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ENTWEDER? ODER?
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Beatrice Alemagna

Rotopol
EAN: 9783964510648 (ISBN: 3-9645106-4-5)
44 Seiten, hardcover, 21 x 26cm, Juni, 2026

EUR 16,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
In dem dritten Buch mit der kleinen Fledermaus Pascaline erzählt Beatrice Alemagna eine Geschichte über Loyalitätskonflikte und davon, dass es möglich ist zu lieben, ohne Partei zu ergreifen. Dabei gelingt es der vielfach ausgezeichneten Bilderbuchschöpferin erneut, bildstark und liebevoll in die Gefühlswelt der Kinder einzutauchen.
Rezension
Dieses farbenfrohe Bilderbuch widmet sich auf feinfühlige und zugleich kreative Weise einem Thema, das viele Kinder kennen: dem Loyalitätskonflikt bei elterlichen Streitigkeiten. Im Zentrum der Geschichte steht die kleine Fledermaus Pascaline. Ihre Eltern geraten wegen einer scheinbaren Kleinigkeit – ob es zum Abendessen gekochte oder frittierte Grillen geben soll – in einen heftigen Streit. Für Pascaline bricht eine kleine Welt zusammen, da sie beide gleichermaßen liebt. Das Gefühl, sich innerlich zerrissen zu fühlen, macht sich in ihr breit. Um den Frieden in der Familie zu wahren, wünscht sie sich kurzerhand die Fähigkeit, sich in zwei Personen aufzuteilen: eine Pascaline für Papas Meinung und eine für Mamas.

Das Bilderbuch zeigt ungeschönt, aber kinderfreundlich, wie stark selbst banale Streitigkeiten von Erwachsenen auf die emotionale Verfassung von Kindern wirken. Die ausdruckstarken Illustrationen in warmen Erdtönen unterstreichen die Gefühle der Protagonistin perfekt. Somit bietet das Werk einen wunderbaren Gesprächsanlass für Familien, um über Gefühle, Meinungsverschiedenheiten und Zusammenhalt zu sprechen. Ein berührendes Bilderbuch mit einer wichtigen Botschaft über Zusammenhalt, Toleranz und die Last, Entscheidungen treffen zu müssen.

Frank Düring, lbib.de
Verlagsinfo
Pascalines Eltern streiten – soll es zum Abendessen gekochte oder frittierte Grillen geben? Die kleine Fledermaus liebt ihre Eltern so sehr, dass sie sich wünscht, sie könnte bei dieser Meinungsverschiedenheit beiden zustimmen. Aber das ist unmöglich … Es sei denn, sie wird zu zwei Pascalines: eine, die auf Papas Seite steht, und eine, die Mama zustimmt. So wären alle glücklich. Oder?