 | Kaiser Konstantin versucht durch Einberufung des ersten Konzils in Nicäa 325 n.Chr. die verschiedenen und rivalisierenden Gruppierungen, theologischen Strömungen und Feiertragspraktiken des Christentums zu vereinheitlichen, um eine für das gesamte römische Reich gemeinsame Glaubensgrundlage zu schaffen, die auch seine Herrschaft stabilisieren soll. Anders als sein Vorrgänger Diokletian sucht Konstantin nicht gegen, sondern mit dem wachsenden... |  | Bereits unter Diokletian (284-305) stabilisiert sich das Römische Imperium nach Jahrzehnten schwerer Krisen. Jetzt beginnt die Epoche der Spätantike. Während Diokletian noch auf eine Unterdrückung des Christentums setzt, wird der neue Glaube unter seinen Nachfolgern zunächst zur erlaubten (Konstantin) und dann sogar zur Staatsreligion (Theodosius). Dieser Übergang führt zu erheblichen Auseinandersetzungen mit Vertretern heidnischer Positio... |
 | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
warum ausgerechnet ein Themenheft zum vierten Jahrhundert? Weil darin grundlegende Weichenstellungen für den christlichen Glauben und für die weitere Geschichte Europas vollzogen wurden.
Das Jahrhundert kennenzulernen, an deren Beginn die Kirche als eine verfolgte, sich ihrer selbst noch ungewisse Vereinigung begegnet und an dessen Ende eine mächtige Institution steht, die Kaiser
und Ketzer in die Knie zwin...... |  | Mit Kaiser Konstantin dem Großen (306 - 337 n.Chr.) ist die sog. Konstantinische Wende verknüpft: Er erlaubt das Christentum und ist "der erste christliche Kaiser". Konstantin stellt einen ebenso bedeutenden Einschnitt in der Geschichte des frühen Christentums dar wie die Entscheidung Konstantins zugunsten des Christentums von unendlicher Bedeutung für die weitere Entwicklung des sog. christlichen Abendlands ist. Aber war Konstantin wirklich ... |