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Die Antiquiertheit des Menschen, Bd. 1: Ăśber die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution  4., durchgesehene Auflage, 2018 

Die ersten sieben Auflagen dieses Buches sind in den Jahren 1956 bis 1986 in gebundener und broschierter Form im Verlag C.H.Beck erschienen; 1987 erfolgte eine unveränderte Neuausgabe in der Beck’schen Reihe.
2. Auflage in der Beck’schen Reihe. 2002
3. Auflage in der Beck’schen Reihe. 2010
Die Antiquiertheit des Menschen, Bd. 1: Ăśber die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution


4., durchgesehene Auflage, 2018



Die ersten sieben Auflagen dieses Buches sind in den Jahren 1956 bis 1986 in gebundener und broschierter Form im Verlag C.H.Beck erschienen; 1987 erfolgte eine unveränderte Neuausgabe in der Beck’schen Reihe.

2. Auflage in der Beck’schen Reihe. 2002

3. Auflage in der Beck’schen Reihe. 2010

G Anders

Verlag C. H. Beck oHG
EAN: 9783406723162 (ISBN: 3-406-72316-0)
397 Seiten, paperback, 13 x 21cm, Mai, 2018, Klappenbroschur

EUR 19,95
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
"Die drei Hauptthesen: daß wir der Perfektion unserer Produkte nicht gewachsen sind; daß wir mehr herstellen, als wir uns vorstellen und verantworten können; und daß wir glauben, das, was wir können, auch zu dürfen: diese drei Grundthesen sind angesichts der im letzten Vierteljahrhundert offenbar gewordenen Umweltgefahren leider aktueller und brisanter als damals."

GĂĽnther Anders

Anders' Hauptthema ist aktueller denn je: die Zerstörung der Humanität und die mögliche physische Selbstauslöschung der Menschheit. Der bisherige Mensch ist überholt, "antiquiert"?, der gegenwärtige und auch der zukünftige sind gekennzeichnet durch die Diskrepanz zwischen der noch immer wachsenden Kapazität der Technik und dem Unvermögen der Phantasie, sich die katastrophalen Folgen der Technik vorzustellen.

Günther Anders, (1902 – 1992) zählt zu den bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Im deutschen Sprachraum ist seine geistige wie politische Radikalität ohne Beispiel. Sein Hauptwerk ist «Die Antiquiertheit des Menschen».
Rezension
Der Schriftsteller und Philosoph Günther Anders (1902-1992), von 1929-1937 mit der politischen Philosophin Hannah Arendt (1906–1975) verheiratet, hat sich wesentlich mit der Bedrohung und Zerstörung der Humanität in den ethischen und technischen Herausforderungen seiner Zeit beschäftigt. Dabei hat er sich von der wissnschaftlichen Hochschulphilosophie distanziert. Er war Mitbegründer und führende Persönlichkeit der Anti-Atomkraft-Bewegung, dezidierter Technikkritiker und Medienphilosoph. Die Grundthesen seines 1956 erschienenen, zweibändigen Hauptwerks "Die Antiquiertheit des Menschen" lauten: daß wir der Perfektion unserer Produkte nicht gewachsen sind; daß wir mehr herstellen als vorstellen und verantworten können; und daß wir glauben, das, was wir können, auch zu dürfen, nein: zu sollen, nein: zu müssen.

Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 13

ĂśBER PROMETHEISCHE SCHAM 35

DIE WELT ALS PHANTOM UND MATRIZE.
Philosophische Betrachtungen ĂĽber Rundfunk und Fernsehen 115

I Die ins Haus gelieferte Welt 117
II Das Phantom 149
III Die Nachricht 176
IV Die Matrize 186
V Sprung ins Allgemeinere 218

SEIN OHNE ZEIT
Zu Becketts Stück «En attendant Godot» 239

ĂśBER DIE BOMBE UND DIE WURZELN UNSERER APOKALYPSE-BLINDHEIT 259

I Erste Schreck-Feststellungen 266
II Was die Bombe nicht ist 275
III Der Mensch ist kleiner als er selbst 293
IV Die Ausbildung der moralischen Phantasie und die Plastizität des Gefühls 301
V Geschichtliche Wurzeln der Apokalypse-Blindheit 307
VI Annihilation und Nihilismus 327
VII SchluĂźworte 341
VIII Anhang 345

Anmerkungen 363