lehrerbibliothek.deDatenschutzerklärung
Die Geschichte der Kunst  Erweiterte, überarbeitete und neu gestaltete 16. Ausgabe
5. Aufl. in Broschur 2004

Englische Erstausgabe 1950
Die Geschichte der Kunst


Erweiterte, überarbeitete und neu gestaltete 16. Ausgabe

5. Aufl. in Broschur 2004



Englische Erstausgabe 1950



Ernst H. Gombrich

Phaidon Press
EAN: 9780714891378 (ISBN: 0-7148-9137-1)
688 Seiten, paperback, 17 x 24cm, 2004

EUR 35,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
»Mir scheint, es ist die klügste Kunstgeschichte, die wir besitzen. Gombrich zeigt, dass man für die Bewunderung der Kunst seinen kritischen Geist nicht ausschalten muß. Er rät zu Enthusiasmus mit Verstand. Daher gerade deutschen Kunstfreunden als heilsame, übrigens auch heitere Lektüre zu empfehlen.«

Prof. Dr. Willibald Sauerländer, Zentralinstitutfür Kunstgeschichte, München



»In einer Zeit extremer wissenschaftlicher Spezialisierung sind Gelehrte selten geworden, die großes Fachwissen in einzelnen Bereichen besitzen und dennoch, universal gebildet, den Blick auf das Ganze stets bewahren, ja gerade in der Gesamtschau hervorragende neue Erkenntnisse gewinnen. Professor Sir Ernst Gombrich hat im Jahre 1950 'The Story of Art' geschrieben, und zwar als eine Einleitung in die Geschichte der Kunst von der Prähistorie bis in unsere Zeit. Dieses Buch wurde im Verlauf der nunmehr 16 Auflagen zu einem 'Klassiker' der Kunstgeschichte, der Generationen von Lesern nicht nur einen angenehmen, unschwierigen Einstieg in die Materie ermöglichte, sondern darüber hinaus ein umfangreiches, höchst informatives Kompendium der Kunst darstellt, das auch Fachleuten immer wieder wertvolle Anregungen gibt. Wenn nun (...) diese 16. Auflage in deutscher Sprache (...) [erscheint], so ist dies außerordentlich begrüßenswert, und man darf sicher sein, dass dieses Meisterwerk der Kunstgeschichtsschreibung bei einem großen Leserpublikum willkommene Aufnahme finden wird.«

Dr. Wilfried Seipel, Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums, Wien, 1996



»Ernst Gombrich hat mit seiner Geschichte der Kunst den Anspruch eingelöst, 'Kunst für alle' verständlich zu machen. Diese im besten Sinne populäre Arbeit ist nichts Geringeres als die spannendste Schule der differenzierten Wahrnehmung. Wer sie gelesen hat, erhält ein umfassendes, hilfreiches Instrumentarium zur Kunstbetrachtung und damit ein Grundverständnis für kenntnisreiches Sehen auch weit über die Bildende Kunst hinaus.« Hilmar Hoffmann, Süddeutsche Zeitung

»Die Geschichte der Kunst, der Weltkunst von den frühen Höhlenmalereien über Afrika, Ägypten, Griechenland, Indien, Fernost und bis zur europäisch-amerikanischen Gegenwart, findet sich nirgendwo so knapp, klar, einprägsam, verständlich präpariert wie bei Gombrich. Nirgends liest sich Kunstgeschichte zugleich so wie ein spannender Roman.«

Stuttgarter Nachrichten



»Gleichung: Wissen + Auge; Lösung = Gombrich!«

Henri Cartier-Bresson, Fotograf





DIE GESCHICHTE DER KUNST

E.H.Gombrich

Erweiterte, überarbeitete und neu gestaltete 16. Auflage

Ernst H. Gombrichs Geschichte der Kunst ist eines der berühmtesten und .. beliebtesten Bücher über Kunst, die je veröffentlicht wurden, und ist seit' 50 Jahren unübertroffen als Einführung in das weite Gebiet der Kunst, von den frühesten Höhlenmalereien bis zur experimentellen Kunst unserer Zeit. Leser der ganzen Welt haben unabhängig von Alter und Vorbildung in Gombrich einen Lehrmeister gefunden, der Wissen und Klugheit mit der einzigartigen Gabe verbindet, die Leser an seiner tiefen Liebe zu den von ihm betrachteten Kunstwerken teilhaben zu lassen.

Die Geschichte der Kunst verdankt ihre anhaltende Beliebtheit dem wunderbaren Talent des Autors, kulturgeschichtliche Zusammenhänge und künstlerische Probleme bestechend klar und erzählerisch fesselnd darzustellen. Es war Gombrichs erklärte Absicht, mit seinem Buch »dem Neuling in dem Gebiet der Kunst zu helfen, sich erst ein wenig zurechtzufinden, damit er dann mit größerem Nutzen zur Fachliteratur greifen kann, in der es von Namen und Jahreszahlen zu wimmeln pflegt«. Dank seines Gespürs für die Psychologie der bildenden Künste gelingt es Gombrich, die Geschichte der Kunst als einen ständigen Wechsel „künstlerischer Absichten erkennbar werden zu lassen, jedes einzelne Kunstwerk als eingebunden in einen Traditionszusammenhang, ganz gleich, ob es sich nun nachahmend oder ablehnend zu dem Vorangegangenen verhält. Gombrich zeigt, dass eine lebendige Kette von Überlieferungen die Kunst unserer Tage noch mit der des Pyramidenzeitalters verbindet.



Professor Sir Ernst H.Gombrich, O.M., C.B.E., F.B.A. zählt zu den größten und einflussreichsten Kunsthistorikern überhaupt. 1909 in Wien geboren, schloss er sich 1936 dem Warburg-Institut in London an, dessen Leiter er wurde. Von 1959 bis
»Gombrichs Arbeit als Kunsthistoriker weist weit über die Grenzen seines Fachs hinaus. Seine kunsthistorischen und kunstwissenschaftlichen Forschungen erfolgen vor dem Hintergrund umfassender theoretischer Reflexion des Ästhetischen überhaupt.

Unverkennbar ist Gombrichs Affinität zur Sprache. Kunst wird von ihm als ein System von Bildern, Zeichen, Metaphern verstanden und entziffert. In seinen beiden bekannten Büchern Die Geschichte der Kunst und Kunst und Illusion, die enorme Auflagen erreichten, geht er dem Wechselspiel von historisch gebildeten Schemata und aufbrechender ästhetischer Mimesis nach. Dabei bedient sich Gombrich der Instrumente empirischer Psychologie ebenso wie der Philologie.«

Festschrift anlässlich der Verleihung des Goethepreises. Herausgegeben vom Dezernat Kultur und Freizeit der Stadt Frankfurt am Main,






Rezension
Die zu den klassischen Standardwerken zählende „Geschichte der Kunst" des berühmten deutsch-britischen Kunsthistorikers Ernst H. Gombrich, erstmals 1950 erschienen, beschreibt wissenschaftlich fundiert, aber in klar und flüssig formuliertem Stil, geistreich und humorvoll die Gesamtbreite der Kunstgeschichte, von den Anfängen bis zur Gegenwart. Es ist in alle bedeutenden Sprachen übersetzt worden und liegt jetzt in 16. Auflage vor. Das Werk kann auch gut kapitelweise rezipiert werden gezielt im Hinblick auf eine Epoche. Die gelungenen Farb-Illustrationen finden sich stets textnah, so dass Bild und Text sich vorzüglich ergänzen. Der Kerntext des Buchs ist weitgehend unverändert. Das zeigt, wie gelungen die Darstellung von Beginn an war. Umfangreiche Literaturangaben, Zeittafeln und Register lassen den Gombrich auch als Nachschlagewerk benutzen.

Thomas Bernhard für lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
VORWORT 6

EINLEITUNG
Von der Kunst und den Künstlern 15

1 SELTSAME ANFÄNGE
Die Kunst der Urzeit, der Primitiven und Altamerikas 39

2 KUNST FÜR DIE EWIGKEIT
Ägypten - Mesopotamien - Kreta 55

3 DAS GROSSE ERWACHEN
Griechenland, 7. bis 5. Jahrhundert v. Chr. 75

4 INS REICH DER SCHÖNHEIT
Griechenland und die griechische Welt vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. 99

5 WELTEROBERER
Römer, Buddhisten, Juden und Christen, vom 1. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. 117

6 DIE WEGE SCHEIDEN SICH
Rom und Byzanz vom 5. bis 13. Jahrhundert 133

7 EIN BLICK NACH OSTEN
Islam und China - 2. bis 13. Jahrhundert 143

8 DIE ABENDLÄNDISCHE KUNST IM SCHMELZTIEGEL
Europa, 6. bis 11. Jahrhundert 157

9 DIE STREITBARE KIRCHE
Das 12. Jahrhundert 171

10 DIE TRIUMPHIERENDE KIRCHE
Das 13. Jahrhundert 185

11 BÜRGER UND HÖFLINGE
Das 14. Jahrhundert 207

12 DIE EROBERUNG DER WIRKLICHKEIT
Dasfrühe 15. Jahrhundert 223

13 TRADITION UND ERNEUERUNG: I
Die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts in Italien 247

14 TRADITION UND ERNEUERUNG: II
Das 15. Jahrhundert im Norden 269

15 DIE HARMONIE IST ERREICHT
Toskana und Rom im frühen 16. Jahrhundert 287

16 LICHT UND FARBE
Venedig und Oberitallen im frühen 16. Jahrhundert 325

17 DIE NEUEN ERKENNTNISSE IM NORDEN
Deuttschland und die Niederlande im frühen 16. Jahrhundert 341

18 EINE KRISE IN DER KUNST
Europa im späteren 16. Jahrhundert 361

19 DAS IDEAE UND DAS LEBEN
Katholisches Europa, erste Hälfte des 17. Jahrhunderts 387

20 SPIEGEL DER NATUR
Holland im 17. Jahrhundert 413

21 MACHT UND HERRLICHKEIT: I
Italien, spätes 17. und 18. Jahrhundert 435

22 MACHT UND HERRLICHKEIT: II
Frankreich, Deutschland und Österreich, spätes 17. und frühes 18. Jahrhundert 447

23 DAS ZEITALTER DER VERNUNFT
England und Frankreich im 18. Jahrhundert 457

24 DER BRUCH MIT DER TRADITION
England, Amerika und Frankreich im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert 475

25 REVOLUTION IN PERMANENZ
Das 19. Jahrhundert 499

26 AUF DER SUCHE NACH NEUEN WERTEN
Das späte 19. Jahrhundert 535

27 EXPERIMENTE
Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts 557

28 EINE ENDLOSE GESCHICHTE
Der Triumph der Moderne 599
Stimmungsumschwuung 618
Neue Entdeckungen 626

Bemerkungen zur Kunstliteratur 638
Bibliographie 646
Chronologische Tabellen 655
Karten 664
Abbildungsverzeichnis nach Orten 670
Sach- und Namenregister 674
Danksagung 687