|
|
|
|
Hannah liebt nicht mehr
Barbara Veit
Carl Hanser Verlag
EAN: 9783446204423 (ISBN: 3-446-20442-3)
192 Seiten, hardcover, 15 x 22cm, März, 2004
EUR 14,90 alle Angaben ohne Gewähr
|
|
Umschlagtext
Hannah geht durch die Hölle. Nicht nur wegen Clemens, ihrer großen Liebe, die keine mehr ist. Hannah fhelt plötzlich jede Verbindung zum Leben.
"Was macht man ohne Verbindung? Nichts. Warum macht man überhaupt irgendwas?"
Hannah schließt sich in ihrem Zimmer ein und spüricht mit niemandem mehr. Bis Margrett kommt, sich vor die verschlossene Tür setzt und einfach zu erzählen beginnt: Von ihrem Leben als Journalistin, von Reisen und Abenteuern, verrückten Typen und absurden Situationen, verpassten Chancen und offenen Wünschen. Irgendwann hört Hannah zu. Jetzt muss sie nur noch den Mut aufbringen zu reden...
Rezension
"Hannah liebt nicht mehr" ist eines der erstaunlichsten Bücher der Problemliteratur für Jugendliche, die ich bisher gelesen habe. Dabei geht es gar nicht so sehr darum, dass die erste Liebe zerbrochen ist, oder vielmehr, nie wirklich existiert hat.
Barbara Veit erzählt in ihrem ausgesprochen feinfühligen Schreibstil vom Seelenleben einer 17jährigen, die eigentlich immer sehr cool wirkte, so als ob ihr das Leben nichts anhabne könnte. Eigentlich hat sie auch ein prima Verhältnis mit ihren Eltern und ist als Einzelkind der Sonnenschein der Familie.
Schließlich aber stellt sich heraus, dass die immer fröhliche Hannah ihre Fröhlichkeit als Pflicht ansah, ohne die sie meinte, nicht geliebt zu werden. So tat sie alles, was andere von ihr wollten und schlüpfte von einer Rolle in die andere. Tatsächlich aber hat sie das Gefühl, nicht um ihrer selbst willen geliebt zu werden. Und schließlich hört sie selbst auf zu lieben. Hannah empfindet nichts mehr für die Menschen und auch nicht für ihren Hund Chico. Nicht einmal Hunger empfindet sie noch.
Das Buch ist ein Wechselspiel zwischen den Gedanken Hannahs und den Gedanken Margretts, der Freundin ihrer Mutter, die sehr gut nachempfindne kann, wie es Hannah geht. Es ist ein spannendes Buch ohne viel Handlung, ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte und schließlich ein Buch das mit einer Hoffnung endet, aber nicht mit einem Happy End.
Für jugendliche Leserinnen ab 15 Jahren empfehlenswert.
Ina Lussnig, Lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Was ist mit Hannah nur los? Die 17-jährige sperrt sich in ihr Zimmer ein, will mit niemandem mehr sprechen und verweigert das Essen. Als die verzweifelten Eltern damit drohen, die Tür aufzubrechen, schiebt ihnen Hannah einen Zettel unter der Tür durch, auf dem "Margrett" steht, der Name einer Schulfreundin ihrer Mutter.
Margrett kommt und erzählt einfach aus ihrem Leben. Bis auch Hannah vorsichtig anfängt zu sprechen ...
|
|
|