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Der Sommer am Ende der Welt Roman
Der Sommer am Ende der Welt
Roman




Eva Völler

Verlagsgruppe Droemer Weltbild GmbH & Co. KG
EAN: 9783426564660 (ISBN: 3-426-56466-1)
400 Seiten, paperback, 13 x 21cm, 2025

EUR 16,99
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Die Journalistin Hanna reist zusammen mit ihrer Tochter nach Borkum, um lange verdrängten Ereignissen nachzuspüren. Sie plant einen Artikel über die erschütternden Erlebnisse ehemaliger Verschickungskinder, die in den 1960er Jahren auf der Insel traumatische Erfahrungen machen mussten – darunter ihre eigene Mutter.

In den Gesprächen, die Hanna führt, offenbart sich nach und nach, was sich in dem einstigen Kinderkurheim zugetragen hat. Beim Versuch, die Wahrheit ans Licht zu bringen, gerät Hanna in ein verstörendes Dilemma. Denn sie hat sich Hals über Kopf in den Inselarzt Ole verliebt, dessen Familie in den Fall verstrickt zu sein scheint.



Einfühlsam und zutiefst bewegend erzählt SPIEGEL-Bestsellerautorin Eva Völler eine Geschichte nach wahren Begebenheiten: "meine Triebfeder für diesen Roman waren die belastendenKindheitserinnerungen meiner Geschwister, die - eingebettet in eine fiktive Geschichte - unbedingt zu Papier gebracht werden mussten."
Rezension
Mit „Der Sommer am Ende der Welt“ legt Eva Völler einen Roman vor, der historische Aufarbeitung und Liebesgeschichte eng miteinander verwebt. Die Journalistin Hanna reist mit ihrer Tochter nach Borkum, um einen Artikel über die Missstände in Kinderkuren der 1960er-Jahre zu schreiben - ein Thema, das sie persönlich betrifft, denn auch ihre Mutter war dort. Die Recherchen stoßen jedoch auf Widerstand. Einzig der Inselarzt Ole steht ihr zur Seite, und zwischen den beiden entwickelt sich schnell mehr als nur berufliche Verbundenheit. Doch als Hanna das Tagebuch einer ehemaligen Betreuerin erhält, tauchen Hinweise auf ein vertuschtes Verbrechen auf und plötzlich scheint ausgerechnet Oles Familie darin verstrickt zu sein. Völler erzählt mit Empathie und sorgfältiger Recherche. Sie schafft es, das lange verdrängte Kapitel der Verschickungskinder greifbar zu machen, ohne den Lesefluss in trockene Fakten abgleiten zu lassen. Die Figuren wirken lebendig, gerade Hannas Mischung aus beruflichem Ehrgeiz und persönlicher Verletzlichkeit überzeugt. Die Liebesgeschichte fügt sich organisch in den Plot ein, auch wenn sie für manche Leser etwas zu rasch an Fahrt aufnimmt. Lediglich das Geheimnis wirkt streckenweise vorhersehbar und manche Konflikte werden zu glatt gelöst. Dennoch gelingt es dem Roman, Betroffenheit auszulösen, historische Sensibilität zu vermitteln und gleichzeitig Hoffnung zu geben. Ein bewegender, gut recherchierter Familienroman, der zeigt, dass Vergangenheitsbewältigung oft der Schlüssel ist, um in der Gegenwart seinen Frieden zu finden.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Zeitgeschichte trifft auf eine große Liebe – die SPIEGEL-Bestseller-Autorin mit ihrem persönlichsten Roman
SPIEGEL-Bestsellerautorin Eva Völler mit ihrem persönlichsten Roman
Ein dunkles Familiengeheimnis auf Borkum, ein Trauma, das Familien über Generationen hinweg beeinflusst und eine große Liebe:
Bestseller-Autorin Eva Völler erzählt einen bewegenden Familiengeheimnis-Roman und verbindet Spannung mit einer großen Liebe, die dunklen Geheimnissen trotzt.
Es soll der persönlichste Artikel ihres Lebens werden – beharrlich verfolgt die Journalistin Hanna ihren Plan, über die traumatischen Erfahrungen früherer Verschickungskinder auf Borkum zu berichten, denn auch ihre Mutter hat dort bei einer solchen Kinderkur einst Schlimmes erlebt. Doch vor Ort erhebt sich Widerstand, als Hanna die damaligen Missstände aufdecken will. Nur der Inselarzt Ole steht ihr bei ihren Nachforschungen zur Seite, beide verlieben sich Hals über Kopf. Dann wird Hanna das alte Tagebuch einer ehemaligen Kinderbetreuerin zugespielt, aus dem sich Hinweise auf ein vertuschtes Verbrechen ergeben. Dabei gerät Hanna in ein verstörendes Dilemma, denn nach und nach zeichnet sich ab, dass in Oles Familie ein schreckliches Geheimnis gehütet wird ...
Eindringlich, erschütternd, hoffnungsvoll: Zeitgeschichte trifft auf eine wunderschöne Liebesgeschichte
Mit viel Empathie für ihre Figuren holt Eva Völler ein lange verdrängtes Kapitel der Geschichte der Nachkriegszeit ans Licht und zeigt, dass manchmal erst der Blick in die Vergangenheit hilft, das Leben zu leben, das man sich wünscht. Ihr Familienroman ist dabei ebenso sorgfältig recherchiert wie persönlich: Auch Familienmitglieder der Bestseller-Autorin waren von der Verschickung betroffen.
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