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Ein Sommer mit Goethe
Gustav Seibt
Verlag C. H. Beck oHG
EAN: 9783406843600 (ISBN: 3-406-84360-3)
272 Seiten, hardcover, 13 x 21cm, 2026, mit Lesebändchen und einigen Abbildungen
EUR 25,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Ein Sommer mit Goethe ist keine mit Zitaten garnierte Kurzbiographie in Episoden. Die Latte liegt höher. Es ist ein bestens gelauntes Goethe-Buch, das Lust macht zum Selberlesen und Mitdenken, indem es Goethe in seinem Dichten und Nachdenken und Formulieren vorstellt, nach Themen und durchgehenden Motiven geordnet, der Chronologie seiner Werke folgend, alle Gattungen einbeziehend und stets verführerisch lockend mit ausgesuchten Goethe-Texten. Keiner dieser Ausflüge in Goethes Welt dauert länger als drei Seiten, jeder endet mit einer kleinen Zwischenmusik in Form eine Goethe-Spruchs oder -Gedichts. Der Cicerone, der uns diesen strahlenden Sommer mit Goethe beschert, gehört zu den besten Kennern, die wir in Deutschland haben. Gustav Seibt wirbt auf unwiderstehliche Weise für unseren Nationaldichter und bietet auf nicht einmal 300 Seiten einen «Essential Goethe», der Goethe-Profis erfreuen wird, vor allem aber Goethe-Nichtschwimmern den lang ersehnten Rettungsring zuwirft.
Rezension
Beim Lesen von "Ein Sommer mit Goethe" hatte ich das Gefühl, Goethe nicht als unnahbaren Literaturgiganten kennenzulernen, sondern als erstaunlich modernen Menschen. Gustav Seibt schreibt mit viel Wärme und Begeisterung, dass man sich fast selbst wie auf einem sommerlichen Spaziergang durch Weimar fühlt. Besonders gefallen hat mir, wie mühelos das Buch große Themen wie Liebe, Natur und Lebenskunst mit Goethes Texten verbindet, ohne dabei trocken oder akademisch zu wirken.
Gerade die ruhige, persönliche Atmosphäre macht das Buch für mich besonders. Es lädt nicht dazu ein, Goethe „zu studieren“, sondern ihn neugierig und ohne Scheu zu entdecken.
An manchen Stellen hätte ich mir zwar etwas mehr Tiefe gewünscht, doch genau die Leichtigkeit macht den Reiz des Buches aus. Für mich ist es eine wunderbare Sommerlektüre für alle, die Literatur mögen oder Goethe einmal anders kennenlernen möchten - und Lust bekommen, (wieder) Goethe zu lesen!
S. Düfel, Lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
"Es ist keine Schande, Goethe nicht gelesen zu haben. Es ist nur schade. Und man kann es ändern."
Gustav Seibts kleiner Goethe-Sommerkurs wendet sich an alle, die den Klassiker aus Weimar immer schon einmal kennenlernen wollten, aber sich nicht so recht herangetraut oder bestenfalls einmal Wer reitet so spät durch Nacht und Wind gelesen haben. In fünfzig Kapiteln führt dieses Buch uns mitten hinein in den Kosmos Goethes, stets mit O-Ton zur Hand, und zeigt uns, was er über die Liebe dachte, über Freundschaft, Freiheit, Ordnung und die Natur, sogar über Gott oder auch einfach nur über das richtige Outfit und die Kunst von Jungsein und Altern.
Inhaltsverzeichnis
Das Unternehmen wird entschuldigt ⋅ 9
Kürze ⋅ 16
Evergreen ⋅ 21
Erste Freundschaft, erster Tod ⋅ 26
Zeitmaschine ⋅ 30
Tagebuch und Weltgeschichte ⋅ 36
Krieg, Geld, Papier ⋅ 41
Modern Money Theory ⋅ 45
Wer ist schuld an der Revolution? ⋅ 50
Selbsterprobung ⋅ 55
Lieber Tod als Anarchie ⋅ 60
No Sympathy For The Devil ⋅ 65
Krönungstag ⋅ 70
Schweigsamer Dichter ⋅ 76
Spaltung der Gesellschaft ⋅ 81
Ein frecher Höfling ⋅ 86
Erkenne, was du bist! ⋅ 91
So musst du sein ⋅ 97
Wo haben Sie die Iphigenie geschrieben? ⋅ 101
Despotie als Lebensform ⋅ 106
Bedingte Regierungen ⋅ 110
Freiheit ⋅ 114
Freyheit! Freyheit! ⋅ 119
Freysinn ⋅ 124
Geistloser Purismus ⋅ 129
Wälzen und Rollen ⋅ 133
Gestalt und Gewalt ⋅ 138
Weiblicher Eigensinn ⋅ 143
Die Wolke Schuldbewusstsein ⋅ 147
Was ist Größe? ⋅ 152
Die Krankheit zum Tode ⋅ 158
Das Du ⋅ 162
Prinz und Professor ⋅ 167
Fashion Victim ⋅ 174
Demoiselle und Kaiserin ⋅ 179
Das Geheimnis ⋅ 184
Safer Sex ⋅ 189
Sex und Lügen ⋅ 194
Das Jammerkreuz ⋅ 199
Kein Widerkrist ⋅ 204
Gott ist keine Person ⋅ 209
Bildung ⋅ 214
Gewackel und Geschnatter ⋅ 219
Himmelsgewölbe ⋅ 224
Ihr glücklichen Augen ⋅ 229
Aufjauchzen ⋅ 235
Wiedermorgen und Immermorgen ⋅ 240
Lange leben heißt vieles überleben ⋅ 246
Verjüngungskur ⋅ 251
Der Tod als Porträtmaler ⋅ 258
Vierzig Tage ⋅ 263
Zur Textgestalt ⋅ 268
Bildnachweis ⋅ 270
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