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Opernball
Zu Besuch bei der Hautevolee
Stefanie Sargnagel
Rowohlt
EAN: 9783498008826 (ISBN: 3-498-00882-X)
80 Seiten, hardcover, 13 x 21cm, Januar, 2026
EUR 18,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
«Österreichs lustigste Autorin war auf dem Opernball und hat ein wildes Stück darüber geschrieben. Das ist einfach nur zum Lachen.» Süddeutsche Zeitung
Stefanie Sargnagel war auf dem Wiener Opernball, und jetzt hat sie so einiges zu erzählen: von den Reichen und Schönen, von den reichen Nicht-so-Schönen, von Abendkleid und Walzertraum. Natürlich ist alles ganz schrecklich, aber auch schrecklich interessant! Und der Blick dieser Autorin ist böse, jedoch nicht gnadenlos, dafür interessiert sie sich zu sehr für die ihr fremden Welten. Und so begibt sie sich geschminkt, geschnürt, zurechtgemacht aufs härteste Parkett der Welt, amüsiert uns aufs Köstlichste und wirft ein Schlaglicht auf die unheimliche Schnittmenge von Kultur, Kapital und Macht.
Eine höchst unterhaltsame Höllenfahrt in die Herzkammer der österreichischen Kultur
Stefanie Sargnagel, geb. 1986, studierte in der Akademie der bildenden Künste Wien Malerei, verbrachte aber mehr Zeit bei ihrem Brotjob im Callcenter. Seit 2016 ist sie freie Autorin – und verbringt seitdem mehr Zeit bei ihrem Steuerberater. Im selben Jahr wurde sie beim Bachmann-Wettbewerb mit dem Publikumspreis ausgezeichnet, weitere Preise folgten. Ihre Bücher Statusmeldungen, Dicht und Iowa waren Bestseller.
Rezension
Stefanie Sargnagel war auf demn Wiener Opernball "zu Besuch bei der Hautevolee" (Untertitel) - und das Titelbild ihres ironisch-sarkastischen Bericchts schon spiegelt ihre Gemütslage treffend wider ... Stefanie Sargnagel (nomen est omen / bürgerlich eigentlich: Sprengnagel) gehört zu diesem Typus typisch österreichischer Schriftsteller/innen, die der Alpenrepublik die Leviten lesen, - im Sinne eines Thomas Bernhard oder einer Elfriede Jelinek ... Sie beobachtet genau, ihre Sprache ist messerscharf, sie erschlägt mit der Miniatur; denn es ist die Kunst der kurzen Form, die z.B. die "Statusmeldungen" ausmachen (ebenfalls bei Rowohlt: 9783499290138), ganz und gar anti-bürgerlich, ein Bürgerschreck, - der aber doch irgendwie wieder ganz bürgerlich ist, ein wenig Generation Greta, - aber mit sehr viel Selbstironie, am besten: von ihr selbst vorgelesen! - Sicherlich eine der auffälligsten österreichischen Gegenwarts-Autorinnen!
Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Pressestimmen:
Man muss sich das vorstellen wie „Das große Fressen“, nur eben als Quadrille. Stefanie Sargnagels Buch zeigt, wie heiter Gesellschaftskritik sein kann.
Helene Röhnsch, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 25. Januar 2026
Sargnagels Name – das muss man erst einmal schaffen – fällt heute in einem Atemzug mit denen von Karl Kraus, Helmut Qualtinger und Thomas Bernhard ... hinreißend geschrieben ... verdammt witzig und erhellend.
Christine Lemke-Matwey, ZEIT plus, 26. Januar 2026
Mit ihrem Besuch bei der Hautevolee des Wiener Opernballs erweist sich Stefanie Sargnagel erneut als herausragende Humoristin in bester österreichischer Tradition. Großes Kopf-Theater!
Andrea Gerk, Deutschlandfunk Kultur "Lesart", 24. Januar 2026
Eine bitterböse Groteske, rotzig und provokant, in der viele ihr Fett wegbekommen.
ORF Fernsehen "ZIB - Zeit im Bild", 26. Januar 2026 |
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