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Kein Gott nirgends?
Neuer Atheismus und alter Glaube
Matthias Wörther
Echter
EAN: 9783429030384 (ISBN: 3-429-03038-2)
152 Seiten, hardcover, 12 x 20cm, September, 2008
EUR 12,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Wer an Gott glaubt, ist dumm, zurückgeblieben und kann nicht denken. - Diesen Behauptungen des 'neuen' Atheismus gilt es sich zu stellen. Denn viele seiner Argumente und Einwände lassen sich nicht leicht von der Hand weisen. Und nicht alle Positionen von Gottesgläubigen können überzeugen. Plattheiten und falsche Voraussetzungen gibt es auf beiden Seiten. Argumente wie Gegenargumente sind sorgfältig zu prüfen.
Matthias Wörther bietet in drei Schritten Orientierungshilfen zur aktuellen Debatte um den Gottesglauben an, indem er fragt:
- Welche Rolle spielt die Gottes-Erfahrung, bezieht sie sich auf etwas Scheinbares oder Wirkliches?
- Kann man den Gottesglauben als vernünftig begreifen oder verflüchtigt er sich, wenn man nur genug weiß?
- Und was macht das Besondere des christlichen Gottesglaubens aus?
Ein unpolemischer Versuch, den Glauben an Gott begründet zu vertreten.
Autor:
Matthias Wörther, Dr. theol., geboren 1955, Studium der Germanistik und Theologie; Leiter der Fachstelle "medien und kommunikation" der evangelischen und katholischen Kirche, München.
Rezension
Matthias Wörther, geb. 1955, Studium der Germanistik und Theologie, Leiter der Fachstelle "medien und kommunikation" der evangelischen und katholischen Kirche in München, ist regelmäßigen Nutzern von lehrerbibliothek.de u.a. durch seine Mitarbeit unter religionsunterricht.de bekannt. Er antwortet mit diesem Buch auf unpolemische Weise auf viele der klischeehaften und niveaulosen Angriffe des neuen Atheismus: Ein unpolemischer Versuch, den Glauben an Gott begründet zu vertreten. Er nutzt die Debatte um den ›neuen‹ Atheismus (vgl. besonders die Bestseller von Hitchens (›Der Herr ist kein Hirte‹), Dawkins (›Der Gotteswahn‹), Michel Onfray (›Wir brauchen keinen Gott‹) und Sam Harris (›Das Ende des Glaubens‹), um die eigene Position zu durchdenken und darzustellen. Die beiden Kernfragen des Buches lauten daher erstens: Kann ich meinen Gottesglauben in einer vernunftbetonten, auf die Naturwissenschaften und deren Konzept von erfahrungsbezogener ›Beweisbarkeit‹ fixierten Debatte einsichtig darlegen? Und zweitens: Hält mein ›alter‹ Glaube der Kritik des ›neuen‹ Atheismus tatsächlich stand? Der Autor räumt dabei ein: Die Art und Weise, wie etwa fundamentalistische Christen von Gott und Jesus sprechen, fordert mich in mancher Hinsicht ebenso zu Widerspruch heraus wie das, was Richard Dawkins zur Gottesfrage äußert. ›Kein Gott nirgends?‹ ist kein wissenschaftliches Buch. Es bietet Argumente, warum man sich nicht dumm vorkommen muss, wenn man an Gott glaubt.
Gerd Buschmann, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Jenseits der Polemik 7
I. Hauptteil
Erlebte Wirklichkeit – Was uns gemeinsam ist 15
a) Der Alltag braucht keine Beweise. Von der Selbstverständlichkeit des Erlebens 18
b) Zwischen zwei Welten. Von Rissen, Kontrasten und Abgründen 23
c) Mystik für alle. Von den hellen Momenten des Lebens 29
d) Alles ist Ausdruck. Von der Mitteilbarkeit des Erfahrenen 35
e) Im Großen und Ganzen. Vom Erzählen in Zusammenhängen 41
II. Hauptteil
Deutende Zugriffe – Wo die Meinungen auseinanderlaufen 49
a) Reflektierendes Leben. Denken, das sich seiner bewusst wird 52
b) Natürlicher Dualismus. Materie, die sich selbst betrachtet 63
c) Falsche Konkretheiten. Brillen, die den Blick verstellen 71
d) Empirische Geheimnisse. Wirklichkeit, die sich nicht erschöpfen lässt 81
e) Offene Vollständigkeit. Entwürfe, die das Leben tragen 89
III. Hauptteil
Handelnder Glaube – Wofür man sich entscheiden kann 99
a) Heilende Vernunft. Über Identität 102
b) Ganze Menschen. Über Leib und Seele 111
c) Von der Enge in die Weite. Über Evangelisierung 119
d) Illusion. Beweis. Gebet. Über die Erfahrbarkeit Gottes 127
e) Option für die Wirklichkeit. Über Gottesund Nächstenliebe 136
Schluss: Gott macht einen Unterschied 147
Literaturverzeichnis 151
Einleitung: Jenseits der Polemik
Der Ursprungsimpuls für dieses Buch war Verärgerung.
Verärgerung, weil der von sich selbst eingenommene
›neue‹ Atheismus durch einige seiner Vertreter anscheinend
jeden, der sich in irgendeinem Sinne religiös versteht,
von vornherein als dumm, zurückgeblieben und
unfähig zu vernünftigem Denken erscheinen lässt. Jede
Form des Glaubens wird von den Wortführern dieser aktuellen
Religionskritik in Bausch und Bogen verurteilt.
Sich selbst bezeichnen die Dogmatiker der wahren Erkenntnis
dagegen ohne falsche Bescheidenheit als
›Brights‹, als ›helle‹ Köpfe also, im Unterschied zu den
übrigen Menschen, die offenbar ziemlich unterbelichtet
sind. Und zu denen ich zweifellos auch mich selbst rechnen
musste.
»Bin ich denn nur dumm«, fragte ich mich, »habe ich mir
selbst nicht auch schon brauchbare Gedanken gemacht?«
Und hätte am liebsten mit Gegenpolemik reagiert, denn
viele der Angriffe des neuen Atheismus sind klischeehaft
und niveaulos. Ich zögerte dann aber, denn Gegenpolemik
macht zwar Spaß, führt aber meistens nicht weiter.
Sie schießt schnell über das Ziel hinaus und lässt einen genauso
unsachlich werden wie den Gegner, mit dem man
sich auseinandersetzt. Außerdem ist die Frage nach Gott
und nach dem, was man tatsächlich glaubt, mit Sicherheit
nicht ganz einfach zu beantworten. Wenn man ehrlich ist,
liegen auch einem Gläubigen manche Einwände und Argumente
gegen den Gottesglauben, die von Agnostikern,
Skeptikern und Atheisten vorgebracht werden, gar nicht
so fern. Könnte die Debatte um den ›neuen‹ Atheismus
nicht vielleicht ein Anlass sein, die eigene Position zu
durchdenken und darzustellen?
Andererseits: Vor allem im Zuge der Auseinandersetzungen
mit den Bestsellern von Hitchens (›Der Herr ist kein
Hirte‹) und Dawkins (›Der Gotteswahn‹) ist bereits eine
beachtliche Menge von zustimmenden und kritischen
Zeitschriftenartikeln und Büchern geschrieben worden.
Welche Berechtigung sollte ein weiteres Buch zu diesem
Thema haben? Wurden nicht alle entscheidenden Argumente
bereits ausgetauscht und in Diskussionen und Debatten
hin und her gewendet?
Ich begann also zunächst mit einer genaueren Lektüre der
Bücher von Christopher Hitchens, Richard Dawkins,
Michel Onfray (›Wir brauchen keinen Gott‹) und Sam
Harris (›Das Ende des Glaubens‹). Warum diese vier? Ihre
Namen fallen, wenn vom ›neuen‹ Atheismus die Rede
ist. Dawkins und Hitchens haben sehr erfolgreiche Bücher
geschrieben. Ihre Thesen werden breit rezipiert.
Während sie von einem (angloamerikanischen) naturwissenschaftlichen
Hintergrund aus argumentieren, steht der
Franzose Onfray für die eher philosophische Kritik des
Gottesglaubens. Er bezieht sich auf Feuerbach und
Nietzsche und repräsentiert stärker die europäische Tradition
des Atheismus. Und Sam Harris bot sich an, weil
er neben der Polemik eine Theorie des Glaubens bietet,
die eine durchaus konstruktive Auseinandersetzung erlaubt.
Bei meiner Lektüre fiel mir auf, dass nicht wenige der kritischen
Reaktionen auf die ›neuen Atheisten‹ etwas Akademisches
haben. Sie können zwar schnell deren methodische,
erkenntnistheoretische, historische oder philosophisch-
theologische Defizite aufzeigen, schlagen aber selten
eine Brücke zu gegenwärtigen Lebens- und Glaubensproblemen.
Tatsächlich sind die ›neuen‹ Atheisten in denkerischer
Hinsicht weithin Leichtgewichte, was Peter
Sloterdijk zu dem Kommentar veranlasst, der bekennende
Gottesleugner Dawkins habe der »Seichtheit des anglikanischen
Atheismus ein Denkmal gesetzt« (Sloterdijk,
74). Aber das heißt noch nicht, dass ihre Standpunkte
nicht dennoch Wirkung zeigen und konkrete Bezugspunkte
für Diskussionen oder persönliche Lebensentwürfe
darstellen könnten.
Die Frage nach Gott hat nicht nur eine logische und erkenntnisbezogene,
sondern vor allem auch eine handlungsbezogene
und lebenspraktische Dimension. Deshalb
stellt sich die Frage, ob sich ein als vernunftgesteuert begreifender
Zeitgenosse überhaupt noch für ihn entscheiden
kann. Darüber lohnt es sich auch von Dawkins oder
Hitchens ausgehend nachzudenken. Denn sie unterstützen
von vielen Menschen geteilte Gemeinplätze wie den,
dass der Glaube an Gott ein antiquierter Unsinn ist. Ihre
Argumentation erreicht und nährt außerdem auch den
heimlichen Atheismus im Glauben selbst. Wer sich nominell
zum Glauben an Gott bekennt, muss darum noch
nicht wirklich gläubig sein.
Mich interessiert in diesem Buch also nicht in erster Linie
die argumentative Widerlegung verschiedener Behauptungen
der ›neuen Atheisten‹ um der Widerlegung und
des Rechthabens willen. Mir geht es darum, ob und wie
ich meinen persönlichen Glaubensstandpunkt gegenüber
den vorgebrachten Einwänden tatsächlich verteidigen
kann. Die beiden Kernfragen des Buches lauten daher erstens:
Kann ich meinen Gottesglauben in einer vernunftbetonten,
auf die Naturwissenschaften und deren Konzept
von erfahrungsbezogener ›Beweisbarkeit‹ fixierten
Debatte einsichtig darlegen? Und zweitens: Hält mein ›alter‹
Glaube der Kritik des ›neuen‹ Atheismus tatsächlich
stand? (Wobei anzumerken ist, dass der ›alte‹, christliche
Glaube bekanntlich selbst ein breites Spektrum unterschiedlicher
und nicht immer harmonisierbarer Auffassungen
von Gott umfasst). Wenn es um die grundsätzlichen
Orientierungen im Leben geht, überzeugt es andere
nicht, sich auf eine vermeintlich unangreifbare, letztlich
aber unverbindliche ›Objektivität‹ zurückzuziehen. Es ist
wichtig, sich über den Standpunkt klar zu werden, den
man jenseits von Worten, Formulierungen und Bonmots
tatsächlich vertritt. Von ihm aus betrachtet, gewinnen Argumente
und Gegenargumente ihre eigentliche Bedeutsamkeit.
Wenn mich jemand fragt, ob ich an Gott glaube, sage ich
zwar ›ja‹, setze dann jedoch ziemlich schnell zu erklärenden
und relativierenden ›Abers‹ an. Die Art und Weise,
wie etwa fundamentalistische Christen von Gott und Jesus
sprechen, fordert mich in mancher Hinsicht ebenso
zu Widerspruch heraus wie das, was Richard Dawkins
zur Gottesfrage äußert. Um dieses ›Ja‹ und seine ›Abers‹
drehen sich die folgenden Überlegungen.
Ein schönes Buch von Alexander Kluge trägt den Titel
›Die Kunst, Unterschiede zu machen‹. Dieser Kunst gehe
ich nach. Denn ohne Unterscheidungen, Differenzierungen,
Klärungen und Abgrenzungen geht es nicht. Nur indem
man unterscheidet, kann man etwas Bestimmtes feststellen
und aus der vermeintlichen Beliebigkeit und
Gleichwertigkeit der Meinungen herausheben. Jeder
Standpunkt hat seine Voraussetzungen und kann nicht
unabhängig von ihnen verstanden oder vertreten werden.
Der Untertitel ›Orientierungen‹ trägt dieser Tatsache
Rechnung: In einer bestimmten Situation und unter bestimmten
Voraussetzungen bedarf es sowohl eines Überblicks
über die Situation, in der man sich befindet, wie
auch einer Entscheidung, in welche Richtung man weitersuchen
und weitergehen will.
Im ersten Hauptteil des Buches geht es zunächst um die
Frage, unter welchen Voraussetzungen wir überhaupt Erfahrungen
machen und in welchem Sinn es eine Vergleichbarkeit
von Erfahrungen gibt. Bei allen konkreten
Unterschieden aufgrund von Herkunft, Biografie, Geschlecht,
Erbgut oder Bildungsgang teilen wir gemeinsame
Erfahrungsräume. Wir – das sind die Atheisten, die
Gläubigen jeglicher Spielart und alle übrigen Menschen
auch. Dem ersten Orientierungsversuch ist es darum zu
tun, sich in großen Zügen über die Horizonte menschlicher
Erfahrungen zu verständigen und danach zu fragen,
wie die Bezugspunkte und Schnittmengen aussehen
könnten, die uns allen gemeinsam sind.
Der zweite Hauptteil stellt sich der Tatsache, dass wir uns
vielleicht über die allen gemeinsamen Erfahrungen mit
dem eigenen Körper, der ihn umgebenden Welt und über
verschiedene Grundvoraussetzungen des Lebens auf unserem
Planeten verständigen und einig werden können.
Wir liegen uns aber sofort in den Haaren, wenn wir darüber
zu diskutieren beginnen, was all das, was wir im Leben
erfahren, generell bedeuten mag, wie es richtig zu
verstehen und wie es begrifflich-theoretisch zu erfassen
ist. Nach Meinung des neuen Atheismus sind beispielsweise
religiöse Deutungen der Wirklichkeit und darunter
vor allem der Gottesglaube schlichtweg wahnhafter Natur,
ein Wahn, der überdies für nichtgläubige Menschen
gefährlich und lebensfeindlich sei und bekämpft werden
müsse. Der zweite Orientierungsversuch geht der Frage
nach, auf welche Weise wir unser Leben in der Welt begreifen,
welche Rolle theoretische Auffassungen dabei
spielen, was Theorien bewirken und welche Rolle die
Vernunft in ihnen spielt. Jemandem Wahnsinn vorzuwerfen
heißt noch nicht, dass er auch wirklich wahnsinnig ist.
Über von allen Menschen geteilte Erfahrungen und die
durch die Vernunft gesicherte rationale Deutung und Erschließung
der Welt hinaus erzählt der christliche Glaube
davon, Gott selbst habe sich den Menschen mitgeteilt und
offenbart. Er sei als Handelnder in der Welt der Menschen
erfahrbar geworden und habe eine Wirklichkeit begründet,
die zwar der Vernunft einsichtig zu machen und
deshalb nicht widervernünftig sei, aber nicht aus ihr hergeleitet
werden könne. Der dritte Hauptteil beschäftigt
sich daher mit der Frage, an welchen Gott die Christen
glauben, inwiefern er wirklich erfahrbar ist und wie sich
der Glaube an seine Erfahrbarkeit begründen und vertreten
lässt. Der Glaube an Gott versteht sich als Entscheidung
für eine bestimmte Sicht und Praxis des Menschen,
die sich in wichtigen Punkten von den Perspektiven des
Atheismus unterscheidet. Diese Unterschiede werden
Thema sein.
Noch einmal in Kürze zusammengefasst, stellt sich der
Gedankengang des Buches wie folgt dar: Es beginnt mit
einer skizzenhaften Klärung, welche Erfahrungen Menschen
gemeinsam sind. Daran anschließend wird untersucht,
wie wir diese Erfahrungen, also unser Leben und
das, was uns in ihm begegnet und widerfährt, zu verstehen
und zu begreifen suchen und warum unsere Theorien
von der Welt sehr unterschiedlich ausfallen können. Der
dritte Teil setzt sich schließlich mit der Überzeugung auseinander,
der christliche Glaube an Gott stelle eine vernünftige
Auffassung von Mensch, Leben und Wirklichkeit
dar und stehe in entscheidendem und das eigene Leben
bestimmendem Bezug zur Erfahrungswirklichkeit.
Auf jeder Stufe der Überlegungen geht es dabei ganz
pragmatisch und alltagsbezogen um zwei Grundprobleme.
Das erste lautet: Kann man als vernünftiger Zeitgenosse
an Gott glauben? Und das zweite: Macht es einen
Unterschied für das gegenwärtige Leben, ob man an Gott
glaubt oder nicht?
Ich glaube an Gott, ja, aber ... Mein Buch kann und will
nicht in Anspruch nehmen, eine umfassende Auseinandersetzung
mit der Gottesfrage und dem Atheismus zu
geben. In seinem Gedichtband ›Psalmen‹ spricht Said, ein
Dichter persischer Abstammung, der in München lebt,
einmal von seiner ›selektiven Treue‹ zu Gott. In diesem
Sinn möchte ich auch meine Überlegungen verstanden
wissen: Sie formulieren meine ›selektive‹ Treue zu Gott.
Ich wähle aus dem weiten Feld der Diskussionen um die
Gottesfrage diejenigen Argumente und Überlegungen
aus, die für mich entscheidende Ansatzpunkte darstellen
und der Orientierung dienen. Meine Darlegungen versuchen
außerdem, jenseits des von den neuen Atheisten angeschlagenen
polemischen Tons zu bleiben, weil es hier
um die tatsächlich vertretenen Standpunkte gehen soll: In
jeder Polemik steckt eine Überzeugung, über die man reden
kann.
›Kein Gott nirgends?‹ ist kein wissenschaftliches Buch. Es
bietet Argumente, warum man sich nicht dumm vorkommen
muss, wenn man an Gott glaubt. Vielleicht kann man
den Gottesglauben sogar mit mehr Recht vertreten als
diejenigen Positionen, die der neue Atheismus unter lautem
Getöse als der Weisheit letzten Schluss verkauft. Der
alte Glaube sieht nämlich, genau betrachtet, gar nicht so
alt aus.
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