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Guten Morgen, schönes Wetter heute
Roman
Tanja Kokoska
Deutscher Taschenbuch Verlag
EAN: 9783423285629 (ISBN: 3-423-28562-1)
352 Seiten, 13 x 21cm, 2026
EUR 23,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Dieser Roman lässt Sie wieder an das Gute im menschen glauben
Diesmal ist es etwas anderes. Darauf hofft Ina jedes Mal, wenn sie sich verliebt. Doch es geht immer schief. Sie arbeitet in einem Tattoostudio und wohnt mit ihrem Sohn Henry in der Siedlung „Am Kastanienbaum“, irgendwo mitten in einer großen Stadt. Dort gibt es noch mehr Menschen wie Ina, 1.583 genauer gesagt. Sie leben nah beisammen und bleiben doch allein. Da ist Herr Bello, der am liebsten im Faltenrock tanzt. Samy, der davon träumt, eine Ente zu streicheln. Und Frau Arslan, die Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Sie alle eint die Sehnsucht nach Glück und Verbundenheit. Eines Tages macht Baggerfahrer Paco eine schicksalhafte Entdeckung: Eine Weltkriegsbombe liegt unter der Erde. Darauf geschieht in der Siedlung etwas Wundersames. Die Menschen kommen einander näher, als es möglich schien. Und Ina begegnet dem Mann, mit dem es etwas anderes ist.
"Wenn Sie dieses Buch beendet haben, wird Ihre Welt eine bessere sein. Ich verspreche es!"
Florian Valerius @literarischernerd
Rezension
Der Roman "Guten Morgen, schönes Wetter heute" von Tanja Kokoska arbeitet leise, mit Blick für das Unscheinbare. Schauplatz ist die Siedlung "Am Kastanienbaum", in der 1583 Menschen Tür an Tür wohnen und sich trotzdem fremd bleiben. Genau aus dieser Spannung zieht das Buch seine Kraft. Kokoska erzählt von Einsamkeit, Alltagsroutinen und dem zähen Wunsch, irgendwo dazuzugehören. Ihre Figuren, die Tätowiererin Ina, der Gastwirt Samy, Herr Bello mit seiner heimlichen Leidenschaft, behandelt sie nie als soziale Fälle. Es sind widersprüchliche, oft müde, manchmal komische Menschen mit kleinen Hoffnungen und großen Schutzpanzern. Das gibt dem Roman Wärme, ohne ihn weichzuzeichnen. Die feine Situationskomik verhindert zuverlässig, dass der Text ins Sentimentale kippt. Den Auslöser für echte Nähe liefert ausgerechnet eine entdeckte Weltkriegsbombe, die alle Bewohner in eine Turnhalle zwingt. Ein etwas konstruierter Kniff, der aber funktioniert, weil Kokoska die Zeit danach nutzt, um zu zeigen, wie viel ungesagt blieb. Wer Romane mag, die auf Beobachtung und Milieugenauigkeit setzen statt auf Tempo, findet hier viel. Der Roman zeigt anschaulich: Gemeinschaft beginnt nicht mit großem Gestus, sondern mit Aufmerksamkeit und einem geöffneten Ohr. Eine schöne Botschaft für ein zufriedenes Leben.
Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Diesmal ist es etwas anderes. Darauf hofft Ina jedes Mal, wenn sie sich verliebt. Doch es geht immer schief. Sie arbeitet in einem Tattoo-Studio und wohnt mit ihrem Sohn Henry in der Siedlung »Am Kastanienbaum«, irgendwo mitten in einer großen Stadt. Dort gibt es noch mehr Menschen wie Ina, 1.583 genauer gesagt.
Über das Alleinsein – und wie nah das Miteinander doch ist
Sie leben nah beisammen und bleiben doch allein. Da ist Herr Bello, der am liebsten im Faltenrock tanzt. Samy, der davon träumt, eine Ente zu streicheln. Und Frau Arslan, die Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Sie alle eint die Sehnsucht nach Glück und Verbundenheit.
»Liebe und Empathie in einer – eigentlich – anonymen Mietshaussiedlung. Unsere Gesellschaft braucht Romane wie diesen. Wenn Sie dieses Buch beendet haben, wird Ihre Welt eine bessere sein. Ich verspreche es!« Florian Valerius @literarischernerd
Eines Tages macht Baggerfahrer Paco eine schicksalhafte Entdeckung: Eine Weltkriegsbombe liegt unter der Erde. Darauf geschieht in der Siedlung etwas Wundersames. Die Menschen kommen einander näher, als es möglich schien. Und Ina begegnet dem Mann, mit dem es etwas anderes ist.
»Wäre Ina eine Minute später losgerannt, hätte sie Herrn Bello in seinem karierten Pyjama sehen können, wie er die Schlafzimmervorhänge aufzieht, das Fenster aufmacht und mit ernster Miene hinausschaut. Obwohl sie es eilig gehabt hätte, hätte Ina Herrn Bello zugewunken, sie kennt ihn vom Sehen, und Herr Bello hätte ›Guten Morgen‹ gesagt. Und damit hätte er an diesem Tag viel früher als sonst gesprochen. Es wäre eine flüchtige Begegnung gewesen, nichts Außergewöhnliches, nur ein kleiner Moment, der das Alleinsein überdeckt hätte.« |
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