Coaches und Facilitatoren sowie Führungskräfte können die zahlreichen Praxistipps nutzen, um ihre hybriden Teams zu größerer Effektivität zu geleiten.
Checklisten, Teamvereinbarungen, Meeting-Protokolle, Check-in-Fragen sowie das Interventionsdesign ergänzen die einzelnen Besteckteile.
Holger Nauheimer
arbeitet seit 30 Jahren als Organisationsberater sowohl für internationale Unternehmen als auch für globale Nichtreglerungsorganisationen. Für ihn gilt seit der Eintunrung des World Wide Web der Grundsatz: Digital by Default. Er ist im deutschsprachigen Raum einer der ersten Berater, die die Bedeutung von virtueller Zusammenarbeit in das Zentrum seiner Arbeit gestellt hat. Seine Ansichten hat er in vielen Blogartikeln, Podcasts und Videocasts geteilt.
Rezension
Krisen bringen auch immer wieder Veränderungen mit sich. So ist es auch mit der Pandemie, die plötzlich viele Bereiche unseres privaten und beruflichen Lebens vor große Herausforderungen stellte. So verlagerten sich im Bereich der Bildung und der Arbeit plötzlich Lern- und Arbeitsorte in den Bereich der eigenen vier Wände. Das brachte viele Probleme mit sich, forderte aber auch gleichzeitig die Experimentierfreudigkeit heraus. Es entwickelten sich hybride Formen der Zusammenarbeit. Der vorliegende Band aus dem Beltz Verlag nimmt hybride Teams und Arbeitswelten in den Blick, die eine besondere Form der Zusammenarbeit benötigen. Damit die hybride Teamarbeit gelingt, ist eine gute Einführungs- und Einarbeitungsphase grundlegend. Und so beschäftigt sich dieses Fachbuch mit der Frage, wie die Zukunft der Zusammenarbeit auf den Weg gebracht werden kann (vom Chanceprozess zur Einführung hybrider Teams). Dabei stehen neben den Chancen und Vorteilen der neuen Arbeitsform auch die Herausforderungen an alle Beteiligten im Fokus. Holger Nauheimer bietet in seinem komplexen Praxisbuch vielfältige Aspekte der hybriden Teamarbeit.
Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Das Thema hybrides Arbeiten ist aktuell wie nie. Viele Unternehmen flexibilisieren die Regeln dafür, wo und wann die Mitarbeitenden ihre Arbeit erledigen. Die Zukunft der Zusammenarbeit liegt in hybriden Teams, das steht fest. Doch die hybride Arbeitsweise steckt voller Herausforderungen. Sie ist die Brücke zwischen digitaler und analoger Zusammenarbeit und ist damit weder Fisch noch Fleisch. Sie benötigt ein spezielles Besteck.
Holger Nauheimer liefert genau das Know-how für dieses »Besteck«. Er beschreibt systematisch die physischen und digitalen Räume, die notwendigen Verhaltensänderungen, das neue Kompetenzspektrum, die veränderten Glaubenssätze sowie die transformierte Teamidentität. Er liefert ein Praxisbuch für alle Aspekte der hybriden Teamarbeit. Dabei richtet er sich vor allem an Coaches und an Beraterinnen und Berater und gibt praktische Tipps für die Begleitung der beschriebenen Transformation. Anhand von mehr als hundert Schlüsselfragen werden alle wesentlichen Aspekte abgebildet, die externe und interne Beraterinnen, Coaches und Facilitatoren sich selbst und ihren Klientinnen und Klienten stellen können. Aber auch Führungskräfte können die Praxistipps nutzen, um ihre hybriden Teams zu größerer Effektivität zu geleiten.
Die Systematik des Buches hilft Ihnen zudem beim Design von Beteiligungsworkshops und Beratungen sowie Teamscoachings. So können sich Teams den Veränderungen stellen und gemeinsam Vereinbarungen treffen, die für die erfolgreiche hybride Arbeit notwendig sind. Checklisten, Teamvereinbarungen, Meeting-Protokolle, Check-In-Fragen sowie das Interventionsdesign ergänzen die einzelnen Besteckteile.
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Prolog: Oie postpandemische Arbeitskultur 13 Einleitung: Die fünf Ebenen des Wandels 17
Was sind die Nachteile und Herausforderungen der
hybriden Teamarbeit? 18
Was sind die Vorteile und Chancen der hybriden Teamarbeit? 20 Wie packt man die Veränderung an? 21
01 Räume einrichten und bevölkern 27
Überblick 28 Analoge Räume 29
Was kennzeichnet eigentlich Büroräume und wozu wurden
sie erfunden? 29
Welche analogen Räumebenötigen hybride Teams? 31
Hot Seat oder Shared Desk:
Wie viele Schreibtische sind im Büro notwendig? 33
Was ist bei der Ausgestaltung des Homeoffice zu beachten? 34
Welche zusätzlichen Arbeitsplatzangebote kann es geben? 35 Digitale Räume 37 Wie kann man verschiedene Plattformen unterscheiden? 37 Welches sind die Räume des digitalen Büros? 39
Wie gut sollten die verschiedenen digitalen Räume
integriert sein? 41
Räume für hybride Teamarbeit 43 Wozu werden spezielle Räume für hybrides Arbeiten benötigt? 43
Welche Funktionen analoger und digitaler Räume sollten für
die hybride Arbeitsweise angepasst werden? 44
Welche technischen Voraussetzungen sind unabdingbar? 45 Beraterpraxis: Räume 48
02 Ins Tun kommen und vorangehen 49
Überblick 50 Analoge Meetings 52
Welche Formen der Zusammenarbeit unterscheidet man
in hybriden Teams? 52
Welche analogen Meetings, an denen alle teilnehmen,
sind notwendig? 53
Worin besteht die besondere Bedeutung analoger Meetings
in hybriden Teams und wie oft sollten sie stattfinden? 55
Welche weiteren analogen Meetings mit einem Teil der
Mitarbeitenden sollten eingeplant werden? 55
Wer organisiert die Meetings so, dass tatsächlich alle
teilnehmen können? 56
Wie wird durch gute digitale Vorarbeit sichergestellt,
dass die analogen Meetings nichtüberfrachtet werden? 56
Digitale Meetings 57 Was kennzeichnet digitale Meetings? 57 Wie werden die regelmäßigen Meetings des Teams organisiert? 58 Wie wird die Moderation der regelmäßigen Meetings geregelt? 58 Wie wird sichergestellt, dass jede und jeder zu Wort kommt? 59 Welche Regeln oder Rituale gibt es? 60
Hybride Meetings 62 Übersicht 62 Wie werden hybride Meetings vorbereitet? 62 Welche Regeln sollten in hybriden Meetings eingehalten werden? 63
Wie werden die online zugeschalteten Teammitglieder
gleichberechtigt behandelt und einbezogen? 64
Wie können digitale und analoge Tools eingesetzt werden,
um die Inklusivität zu erhöhen? 64
Umgang mit Technologie 66 Wie geht das Team mit technischen Problemen um? 66 Distanzen überbrücken 68
Wie schafft man die Bedingungen für unternehmensweite Zusammenarbeit? 68
Wie lässt sich die digitale und hybride Zusammenarbeit in
globalen Teams organisieren? 69
Wie gelingt der Umgang mit unterschiedlichen Zeitzonen? 70
Wie arbeiten Teams zusammen, deren Mitglieder
unterschiedliche Muttersprachen sprechen? 71
Präsenz am Unternehmensstandort 72
Wie oft und wann sollten Mitarbeitende am
Unternehmensstandort präsent sein? 72
Wie wird die Arbeitszeit gemessen? 75 Kommunikation und Verbindung 76
Wie verändert sich die Kommunikation in hybriden Teams
und worauf ist zu achten? 76
Worin besteht die persönliche Verantwortung in der Kommunikation? 77 Wie verbinden sich die Teammitglieder auf möglichst niederschwellige Weise?
Dokumentation
Wie gelingt Transparenz durch guteDokumentation 79
Wie werden die regelmäßigenMeetings desTeams dokumentiert? 80
Delegieren 82
Warum kommt dem Delegieren eine besondere Bedeutung
in hybriden Teams zu? 82
Welche Stufen des Delegierens gibt es? 83
Wie sieht das Protokoll für das Delegieren einer Aufgabe
im hybriden Team aus? 84
Onboarding 85 Wie integriert man neue Kolleginnen und Kollegen ins Team? 85
Leistung steuern und beurteilen 87
Wie wird in hybriden Teams die Leistung der Mitarbeitenden
gesteuert und beurteilt? 87
Wie geht man mit Mitarbeitenden um, deren Leistung hinter
den Erwartungen zurückbleibt? 88
Gesundheit und Wohlbefinden 90
Wie lassen sich Wohlbefinden und Gesundheit aller in
hybriden Teams fördern? 90
Teambuilding und Feiern 92
Wie stärken hybride Teams ihren Zusammenhalt und ihre
Effektivität? 92
Beraterpraxis: Verhalten 93
03 Neues lernen und Ballast abwerfen 95
Überblick 96 Technologiebeherrschung 97
Um was geht es eigentlich bei der Frage der
Technologiebeherrschung? 97
Wie bringt man alle Teammitglieder auf den gleichen Stand? 98 Kommunikation 100 Was ist intentionales Zuhören? 100
Welche Kommunikationskompetenzen müssen die Mitglieder
eines hybriden Teams entwickeln? 102
Wie nimmt das Team schwache Signale wahr? 103 Selbstreflexion 106
Warum ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion in hybriden
Teams so wichtig? 106
Wie lässt sich Selbstreflexion trainieren? 107
Konfliktmanagement 108 Was ist in Bezug auf Konflikte in hybriden Teams zu beachten? 108
Wie kann das Team lernen, produktiv und effektiv mit
Konflikten umzugehen? 109
Feedback 111 Warum ist Feedback wichtig für hybride Teams? 111 Wie erwirbt das Team Feedback-Kompetenz? 112
Netzwerken 114 Welche Kompetenzen benötigen Netzwerker? 114 Wie können diese Kompetenzen erworben werden? 115
Facilitation 117 Was bedeutet Facilitation in hybriden Teams? 117
Was sind die wichtigsten Kompetenzen des Facilitators
und wie erwirbt man sie? 117
Wie wird die Rolle der internen Facilitatorin in der Gruppe
bestimmt? 120
Kreativität und Innovationsfreude 121 Worauf müssen hybride Teams achten, um Kreativität zu fördern? 121 Agilität 123 Welche Kompetenzen benötigen hybride Teams, um agil zu sein? 123 Resilienz 125 Welche Bedeutung hat Resilienz in hybriden Teams? 125
Wie können Menschen ihre Widerstandskraft gegen Stress
verbessern? 126
Wie stärken Teams ihre Resilienz? 127 Beraterpraxis: Fähigkeiten 129
04 Den Wandel begrüßen und feiern 131
Überblick 132
Grundannahmen und Haltung 133
Was fördert den Wandel zum hybriden Team und was
behindert ihn? 133
Was sind archetypische Glaubenssätze in Teams? 134
Wie erkundet und überwindet man limitierende Glaubenssätze? 136 Führung 141 Wie verändert sich Führung im hybriden Team? 141
Wie kann Führung das Wachstum des hybriden Teams
vorantreiben? 142
Selbststeuerung, Selbstverantwortung, Selbstorganisation 144
Wie gelingt der Spagat zwischen Selbststeuerung
und Kollaboration? 144
Warum ist Selbstverantwortung ein Schlüssel zum Erfolg
hybrider Teams? 145
Ist Selbstverantwortung das Gleiche wie Selbstorganisation? 146
Was kann man tun, um Selbstverantwortung zu stärken? 146 Vertrauen 148 Wie entsteht Vertrauen? 148 Was sind sichere Räume und wie werden sie geschaffen? 150 Verbundenheit 152
Welche Bedürfnisse möchten Menschen am Arbeitsplatz
befriedigt sehen? 152
Wie schafft man den Ausgleich zwischen Autonomie
und Verbundenheit im hybriden Team? 153
Transparenz 155 Warum ist Transparenz so wichtig für hybride Teams? 155 Was hindert hybride Teams daran, transparent zu sein? 156
Beraterpraxis: Haltung 158
05 Das Selbstverständnis entwickeln und festigen 159
Überblick 160 Leitbild 162 Wie kann »hybrid« im Leitbild verankert werden? 162 Strukturen 164 Warum sollte man über neue Strukturennachdenken? 164
Welche neuen Strukturen können hybride Teams bei
ihrem Kulturwandel unterstützen? 165
Wie werden Rollen in hybriden Teams definiert und deren
Aufgaben transparent gemacht? 167
Wo und wann fängt der Strukturwandel an? 169 Werte 171 Warum sind Werte identitätsstiftend? 171 Welche Werte passen besonders für hybride Teams? 172 Teammetapher, Slogan und Purpose 174 Wie kann eine Metapher die Teamidentität festigen? 174 Wie beschreibt ein Slogan die Identität des Teams? 175
Warum ist es wichtig, sich über den gemeinsamen Sinn
zu verständigen? 176
Beraterpraxis: Identität 177
06 Praxis: Beteiligungsprozesse für den Aufbau hybrider Teams strukturieren und facilitieren 179
Der Changeprozess 180 Welche Dynamik istbei Veränderungen zuerwarten? 180 Wie kann man denChangeprozessstrukturieren? 183
07 Ausklang und Anhang 189
Epilog: Blut, Schweiß und Tränen 190 Danksagung 191 Literatur und Links 193
Links 194 Arbeitsblätter und Materialien 196 Dialogfragen 196 Check-in-Fragen 199 Arbeitsblatt Teamvereinbarung 200 Zwölf Fragen, um die Verbindung zu vertiefen 201 Über den Autor 203
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