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Die Botschaft des heilenden Handelns Jesu Untersuchung der dreizehn exemplarischen Berichte von Jesu heilendem Handeln im Markusevangelium
Die Botschaft des heilenden Handelns Jesu
Untersuchung der dreizehn exemplarischen Berichte von Jesu heilendem Handeln im Markusevangelium




Renate M. Fink

Reihe: Salzburger Theologische Studien


Tyrolia
EAN: 9783702223021 (ISBN: 3-7022-2302-9)
223 Seiten, paperback, 15 x 23cm, 2000

EUR 21,50
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehen die dreizehn exemplarischen Berichte von Jesu heilendem Handeln im Markusevangelium. Das Neue und die realitätsverändernde Kraft des nahegekommenen Reiches Gottes wird nirgendwo so deutlich und greifbar wie in diesen Berichten, in denen von der Veränderung menschlicher Not-Situationen in der Begegnung mit Jesus die Rede ist. Dabei gilt das Interesse nicht dem „Wundertäter" Jesus, sondern der Vision vom heilen Mensch-Sein im Reich Gottes, wie sie die Heilungsberichte des Markusevangeliums erschließen.

Im Verlauf der Untersuchung erweist sich Jesu Heilshandeln als bedeutsames Geschehen - auch für die Begleiter und Begleiterinnen Jesu, die in seine Nachfolge gerufen sind. Unter Berücksichtigung des Kontextes und ihrer Stellung im Gesamtaufbau des Markusevangeliums zeigen sich die Heilungsberichte als ein sich steigerndes Geschehen, das in den Osterereignissen seine unbedingte Bestätigung findet.



Die Autorin

Dr. RENATE FINK, geb. 1962 in Vorarlberg; berufliche Tätigkeit als Religionslehrerin und in der Jugendarbeit, Studium der Kath. Theologie in Innsbruck, 1997 Promotion im Fach Neues Testament; seit 1996 Unterrichtstätigkeit an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Vorarlberg, Tätigkeit in der Religionslehrer- und Religionslehrerinnenausbildung und in der Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt Bibelarbeit.
Rezension
Neben den Gleichnissen bilden die Wundergeschichten eine der religionspädagogisch bedeutsamsten Gattungen des Neuen Testaments. Religionspädagog/inn/en müssen sich im Hinblick auf Wunder und Wundererzählungen unbedingt auskennen, - in exegetischer, in dogmatischer und in didaktischer Hinsicht. Diese hilfreiche Studie der österreichischen Religionspädagogin beleuchtet den exegetischen Aspekt und exemplarisch für die Wunder-Gattung die Heilungswunder Jesu, wie sie im Markusevaneglium überliefert sind. Hilfreich ist ein jeweils gleicher Aufbau bzw. eine gleiche Zugangsweise zu den Texten, hilfreich sind aber insbesondere auch die drei ausgebrachten Exkurse sowie die zusammenfassenden Schlußfolgerungen: In Jesu Heilungen wird das Reich Gottes konkret und leibhaftig erfahrbar, die Not belastenden und bedrückenden Daseins wird thematisiert - und die Heilungsberichte sind Erzählungen der Ermutigung: Mutmachgeschichten, - das werden auch Kinder erfassen können und das liegt alles ganz auf der Linie von Gerd Theissens großem Wunderbuch ...

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 11

Einleitung 13
Auf der Suche nach der Botschaft 13

ERSTER TEIL:
JESU HEILENDES HANDELN IN GALILÄA 22


1. Ein programmatischer Anfang 22

1.1. Die Heilung des Menschen mit einem unreinen Geist (Mk 1,21-28) 22
1.1.1. Der Text 23
1.1.2. Der Mensch in unreinem Geist 24
1.1.3. Die Begegnung mit Jesus 25
1.1.4. Die neue Situation 27
1.1.5. Zusammenfassung 28

1.2. Die Heilung der Schwiegermutter des Simon (Mk 1,29-31) 28
1.2.1. Der Text 29
1.2.2. Die kranke Schwiegermutter des Simon 29
1.2.3. Die Begegnung mit Jesus 30
1.2.4. Die neue Situation 31
1.2.5. Zusammenfassung 32

1.3. Das Programm 32

Exkurs: Der Sabbat 33
Der Ursprung des Sabbat 33
Der Sabbat - Ruhetag der Vollendung der Schöpfung 33
Der Sabbat-Tag des Bundes 34
Der Sabbat - Tag der Befreiung 34
Die Feier des Sabbat 35

2. Eine Bestätigung trotz Widerstand 39

2.1. Die Heilung eines Aussätzigen (Mk 1,40-45) 40
2.1.1. Der Text 41
2.1.2. Der Aussätzige 42
2.1.3. Die Begegnung mit Jesus 43
2.1.4. Die neue Situation 46
2.1.5. Zusammenfassung 47

2.2. Die Heilung eines Gelähmten (Mk 2,1-12) 48
2.2.1. Der Text 49
2.2.2. Der Gelähmte 51
2.2.3. Die Begegnung mit Jesus 51
2.2.4. Die neue Situation 54
2.2.5. Zusammenfassung 54

2.3. Die Heilung des Menschen mit der verdorrten Hand am Sabbat (Mk 3,1-6) 55
2.3.1. Der Text 55
2.3.2. Der Mensch mit der verdorrten Hand 57
2.3.3. Die Begegnung mit Jesus 58
2.3.4. Die neue Situation 60
2.3.5. Zusammenfassung 60

3. Stellungnahmen - Eine zusammenfassende Darstellung 61
3.1. Begeisterung und Ablehnung 61
3.1.1. Begeisterung beim Volk 61
3.1.2. Ablehnung und Skepsis bei den Gegnern 63
3.1.2.1. Die Provokation der Sündenvergebung 64
3.1.2.2. Die neue Einstellung zum Sabbat 67
3.2. Die Begleiter als Beobachter 70
3.3. Jesus — Ein Verrückler? Hin Besessener? 73

ZWEITER TEIL:
JESU HEILENDES HANDELN UM DEN SEE VON GALILÄA 77


1. Größere Zeichen 77

1.1. Eine Frage am Anfang: Wer ist Jesus? 78
1.2. Die Heilung des Besessenen von Gerasa (Mk 5,1-20) 80
1.2.1. Der Text 81
1.2.2. Der Besessene von Gerasa 85
1.2.3. Die Begegnung mit Jesus 86
1.2.4. Die neue Situation 91
Zusammenfassung 94

Exkurs: Zum Verständnis der Besessenenheilungen bei Markus 95

Jüdische und griechisch-hellenistische Wurzeln der Dälllonenvorstellungen zur Zeit Jesu 95
Besessenheit im Zweiten Testament und bei Markus 97

1.3. Die Auferweckung der Tochter des Jairus (Mk 5,21-24a.35-43) 103
1.3.1. Der Text 104
1.3.2. Dtis Töchlerlein des Jairus 106
1.3.3. Die Begegnung mit Jesus 107
1.3.4. Die neue Situation 110
1.3.4. Zusammenfassung 111

1.4. Die Heilung der blutflüssigen Frau (Mk 5,24b-34) 111
1.4.1. Der Text 112
1.4.2. Die blutflüssige Frau 113
1.4.3. Die Begegnung mit Jesus 116
1.4.4. Die neue Situation 118
1.4.5. Zusammenfussung 120

Exkurs: Glaube und Unglaube
Eine Annäherung an das Motiv des Glaubens in den Heilungsberichten des Markusevangeliums 121

Der Glaube im Ersten Testament 124
Der Glaube in den Heilungsberichten des Markusevangeliums 128
Ein Beispiel - Der Glaube der Frau (5,24-34) 129
Eine Ermutigung zum Glauben (5,36) 133
Der Unglaube in Nazaret 134

2. Ein Beispiel als Ermutigung 137
2.1. Herausforderungen, Unverständnis und Ermutigung 137
2.1.1. Die Begleiter Jesu als „Lernende" - Aussendung und Rückkehr 138
2.1.2. Eine wunderbare Speisung als Herausforderung 139
2.1.3. Furcht und Schrecken und eine Ermutigung Jesu 141
2.1.4. Gennesaret - Kontrast und Einladung „zu erkennen" 143
2.1.5. Eine Belehrung als Herausforderung 143

2.2. Die Heilung der Tochter der heidnischen Frau (Mk 7,24-30) 145
2.2.1. Der Text 146
2.2.2. Die Not der heidnischen Frau 147
2.2.3. Jesus und die heidnische Frau 149
2.2.4. Die Beschreibung der neuen Situation 152
2.2.5. Zusammenfassung 153

3. Einladung zum Hören und Sehen 154

3.1. Die Heilung eines Taubstummen (Mk 7,31-37) 154
2.2.1. Der Text 155
3.1.2. Der Taube und mit Mühe Redende 156
3.1.3. Jesus und der Taubstumme 157
3.1.4. Die Beschreibung der neuen Situation 159
3.1.5. Zusammenfassung 159
3.2. Eine dringende Aufforderung 160
3.2.1. Die zweite wunderbare Speisung als Bekräftigung 160
3.2.2. Eine Zeichenforderung der Gegner 161
3.2.3. Blinde Augen und taube Ohren 162
3.3. Die Heilung eines Blinden bei Betsaida (Mk 8,22-26) 164
3.1.1. Der Text 165
3.3.2. Der Blinde 166
3.3.3. Jesus und der Blinde 167
3.3.4. Die neue Situation 169
3.3.5. Zusammenfassung 170

DRITTER TEIL:
DAS HEILENDE HANDELN JESU AUF DEM WEG NACH JERUSALEM 171


1. Die Zwölfte Heilung - Eine zusammenfassende Darstellung 171
1.1. Die Heilung eines besessenen Jungen (Mk 9,14-29) 172
1.1.1. Der Text 173
1.1.2. Die Schilderung der Not 175
1.1.2.1. Der besessene Knabe 176
1.1.2.2. Die Not in den Berichten von Jesu heilendem Handeln im Markusevangelium 178
1.1.3. Die Begegnung mit Jesus 179
1.1.3.1.Jesus und der Knabe mit dem sprachlosen Geist 180
1.1.3.2. Jesus und die Not in den markinischen Heilungsberichten 183
1.1.4. Die neue Situation 185
1.1.4.1.. Der Junge stand auf 185
1.1..4.2. Die Kraft der Veränderung durch die Begegnung mit Jesus 185

1.2. Jesu heilendes Handeln als Jüngerbelehrung 187

2. Eine Einladung zur Nachfolge 190

2.1. Die Heilung des Blinden bei Jericho (Mk 10,46-52) 190
2.1.1. Der Text 191
2.1.2. Bartimäus, derblinde Bettler 192
2.1.3. Die Begegnung mit Jesus 193
2.1.4. Die neue Situalion 197
2.1.5. Zusammenfassung 199

2.2. Die Nachfolge des Bartimäus als Einladung 199

SCHLUSSFOLGERUNGEN 202

Die Botschaft des heilenden Handelns Jesu 202

Eskalation der Gegenkräfte 204
Eine Bestätigung des lebenschaffenden Handelns Jesu 207


LITERATURVERZEICHNIS 213

1. Textausgaben 213
2. Hilfsmittel und Lexika 214
3. Kommentare zum Markusevangelium 215
4. Sonstige Literatur 215