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Eine kurze Geschichte der Gleichheit  Thomas Piketty als Graphic Novel Von Thomas Piketty, Illustriert von Sébastien Vassant und Stephen Desberg 

«Une brève histoire de l’égalité«

Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer
Eine kurze Geschichte der Gleichheit
Thomas Piketty als Graphic Novel


Von Thomas Piketty, Illustriert von Sébastien Vassant und Stephen Desberg



«Une brève histoire de l’égalité«



Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer

Thomas Piketty, Sebastien Vassant, Stephen Desberg

Verlag C. H. Beck oHG
EAN: 9783406845581 (ISBN: 3-406-84558-4)
96 Seiten, paperback, 19 x 26cm, Februar, 2026, durchgehend illustriert

EUR 22,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Mit seinen Bestsellern Das Kapital im 21. Jahrhundert und Kapital und Ideologie hat Thomas Piketty eine internationale Debatte über die Ursachen sozialer Ungleichheit in Gang gebracht. Anschließend hat er für alle, die keine Zeit für die Lektüre der beiden dicken Wälzer hatten, Eine Kurze Geschichte der Gleichheit nachgelegt. Nun haben der Zeichner Sébastien Vassant und der Texter Stephen Desberg daraus eine Graphic Novel gemacht – eine Weltgeschichte der sozialen Konflikte, kapitalismuskritisch und post-kolonial, rasant und im Klartext, geschrieben für eine junge Generation, die keine Lust hat, sich von autoritären alten Männern und sinistren Tech-Kapitalisten die Zukunft stehlen zu lassen.

In "Eine kurze Geschichte der Gleichheit" sieht und benennt Thomas Piketty den Fortschritt in der Geschichte, und er zeigt uns auch, mit welchen Mitteln er erzielt wurde. Aber zugleich verwandelt er die historischen Einsichten in einen Aufruf an uns alle, den Kampf für mehr Gerechtigkeit energisch fortzusetzen, auf stabileren Fundamenten und mit einem besseren Verständnis für die ökonomischen und politischen Machtstrukturen der Gegenwart. Denn auf dem langen Weg zu einer gerechteren Welt stellt sich für jede Generation die Frage, ob sie ein neues Kapitel der Gleichheit aufschlägt – oder eines der Ungleichheit.

Thomas Piketty ist Professor für Ökonomie an der École des hautes études in Paris. Sein Buch Das Kapital im 21. Jahrhundert wurde ein Weltbestseller mit mehr als 2,5 Millionen verkauften Exemplaren. Seine Bücher erscheinen in Deutschland bei C.H.Beck.

Sébastian Vassant wurde 1980 geboren und begann mit 18 Jahren ein Studium an der École supérieure des arts de Saint-Luc in Lüttich, Belgien. Nach seinem Abschluss im Fachbereich Illustration arbeitete er zunächst als Buchhändler, dann als Kollektionsleiter und schließlich als unabhängiger Verleger. Heute lebt er in Nantes und widmet sich hauptsächlich seiner Arbeit als Comiczeichner. Er arbeitet im Atelier Oasis 4000.

Stephen Desberg wurde 1954 geboren und begann seine Comic-Karriere 1976 mit dem Verfassen von Kurzgeschichten für das Magazin Tintin. 1978 startete er seine Karriere als professioneller Drehbuchautor. Seitdem hat er zahlreiche Drehbücher geschrieben und dabei mit Leichtigkeit und Einfallsreichtum von einem Genre zum anderen gewechselt: humoristische Serien, fantastische Welten, aktuelle Themen, Geisteswissenschaften usw.
Rezension
Ungleichheit wird in der klassischen liberalen Ökonomie als notwendiges Grundübel zwecks Ausbringung von Konkurrenz und Arbeitsanreiz angesehen, - dem widerspricht der linke französische Starökonom Thomas Piketty. Seine "kurze Geschichte der Gleichheit" bildet die Quintessenz aus seinen voluminösen Büchern "Kapital im 21. Jahrhundert" und "Kapital und Ideologie", - eine Art "Best of Piketty". Wer die Ursachen von Ungleichheit in der Gesellschaft, aber auch weltweit, verstehen will, kommt um diese Bücher nicht herum. Der Autor zeichnet mit einer Fülle interessanter Daten die großen Linien der historischen Entwicklung von (Un-)Gleichheit von der französischen Revolution bis zur Gegenwart nach, - auch unter Einbezug von Kolonialismus und Sklavenhaltergesellschaften. Aus der Geschichte zieht er Konsequenzen für eine zukünftige Entwicklung hin zu mehr Gleichheit: Wie kann die Menschheit voranschreiten auf dem Weg zu einem lebenswerteren Leben für alle? Denn langfristig gibt es nach Piketty durchaus einen Trend zur Gleichheit. Die Welt im Jahr 2020 war viel egalitärer als 1950 oder 1900 oder 1789. - Dieses Buch setzt "Une brève histoire de l’égalité" erstmals in eine Graphic Novel (Comicroman oder grafischer Roman) um. Graphic Novels sind Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität eher an eine erwachsene Zielgruppe richten, ein eher ernsthafter Comic, der wie ein literarisches Werk eine Geschichte aufbaut und sich damit von Comics für Kinder und Jugendliche unterscheidet.

Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Schlagwörter:
Armut, Demokratie, Fortschritt, Gerechtigkeit, Geschichte, Gesellschaft, Gleichheit, Globalisierung, Graphic Novel, junge Generation, Kapitalismus, Klassenkampf, Macht, Machtstruktur, Ökonomie, Politik, Postkolonialismus, Reichtum, Sébastien Vassant, soziale Bewegungen, Sozialgeschichte, Sozialkritik, Stephen Desberg, Thomas Piketty, Ungleichheit, Weltgeschichte, Wirtschaft

Pressestimmen:

"Thomas Piketty ist gerade dabei, der Karl Marx des 21. Jahrhunderts zu werden."
Waltraud Schelkle, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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