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Die Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert
Von den Avantgarden bis zur Gegenwart
2., durchgesehene und ergänzte Auflage 2010
Uwe M. Schneede
Verlag C. H. Beck oHG
EAN: 9783406606243 (ISBN: 3-406-60624-5)
342 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 18 x 25cm, 2010, 164 Abbildungen, davon 84 in Farbe
EUR 29,95 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Was muß ich kennen, um die Kunst des 20. Jahrhunderts zu überblicken? Was muß ich wissen, um sie zu verstehen? Klar, anschaulich und mit Blick auf das Wesentliche schildert dieses Buch des renommierten Kunsthistorikers und Museumsdirektors Uwe M. Schneede in 22 Schritten den Weg der Kunst von den Revolten der Avantgarde bis zu den Medienkünsten der Gegenwart. Eine vorzügliche Einführung für jeden kunstinteressierten Leser. Die Figur des genialen Künstlers, der mit hintergründigen Schöpfungen eine ganze Epoche prägt, gehört - wie die radikalen stilistischen Umbrüche - zu den dauerhaftesten Konstanten in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Daß Wirklichkeit nicht die schlechteste Grundlage der Kunst ist, haben Malerei und Plastik während des gesamten Jahrhunderts unter Beweis gestellt und zugleich auch das absolute Gegenteil, wenn Künstler sich vollständig von der Realität lösten. Und obgleich das 20. Jahrhundert die Malerei und das Erhabene feiert, holen zahllose Künstler gezielt das Alltagsobjekt in ihr Werk hinein.
Diese verwirrende und zugleich faszinierende Vielfalt der Kunst des 20. Jahrhunderts, die alles probiert und alles erlaubt, schildert Uwe M. Schneede in anschaulichem Überblick. Von den frühen Avantgarden in Frankreich, Deutschland und Rußland, die Kunst als Neuerfindung aus ”primitiven” Quellen definierten, über die Jahre der Nachkriegszeit, in denen die USA die Szene betritt, bis zur Medienkunst der Gegenwart spannt sich der Bogen. In 22 klar gegliederten Kapiteln dokumentiert er die künstlerischen Bewegungen vom Spätimpressionismus bis zur Postmoderne, portraitiert die charismatischen Figuren von Marcel Duchamp bis zu Joseph Beuys und Bruce Nauman, räumt auf mit der Vorstellung des Fortschritts in den Künsten. Er vermittelt so die Grundlagen für das Verständnis einer Kunst, die am Jahrhundertbeginn angetreten war, ”eine neue Welt zu erschaffen”, und die sich bis heute nicht selbstverständlich erschließt. Mehr als 130 ausführlich erläuterte Abbildungen begleiten, ergänzen und erweitern den präzisen und informativen Text.
Rezension
Mit der Modernen Kunst und der Kunst des 20. Jahrhunderts tut sich so mancher Zeitgenosse schwer - und auch viele Schüler und Lehrer; denn sie erscheint nicht selten sperrig, vielfältig, widersprüchlich, komplex und unverständlich. Insofern ist eine fundierte, aber gleichwohl gut verständliche und auf die wesentlichen Grundlinien reduzierte Einführung in die "Die Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert", wie sie in diesem Band geboten wird, von elementarer Bedeutung gerade auch für den Kunstunterricht der Oberstufe. 22 in sich abgeschlossene Kapitel eröffnen den schnellen Überblick und bieten dennoch hinreichende Vernetzung untereinander und bzgl. des Gesamtüberblicks. Die zunächst verwirrende Vielfalt der Kunst im 20. Jahrhundert wird strukturiert und damit verständlich erschlossen.
Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Uwe M. Schneede, geb. 1939, war bis 1991 Professor für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und von 1991 bis 2006 Direktor der Hamburger Kunsthalle.
Pressestimmen:
"Klar, anschaulich und mit Blick auf das Wesentliche schildert dieses Buch des renommierten Kunsthistorikers und Museumsdirektors Uwe M. Schneede in 22 Schritten den Weg der Kunst von den Revolten der Avantgarde bis zu den Medienkünsten der Gegenwart. Eine vorzügliche Einführung für jeden kunstinteressierten Leser."
Die Weltwoche, 14. Februar 2002
"Kundig, klar und entschieden entwirft er ein neues, subjektives Panorama der verworrenen westlichen Kunstgeschichte im 20. Jahrhundert und vermittelt es kurzweilig – als spannende Story mit wechselnden Protagonisten und Perspektiven. (...) auch eindrucksvolle Kapitel (...)"
Alfred Nemeczek, art, Dezember 2001
"Wenn eine Kunstgeschichte lustvolles Lernen ermöglicht, dann diese. Uwe Schneede, einst Professor für Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts in München, seit 1991 Direktor der Hamburger Kunsthalle, hat eine gut gegliederte und erfreulich lesbare Geschichte zur Kunst des vergangenen Jahrhunderts geschrieben. Neben den prägenden Strömungen treten auch (fast) alle wichtigen Personen von Edvard Munch über Marcel Duchamp bis zu Georg Baselitz auf. Dabei doziert der Autor so gar nicht vom Katheder herab, sondern sieht sich eher als Erzähler, der generös und frei von Eitelkeiten Wissen und Einsichten ausbreitet. Eine beeindruckende Jahrhundertreise."
Axel Hecht, manager magazin, 24. November 2001
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 7
1. Die Vision von der neuen Kunst 11
1885 - 1900
2. Die Avantgarden und das Ursprüngliche: Verwildern und eine neue Welt erschaffen 23
1905 - 1915
3. Die Formfrage und die Großstadt 47
1908 - 1915
4. Die Moderne wird ihrer selbst inne 59
1912/13
5. Gegen Bürger und Werk: Aktionismus und Collage 67
1910 - 1920
6. Marcel Duchamp - Das Werk ohne Kunst 79
1913 - 1923
7. Malerei jenseits der Malerei: Surrealistische Verfahren 87
1924-1939
8. Picasso und Matisse - Das Jahrhundertgenie und sein Antipode 107
9. Das Weiterleben der Figur 119
Die zwanziger Jahre. Erster Teil
10. Constantin Brancusi - Das Atelier als Werk 139
11. Die Moderne ins Leben: Utopie und Synthese 143
Die zwanziger Jahre. Zweiter Teil
12. Max Beckmann - Eine Summe der Moderne 163
13. Der Versuch, die Moderne auszulöschen 169
Die dreißiger und vierziger Jahre
14. Europa - Amerika: Der Primitivismus hier und das Sublime dort 175
Die vierziger und fünfziger Jahre
15. Der Alltag in die Kunst: Pop und Aktion 191
1956 - 1965
16. Der Ausstieg aus dem Bild: Material und Konzept 215
Die sechziger und siebziger Jahre. Erster Teil
17. Joseph Beuys - Gestalten heißt: alles verändern 235
18. Bruce Nauman - Das entleerte Atelier 245
19. Trotz allem: Malerei 251
Die sechziger und siebziger Jahre. Zweiter Teil
20. Der Auslöser Erinnerung 263
Sechziger bis neunziger Jahre. Erster Teil
21. Fotografie und Video statt Malerei 285
Sechziger bis neunziger Jahre. Zweiter Teil
22. Am Ende des Jahrhunderts 307
1990-2000
Künstler 317
Literatur 327
Bildnachweis 333
Register 335
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