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Lexikon des internationalen Films – Filmjahr 2012
Lexikon des internationalen Films – Filmjahr 2012




Horst Peter Koll (Hrsg.)

SchĂĽren Presseverlag
EAN: 9783894728243 (ISBN: 3-89472-824-8)
544 Seiten, paperback, 15 x 21cm, März, 2013, zahlreiche Abbildungen

EUR 24,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Auch fĂĽr das Jahr 2012 bietet das Filmjahrbuch fĂĽr jeden Film, der im Kino,

im Fernsehen moder auf DVD/Blu-ray gezeigt wurde, eine Kurzkritik - insgesamt

mehr als 2000 Besprechungen.

Die Rubriken Die besten Kinofilme, Sehenswert 2012, Kinotipp der katholischen Filmkritik und schließlich die Prämierung von rund 50 besonders herausragenden

DVD-Editionen machen Lust, den einen oder anderen Film kennenzulernen oder ihn erneut anzusehen.

Ein detaillierter Jahresrückblick lässt Monat für Monat die besonderen Ereignisse des vergangenen Filmjahrs Revue passieren.

Das Schwerpunktthema ist in diesem Jahr dem Regisseur Martin Scorsese gewidmet.

Der Anhang informiert ĂĽber Festivals und Preise.

Zugabe: Mit dem Kauf des Buches erwirbt man fĂĽr sechs Monate die Zugangsberechtigung fĂĽr die komplette Online-Filmdatenbank des FILMDIENST

mit ĂĽber 73.500 Filmen und 240.200 Personen und dadurch Zugang zu allen Kritiken und Hintergrundinformationen.

„Ein in seiner Fakten- und Informationsfülle, aber auch dank seiner dezidierten Bewertungen unverzichtbares Nachschlagewerk, ohne das kein Filmfan auskommt. (...) Standardwerk, dessen Faktenreichtum und editorische Sorgfalt immer wieder bestechen. Besser geht's eigentlich nicht!" Die Rheinpfalz
Rezension
Cineasten aufgepasst: Das Lexikon des Internationalen Films Filmjahr 2012 aus dem einschlägig ausgewiesenen Marburger Schüren-Verlag bietet mehr als nur ein zuverlässiges Filmlexikon; es enthält alle Filme, die im Kino, im Fernsehen oder auf Video/DVD/Blu-Ray erschienen sind mit Stabangaben und präziser Kurz-Besprechung. Es zeigt mit klaren Maßstäben inhaltliche Qualität und handwerkliches Können auf. Die Herausgeber, Zeitschrift «film-dienst» und Katholische Filmkommission für Deutschland, bürgen für Qualität. Neben dem lexikalischen Hauptteil auf ca. 400 S. enthält der voluminöse Band zusätzlich: a) Die herausragenden Ereignisse und Trends des vergangenen Filmjahres werden in einem fundierten Rückblick gewürdigt. b) Herausragende DVD-und Blu-ray-Editionen werden auf ca. 20 S. extra gewürdigt. c) Alle Filmkritik-Preise auf ca. 15 S. d) Separates Lexikon der Regisseure 2012 und Lexikon der Originaltitel 2012. - Fazit: Zwingend für alle Cineasten und solche, die unterrichtlich mit Filmen arbeiten!

Thomas Bernhard, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Lexikon des internationalen Films – Filmjahr 2012
Das komplette Angebot im Kino, Fernsehen und auf DVD/Blu-ray
Inhaltsverzeichnis
Vorwort «Filmjahr 2012» 6

Im Jahr der ziemlich besten Freunde
Das Kinojahr 2012 in einer Art von Jahreschronik 7

Brevier «Martin Scorsese» 28

Intro: Bilder einer Ausstellung 29

Teil 1: Inspirationsquellen 31
Teil 2: Arbeitsweisen 44
Teil 3: Der Filmhistoriker & Filmbewahrer 54
Teil 4: Drei Gespräche mit Scorsese 59

Lexikon der Filme 2012 67

Die besten Kinofilme des Jahres 2012 442

«Sehenswert» 2012 461

Kinotipp der katholischen Filmkritik 463

Die Silberlinge 2012

Die herausragenden DVD-und Blu-ray-Editionen 466

Preise
Preis der deutschen Filmkritik 2012 486
Festivalpreise 2012 der internationalen katholischen Organisation SIGIMIS 487
Deutscher Filmpreis 2012 490
Bayerischer Filmpreis 2012 490
Hessischer Filmpreis 2012 491
Europäischer Filmpreis 2012 491
Internationale Filmfestspiele Berlin 492
Internationale Filmfestspiele in Cannes 494
Die internationalen Filmfestspiele in Locarno 494
Die internationalen Filmfestspiele in San Sebastian 495
Die internationalen Filmfestspiele in Venedig 496
Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg 496
Weitere Festivalpreise 2012 497
Caligari-Filmpreis 2012 498
Amerikanische Akademiepreise 2012 («Oscars») 499

Lexikon der Regisseure 2012 500
Lexikon der Originaltitel 2012 528


Leseprobe:

Vorwort «Filmjahr 2012»
Für die Kinobranche war 2012 ein Jahr der Superlative: Der Umsatz aus dem Verkauf von Eintrittskarten erreichte erstmals in der Geschichte einen Gesamtbetrag von über einer Milliarde Büro. Bei den Besucherzahlen meldete die Filmförderungsanstalt das beste Ergebnis seit 2009: 135,1 Mio. Besucher. Allerdings gibt es für die Branche auch Entwicklungen, die keinen Anlass zum Jubel bieten: Die Zahl der Kinos geht zurück. Nur noch in 909 Städten und Gemeinden gibt es mindestens ein Kino, 2009 waren es noch 1.016.
Zu den Superlativen des Kinojahres 2012 zählt die bisher teuerste deutsche Filmproduktion: 100 Mio. Euro hat der Verfilmung des Bestsellers CLOUD ATLAS gekostet, nicht weniger wurde für das Marketing ausgegeben. Mit Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern als Regisseure und einer Hollywood-Star-Besetzung schaffte es der Film in Deutschland zwar über die Millionengrenze, aber dennoch nicht in die «TOP 10»-Liste der Kinohits des Jahres. Erfolge verbuchten vor allem Filme nach erprobten Erfolgsrezepten: der neue James Bond SKYFALL, die dritte Fortsetzung von ICE AGE oder die neue Tolkien-Verfilmung von Peter Jackson DER HOBBIT - EINE UNERWARTETE REISE. An der Spitze der Kinocharts landete aber erstaunlicherweise ein Film ohne Hollywood-Stars, ohne 3-D und Spezialeffekte, der weder auf eine Literaturvorlage noch auf Vorläufer einer Serie zurückgreifen konnte. Die französische Komödie ZIEMLICH BESTE FREUNDE über einen Reichen, der als Querschnittsgelähmter an den Rollstuhl gefes-
selt ist, und seinen farbigen Pfleger bewegte die Herzen der Zuschauer mehr als jeder andere Film, der die Möglichkeiten digitaler Technik ausnutzte.
Das gesamte Angebot des Kinos war noch sehr viel breiter. Zwischen Wohlfühlfilm und effektvoller Großproduktion gab es wieder zahllose sehens- und diskussionswerte Produktionen, die in der vorliegenden Bilanz des Filmjahres 2012 erfasst sind. Akribisch recherchierte Fakten und abgewogene Bewertungen findet der interessierte Kinofreund in den Lexikoneinträgen zu jedem Film, der in Deutschland im Kino, im Fernsehen und auf DVD/Blu-Ray veröffentlicht wurde. Dazu bietet der Band Informationen über die Preise bei internationalen Filmfestivals, über herausragende Filme, die Jahreschronik sowie erstmals einen monothematischen Schwerpunkt zu Martin Scorsese.
Die Erfassung und Überprüfung der Daten und die Erarbeitung der Texte bedeutet ein immenses Arbeitspensum. Für die Mühe danken die Herausgeber den beteiligten Redakteuren und Mitarbeitern, Horst Peter Koll, Hans Messias sowie Jörg Gerle und Stefan Lux. Ein besonderer Dank gilt wie immer auch den FILM-DIENST-Kritikern, die mit ihren Rezensionen die Basis für viele Lexikoneinträge geliefert haben, sowie dem Schüren Verlag für die verlegerische Betreuung.

Dr. Peter Hasenberg Katholische Filmkommission fĂĽr Deutschland