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Alexander der Große
Ein Weltreich zwischen Orient und Okzident
DAMALS - Das Magazin für Geschichte
DAMALS - Das Magazin für Geschichte und Kultur (Hrsg.)
Reihe: DAMALS - Das Magazin für Geschichte
Herder Verlag
EAN: 9783534610990 (ISBN: 3-534-61099-7)
128 Seiten, hardcover, 22 x 29cm, Dezember, 2025
EUR 29,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Die Makedonen, einst ein relativ unbedeutendes Volk im Norden Griechenlands, stiegen unter Philipp II., dem Vater von Alexander dem Großen, zum griechischen Hegemon auf. Später dehnte Alexander der Große ab 334 v. Chr. die Grenzen des Reiches bis nach Indien aus. Nach seinem Einmarsch in Ägypten galt er dort als Pharao. Sein spektakuläres Leben und seine unglaublichen Erfolge wurden zu wegweisenden Motiven in Literatur und Bildender Kunst. Mit dem Alexander-Reich zwischen Europa und Asien, dass nach seinem Tod in die Diadochenreiche zerfiel, beginnt das fruchtbare Zeitalter des Hellenismus.
Der Band spiegelt den Aufstieg des Kleinstaates Makedonien zur Weltmacht, die verschiedenen Etappen des »Alexanderzugs« bis nach Indien und die politischen und kulturellen Folgen dieses ungeheuerlichen Reiches zwischen zwei Kontinenten.
Rezension
Alexander der Große (356-323 v.Chr.), Sohn Philipps II., führte den Kleinstaat Makedonien, Hegemon des Korinthischen Bundes, zur Weltmacht. Dieser Band beschreibt die verschiedenen Etappen des »Alexanderzugs« bis nach Indien und die politischen und kulturellen Folgen dieses ungeheuerlichen Reiches zwischen zwei Kontinenten. Alexander dehnte ab 334 v. Chr. die Grenzen des Reiches, das sein Vater Philipp II. aus dem vormals eher unbedeutenden Kleinstaat Makedonien sowie mehreren griechischen Poleis errichtet hatte, durch den sogenannten Alexanderzug über Ägypten bis an den indischen Subkontinent aus. Mit seinem Regierungsantritt begann das Zeitalter des Hellenismus, in dem sich die griechische Kultur über weite Teile der damals bekannten Welt ausbreitete. Die kulturellen Beziehungen zwischen den Griechen und den anderen Bevölkerungsgruppen, z.B. Ägyptern, Babyloniern und Juden, sind im Hellenismus von zentraler Bedeutung ebenso die inneren Zustände und Lebensformen in den hellenistischen Städten. Der Hellenismus bis ca. 30 v. Chr. war eine Zeit intensiver und vielfältiger kultureller Austauschprozesse war. Die kulturellen Prägungen durch die Hellenisierung überstanden den politischen Zusammenbruch des Alexanderreichs und seiner Nachfolgestaaten und wirkten noch jahrhundertelang in Rom und Byzanz fort.
Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Aktuelle, reich bebilderte Geschichte über Alexander den Großen
Mit Beiträgen der besten Historiker zum Thema
Im monatlich erscheinenden Geschichtsmagazin DAMALS erscheinen wissenschaftlich fundierte Artikel zu unterschiedlichsten Bereichen, Kulturen und Epochen. Die Zeitschrift wird vom Konradin Verlag in Leinfelden-Echterdingen verlegt.
Inhaltsverzeichnis
Jörg Fündling
Wo liegt Makedonien?
Philipp II. und der Aufstieg der Makedonen 7
Hans-Ulrich Wiemer
Der junge Alexander
Der ungewöhnliche Weg auf den Thron 17
Hilmar Klinkott
Die Achämeniden
Die ewigen Feinde der Griechen? 27
Holger Sonnabend
Vom König zum Pharao
Issos, Syrien und Ägypten 37
Michael Sommer
Persien
Die Eroberung eines Weltreichs 51
Johannes Hahn
Indien
Der Sonne entgegen 65
Julian Degen
Die Globalisierung Eurasiens
Alexander als Wegbereiter des Hellenismus 77
Moritz Penshorn
Alexanders letzte Tage
Der Tod in Babylon und das Rätsel um das Alexandergrab 91
Gregor Weber
Der lange Kampf um Alexanders Erbe
Die Zeit der Diadochen 101
Pedro Barceló
Ewiger Mythos
Zur Alexander-Rezeption 113
Literatur 126
Abbildungsnachweis 128
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