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Freud fĂŒr Eilige
Freud fĂŒr Eilige




Christfried Tögel

Aufbau-Verlag
EAN: 9783746621104 (ISBN: 3-7466-2110-0)
232 Seiten, paperback, 11 x 19cm, 2005

EUR 7,95
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Traumdeutung, Ödipuskomplex, die Couch - was Sie ĂŒber Freud wissen möchten



Der Entdecker des Unbewußten gehört zu den ĂŒberragenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ohne die psychoanalytische Lehre und Praxis wĂ€re die Welt von heute eine andere. Der Band bietet raschen Überblick ĂŒber Freuds große Abhandlungen, seine meisterhaften Essays und die berĂŒhmten Fallbeispiele. Der Anhang vertieft das Bild des Gelehrten, der leidenschaftlich gern reiste, eine Passion fĂŒr AntiquitĂ€ten hatte, exzellente Briefe schrieb und gern GĂ€ste um sich scharte.



Freuds Methode "hat nicht nur die Anschauung unserer Individualseele umgeschaffen, sondern alle Grundfragen unserer Kultur und ihre Genealogie in eine andere Richtung gewiesen".

Stefan Zweig, "Die Heilung durch den Geist" (1931)
Rezension
Keine andere Persönlichkeit hat die Psychologie so geprĂ€gt wie Sigmund Freud. Jeder, der sich fĂŒr Psychologie interessiert, komt an seiner Person und seiner psychoanalytischen Persönlichkeitstheorie nicht vorbei. Der vorliegende Band "Freud fĂŒr Eilige" hat es in sich. Er gibt einen knappen, abder doch kompetenten und anschaulichen Überblick ĂŒber Leben und Werk Sigmund Freuds. Der Autor Christfried Tögel ist ein ausgewiesener Kenner des Vaters der Psychoanalyse. Das Buch bietet einen chronologischen Überblick, der sich an den wichtigsten Lehren und Veröffentlichungen Freuds orientiert. Sehr zu empfehlen nicht nur fĂŒr Eilige, denn das Buch bringt auch in Ruhe gelesen viele interessante Details.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Christfried Tögel
Christfried Tögel, geboren 1953 in Leipzig; Studium der Klinischen Psychologie und Philosophie an der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin, Promotion und Habilitation zur Traumforschung bzw. zur Geschichte der Psychoanalyse; 1992/93 Supervisor der Erfassung und Neuordnung des »Sigmund Freud-Haus Archivs« Wien, 1994 Erfassung der ArchivbestĂ€nde des Freud Museum London, seit 2000 Leiter des Sigmund-Freud-Zentrums an der Klinik fĂŒr Neuropsychiatrie Uchtspringe, seit 2004 Direktor des SALUS-Instituts fĂŒr Trendforschung und Therapieevaluation in Mental Health. Publikationen u. a.: TrĂ€ume. Phantasie und Wirklichkeit (1987); Berggasse - Pompeji und zurĂŒck. Sigmund Freuds Reisen in die Vergangenheit (1989); » 
 und gedenke die Wissenschaft auszubeuten«. Sigmund Freuds Weg zur Psychoanalyse (1994); Freuds Wien. Eine biographische Skizze nach SchauplĂ€tzen (1996). Herausgaben: Sigmund Freud, Unser Herz zeigt nach dem SĂŒden. Reisebriefe 1895-1923 (2002, Tb 2003); Anna Freud-Bernays, Eine Wienerin in New York. Die Erinnerungen der Schwester Sigmund Freuds (2004).
Inhaltsverzeichnis
Prolog

Auf der Suche nach Erfolg
Aale, Hirne, Kokain (1877-1885)
Die »VorlÀufige Mitteilung« (1893)
Studien ĂŒber Hysterie (1895)

TrÀume, Fehlleistungen, Witz
Die Traumdeutung (1899)
Zur Psychopathologie des Alltagslebens (1901) 45 Der Witz und seine Beziehung zum
Unbewußten (1905)

SexualitÀt
Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie (1905)
Meine Ansichten ĂŒber die Rolle der SexualitĂ€t
in der Ätiologie der Neurosen (1906)
Charakter und Analerotik (1908)
Die »kulturelle« Sexualmoral und die moderne
NervositÀt (1908)

Neurosen und Behandlungstechnik
Psychische Behandlung
(Seelenbehandlung) (1890)
RatschlĂ€ge fĂŒr den Arzt bei der psychoanalytischen
Behandlung (1912)
Wege der psychoanalytischen Therapie (1919)
Neurose und Psychose (1924)

Unbewusstes, Triebtheorie und »psychischer apparat«
Das Unbewußte und das Bewußtsein (1899)
Das Unbewußte (1915)
Jenseits des Lustprinzips (1920)
Das Ich und das Es (1923)
Kunst und Literatur
Eine Kindheitserinnerung
des Leonardo da Vinci (1910)
Der Moses des Michelangelo (1914)
Eine Kindheitserinnerung aus »Dichtung und Wahrheit« (1917)
Dostojewski und die Vatertötung (1928)

Religion
Zwangshandlungen und ReligionsĂŒbungen (1907)
Totem und Tabu (1912/13)
Die Zukunft einer Illusion (1927)
Der Mann Moses und die monotheistische
Religion (1939)

Gesellschaft
ZeitgemĂ€ĂŸes ĂŒber Krieg und Tod (1915)
Massenpsychologie und Ich-Analyse (1921)
Das Unbehagen in der Kultur (1930)
Warum Krieg (1933)

ANHANG
Chronik
Autobiographisches
Leidenschaften
BerĂŒhmte FĂ€lle
Briefwechsel
Zum Weiterlesen
Literaturverzeichnis