lehrerbibliothek.deDatenschutzerklärung
Elternabend Kein Thriller (Auch wenn der Titel nach Horror klingt)
Elternabend
Kein Thriller (Auch wenn der Titel nach Horror klingt)




Sebastian Fitzek

Verlagsgruppe Droemer Weltbild GmbH & Co. KG
EAN: 9783426284131 (ISBN: 3-426-28413-8)
336 Seiten, paperback, 14 x 21cm, April, 2023, Einschlagseite vorne und hinten, mit Illustrationen

EUR 16,99
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Innen vorne:

Sascha Nebel hat sich zur falschen Zeit am falschen Ort das falsche Auto für einen Diebstahl ausgesucht. Kaum, hat er den SUV seiner Wahl gestartet, zieht eine Horde demonstrierender Klimaaktivisten durch die Straße, Allen voran eine junge Frau, die die Luxuskarosse mit einer Baseballkeule demoliert.

Als die Polizei auf der Bildfläche erscheint, ergreifen Sascha und die Unbekannte die Flucht - und platzen in den Elternabend einer 5. Klasse. Um die Nacht nicht auf dem Revier zu verbringen, bleibt ihnen nur, in die Rollen von Christin und Lutz Schmolke schlüpfen, den Eltern des 11jährigen Hector, die bislang jede Schulveranstaltung versäumten.

Zwei wildfremde Menschen, zwischen denen kaum größeres Streitpotential herrschen könnte, geben sich als Vater und Mutter eines ihnen völlig unbekannten Kindes aus. Dabei ist die Tatsache, dass Hector der größte Rüpel der Schule ist, sehr schnell ihr kleinstes Problem …



Innen hinten:

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor. Seine Bücher wurden weltweit 15 Millionen Mal verkauft und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt in Berlin. Als erster deutscher Autor wurde er mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet.
Rezension
Wenn man nicht wüsste, dass der Autor hervorragende und spannende Thriller schreibt, würde man es aufgrund des doch recht überdrehten Einstiegs nicht vermuten. Manche der verwendeten Aussagen der Protagonisten sollen vermutlich hurmorvoll klingen (und wenn man diese in einer echten Sprechsituation ausspricht, sind sie das vermutlich auch), beim Lesen wirken sie aber konstruiert.

Ob die Vielzahl von 52 Kapiteln bei 336 Seiten auch ein Zeichen dieses Humors sind, lässt sich nicht erkennen. Ein s. g. "Kapitel" besteht z. B. aus nur 1 1/2 Seiten.

Inhaltlich tragfähige Aussagen verlieren sich leider in Comedy-Sprech-Verschriftlichungen.

Der Leser sieht sich mit einigen Anglizismen konfrontiert, die derzeit von 20-40-jährigen genutzt werden, wie z. B. "woke", "Spoiler", "Zoom", "Boot Camp", "Dashcam", "netflixen" und "Helikopter-Eltern".
Auch gibt es Zitate aus irgendwelchen TV-Serien, von denen ausgegangen wird, dass der Leser diese kennt und mag. Vorausgesetzt, man hat Zugang zu dieser Art von Humor.
Ist der Leser 40+ muss er vermutlich einige Begriffe erst einmal recherchieren, um dem Erzählfluss zu folgen. Vielleicht hätte ja im Anhang eine kleine Begriffserklärung einen sinnvollen Platz gehabt?

Die Erzählung wird erst flüssiger und interessanter nach dem ersten Drittel des Buches.
Und erst zum Ende des letzten Drittels nimmt die Geschichte eine absolut unvermutete Wendung, ganz Fitzek-Schreibstil. Und überzeugt durch ein spannendes Finale!

C. Viertmann
Verlagsinfo
Elternabend
Kein Thriller (Auch wenn der Titel nach Horror klingt!)
Stell dir vor ...
… du musst eine halbe Ewigkeit auf einem Elternabend verbringen. Dabei hast du gar kein Kind!

Sebastian Fitzeks neuer, herrlich humorvoller "Keinthriller": eine Komödie mit Tiefgang, Herz und viel Gruppendynamik um zwei Streithähne, die sich nie hätten begegnen dürfen.
Inhaltsverzeichnis
Wichtiger Hinweis, S. 7
Kapitel 1, S. 9
Kapitel 2, S. 15
Kapitel 3, S. 19
Kapitel 4, S. 26
Kapitel 5, S. 31
Kapitel 6, S. 38
Kapitel 7, S. 45
Kapitel 8, S. 50
Kapitel 9, S. 57
Kapitel 10, S. 61 Etwa zur selben Zeit Berliner Festland
Kapitel 11, S. 71 Schilfwerder Elternabend
Kapitel 12, S. 80
Kapitel 13, S. 86
Kapitel 14, S. 90
Kapitel 15, S. 101
Kapitel 16, S. 107
Kapitel 17, S. 110
Kapitel 18, S. 114
Kapitel 19, S. 125
Kapitel 20, S. 132
Kapitel 21, S. 137
Kapitel 22, S. 141
Kapitel 23, S. 147
Kapitel 24, S. 151
Kapitel 25, S. 159
Kapitel 26, S. 165
Kapitel 27, S. 169
Kapitel 28, S. 175
Kapitel 29, S. 178
Kapitel 30, S. 183 Zur selben Zeit Berliner Festland
Kapitel 31, S. 189 Schilfwerder
Kapitel 32, S. 198
Kapitel 33, S. 203
Kapitel 34, S. 210
Kapitel 35, S. 219
Kapitel 36, S. 223
Kapitel 37, S. 226 Grosny-Mario
Kapitel 38, S. 232 Schilfwerder
Kapitel 39, S. 234
Kapitel 40, S. 239 Koschnik
Kapitel 41, S. 247 Sascha
Kapitel 42, S. 251
Kapitel 43, S. 258
Kapitel 44, S. 261
Kapitel 45, S. 263
Kapitel 46, S. 274
Kapitel 47, S. 277
Gedicht von Jürgen Becker, S. 280
Kapitel 48, S. 282
Kapitel 49, S. 285
Kapitel 50, S. 291
Kapitel 51, S. 303
Kapitel 52, S. 307
Kapitel 53, S. 315
Danksagung, S. 317
Leseprobe "Der erste letzte Tag, S. 321