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Die rote Zora und ihre Bande
35. Aufl. 2006 / 1. Aufl. 1941
Kurt Held
Sauerländer Verlag
, Patmos
EAN: 9783794101221 (ISBN: 3-7941-0122-7)
384 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 13 x 21cm, September, 2006
EUR 19,80 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Eine Stadt am Adriatischen Meer ist Schauplatz dieses Romans, der zu den Klassikern der Jugendliteratur zählt.
Branco, der Sohn eines fahrenden Geigers und einer Tabakarbeiterin, verliert seine Mutter. Er hat kein Zuhause mehr. Bald verdächtigt man ihn des Diebstahls und sperrt ihn ein. Doch Zora, das Mädchen mit den roten Haaren, befreit ihn und er wird in die Bande junger Uskoken aufgenommen, die in der alten Burg hausen. Nicht Romantik, sondern Hunger und Not haben sie zusammengetrieben. Sie kämpfen ums tägliche Brot, gegen Entbehrung und Verfolgung. So ernst die Lage der Kinder oft ist, so herrlich sind die Einfälle, mit denen sie ihren Widersachern begegnen, und umso selbstloser wird ihre Kameradschaft. Mögen die Erwachsenen sich von ihnen abwenden: Sie finden aneinander Halt und ein eigenes Ehrgefühl bewahrt sie vor Schlechtem.
Ihre wilden Streiche bringen jedoch die Bürgerschaft gegen sie auf und es droht das Gefängnis. Da weiß aber ihr Beschützer, ein alter Fischer, die Stadtväter zu überzeugen, dass es zum Besten aller ist, sich der Kinder anzunehmen. So finden die rote Zora und ihre Bande endlich Arbeit und ein Zuhause.
Kurt Held
wurde am 4. 11.1897 in Jena (Thüringen) geboren. Er war verheiratet mit der bekannten Kinderbuchautorin Lisa Tetzner (u.a. Die Kinder aus Nr. 67); sie lebten nach dem Zweiten Weltkrieg in Carona bei Lugano. Er starb am 9. 12. 1959. Die rote Zora ist sein Hauptwerk.
Ebenfalls von Kurt Held bei Sauerländer erschienen:
Giuseppe und Maria
Kurt Held führt uns mitten in die Zeit der Invasion Süditaliens durch die Alliierten. Er schildert das wechselvolle Schicksal elternloser Jugendlicher, die sich in einer Welt voller Aufruhr und Gefahren zu behaupten wissen. 624 Seiten. Illustriert von Emil Zbinden.
Rezension
Die Rote Zora und ihre Bande ist ein 1941 erschienenes Jugendbuch von Kurt Kläber (Pseudonym Kurt Held), das später auch verfilmt wurde, in dem es um Waisenkinder in der kroatischen Stadt Senj geht. Von der Gesellschaft verstoßen, tun sich diese Waisenkinder unter einer Anführerin zusammen, die wegen ihrer roten Haare "Rote Zora" genannt wird. Eine Burgruine dient als Unterschlupf für Kinder, die kein Zuhause haben. Zora und ihre Bande leben dort. Sie befreien den zwölfjährigen Branko aus dem Gefängnis, nachdem er beim Essenstehlen erwischt worden ist. So wird er Mitglied in der Bande. Und dann ist da noch Gorian, der alte Fischer, der sich für die Kinder einsetzt. Zusammen erleben sie einige aufregende Auseinandersetzungen im Dorf. Jedes der Kinder hat seinen eigenen Charakter der umfassend und nachvollziehbar herausgearbeitet wird. Die Bande, das sind Pavle, ein schwerfälliger aber grundguter Bauernjunge, Nicola, ein zartes aber geschicktes Kerlchen, Duro, ein verschlagener und etwas brutaler Junge, mit dem Branko gar nicht zurecht kommt, und natürlich Zora, das Teufelsmädchen, die Anführerin der Bande. Gemeinsam erleben die Kinder bei dem Versuch frei, satt und gesund durchs Leben zu kommen, viele gefährliche aber auch lustige Abenteuer.
Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Die rothaarige, verwegene Zora und ihre Bande erleben viele Abenteuer.
Dieses Buch gibt es auch als spannendes Hörspiel. |
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