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Feininger, Münter, Modersohn-Becker
Oder wie Kunst ins Museum kommt
Herausgegeben von Roman Zieglgänsberger für das Museum Wiesbaden
Michael Imhof Verlag GmbH & Co. KG
EAN: 9783731915126 (ISBN: 3-7319-1512-X)
224 Seiten, hardcover, 22 x 27cm, September, 2026
EUR 39,95 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Erstmals wird im vorliegenden Katalog der Öffentlichkeit eine bislang unbekannte Privatsammlung der Klassischen Moderne vorgestellt. Diese ist dem Museum Wiesbaden seit 2018 testamentarisch versprochen, was nun, anlässlich seines 200. Jubiläums, mit großer Freude publik wird.
Schwerpunkte sind neben den im Titel genannten Künstlerinnen und Künstlern u. a. Werke von Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Marianne von Werefkin. Der deutsche Expressionismus mit seinen entscheidenden Künstlergruppen „Der Blaue Reiter“ und „Brücke“ ist zentral vertreten. Hinzu kommen selten ausgestellte Künstlerinnen wie Erma Bossi, Elisabeth Epstein, Ida Kerkovius und Ilona Singer sowie bedeutende Skulpturen von Ernst Barlach, Gerhard Marcks, Marg Moll und Milly Steger.
Damit schließt diese „neue“ Wiesbadener Sammlung direkt an die wichtigsten Erweiterungen des Museumsbestandes an – etwa an Hanna Bekker vom Rath (1987) und an die 2017 beschlossene „Stiftung Frank Brabant“, die künftig die Lücke der Neuen Sachlichkeit im Museum Wiesbaden schließen wird.
Im Katalog wird die bewegte Museumsgeschichte der in über 100 Jahren aufgebauten „Abteilung Klassische Moderne“ reflektiert. Zugleich bilden sich hier die entscheidenden Wege der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum ab.
Rezension
„Landschaft mit Birkenweg im Herbst“(~1900) von Paula Modersohn-Becker, „Rapallo – Castello und Kirche“(1906) von Wassily Kandinsky, „Sommertag“(1907) von Alexej von Jawlensky, „Garten in Murnau“(~1910) von Gabriele Münter, „Am Blumenbeet“(um 1910/1914) von Marianne von Werefkin, „Sonnenuntergang an der See“(1921) von Max Pechstein, „Lesende“(1926) von Adolf Hölzel, „Ochsenstall (Vieh im Pferch)“(1933) von Max Beckmann, „Sitzende Alte“(1933) von Ernst Barlach, „Karavellen“(1933) von Lyonel Feininger, „Sitzende“(1939) von Louise Stomps und „Taunusmelancholie“(1960) von Karl Schmidt-Rottluff. Was verbindet diese Kunstwerke? Kunsthistorisch können diese alle der Klassischen Moderne zugeordnet werden. Topographisch gesehen befinden sie sich im Museum Wiesbaden – Hessisches Landesmuseum für Kunst und Kultur. Die Artefakte wurden der Einrichtung primär von Stiftern geschenkt, u.a. von Rose und Friedrich Klein, Hanna Bekker vom Rath, „Stiftung Frank Brabant und einem nicht genannt werden wollenden Spender.
Zu sehen waren diese schönen Werke anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Museums in der Ausstellung „Feininger, Münter, Modersohn-Becker ... Oder wie Kunst ins Museum kommt“ vom 5.9.2025 bis zum 26.4.2026. Zu dieser sehenswerten Schau, deren Schwerpunkt auf Arbeiten des Expressionismus - des „Blauen Reiters“ und der „Brücke“ – liegt, ist im Verlag Michael Imhof ein gleichnamiger Katalog erschienen, herausgegeben von Roman Zieglgänsberger. Durch die dort abgedruckten Beiträge erhält man einen gut verständlichen Zugang zum Werk von Modersohn-Becker, Münter, Schmidt-Rottluff und Feininger sowie in das private Mäzenatentum des Museums. Der mit 193 Abbildungen versehene Band verdeutlich anschaulich die Vielfalt der Klassischen Moderne. Lehrkräfte des Faches Bildende Kunst werden durch das vorliegende Buch motiviert, sich im Unterricht mit dem Œuvre von Modersohn-Becker, Münter, Feininger und Schmidt-Rottluff auseinanderzusetzen.
Fazit: Der ästhetisch überaus ansprechende Ausstellungskatalog „Feininger, Münter, Modersohn-Becker“ kann allen an der Klassischen Moderne zur Anschaffung empfohlen werden.
Dr. Marcel Remme, für lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Feininger, Münter, Modersohn-Becker…
Oder wie Kunst ins Museum kommt
Roman Zieglgänsberger (Hg.) für das Museum Wiesbaden
Ausstellung im Museum Wiesbaden vom 5. September 2025 bis 26. April 2026
Erstmals wird im vorliegenden Katalog der Öffentlichkeit eine bislang unbekannte Privatsammlung der Klassischen Moderne vorgestellt. Diese ist dem Museum Wiesbaden seit 2018 testamentarisch versprochen, was nun, anlässlich seines 200. Jubiläums, mit großer Freude publik wird.
Schwerpunkte sind neben den im Titel genannten Künstlerinnen und Künstlern u. a. Werke von Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Marianne von Werefkin. Der deutsche Expressionismus mit seinen entscheidenden Künstlergruppen „Der Blaue Reiter“ und „Brücke“ ist zentral vertreten. Hinzu kommen selten ausgestellte Künstlerinnen wie Erma Bossi, Elisabeth Epstein, Ida Kerkovius und Ilona Singer sowie bedeutende Skulpturen von Ernst Barlach, Gerhard Marcks, Marg Moll und Milly Steger.
Damit schließt diese „neue“ Wiesbadener Sammlung direkt an die wichtigsten Erweiterungen des Museumsbestandes an – etwa an Hanna Bekker vom Rath (1987) und an die 2017 beschlossene „Stiftung Frank Brabant“, die künftig die Lücke der Neuen Sachlichkeit im Museum Wiesbaden schließen wird.
Im Katalog wird die bewegte Museumsgeschichte der in über 100 Jahren aufgebauten „Abteilung Klassische Moderne“ reflektiert. Zugleich bilden sich hier die entscheidenden Wege der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum ab.
Inhaltsverzeichnis
13 Vorwort
Andreas Henning
16 Grußwort
Boris Rhein
ESSAY
18 „Ist das auch für das Museum interessant?" Klassisch modern - privates Mäzenatentum im Museum Wiesbaden
Roman Zieglgänsberger
BEITRÄGE UND TAFELN
46 „Mangel an Geld schmiedet uns fest an die Erde" Zur schicksalhaften Verbindung von Mensch und Landschaft im Werk von Paula Modersohn-Becker
Roman Zieglgänsberger
54 Tafeln | Zwischen Impressionismus und Expressionismus
70 Erste Einblicke in die Provenienzforschung zur Schenkung von Rose und Friedrich Klein am Museum Wiesbaden
Miriam Olivia Merz
84 Tafeln | „Der Blaue Reiter" und sein Umkreis
112 „Die Kunst zu habend ist allein schon Glück" Beispiele der Malerei von Gabriele Münter
Isabelle Jansen
118 Tafeln | Künstlervereinigung „Brücke" und Berlin
144 Kontinuität und Wandel Betrachtungen zum Spätwerk Karl Schmidt-Rottluffs
Christiane Remm
152 Dreidimensionales Beziehungsgeflecht Berliner Skulptur in Wiesbaden
Peter Forster
164 Tafeln | Kaleidoskop - Welt in Splittern
186 Lyonel Feininger „Metaphorisch gesprochen eine Art Verschmelzung von Braque und Caspar David Friedrich"
Thomas Bauer-Friedrich
194 Tafeln | Das Menschenbild der Neuen Sachlichkeit
211 Bibliografie
216 Fotonachweis/Copyright
217 Impressum
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