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Die Woche danach
Ein Stundenbuch der Hoffnung
Helga Schubert
Deutscher Taschenbuch Verlag
EAN: 9783423285759 (ISBN: 3-423-28575-3)
176 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 12 x 19cm, 2026
EUR 22,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
»Ich lebe nun in einer anderen Welt.«
Was geschieht, wenn der Mensch geht, den man über sechzig Jahre geliebt und über zehn Jahre gepflegt hat?
In ihrer unverkennbaren, kristallklaren Prosa beschreibt Helga Schubert den eigenen Zustand in der ersten Woche, der ersten Zeit nach dem Tod ihres Mannes, beobachtet sich selbst zwischen Traurigkeit und Erlösung.
»Helga Schubert ist eine Zuversichtsautorin.«
Melanie Mühl, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Rezension
Als ihr Mann stirbt, endet für Helga Schubert nicht nur ein gemeinsames Leben, sondern auch eine lange Zeit der Pflege. Was bleibt, ist Trauer, aber ebenso eine Freiheit, die erst wieder vertraut werden muss. Schubert lässt beides nebeneinander stehen: die Liebe zum Verstorbenen und die Erleichterung, nun selbst über den eigenen Alltag bestimmen zu können. Gerade diese Gleichzeitigkeit gibt ihrem autobiografischen Buch sein Gewicht. In kurzen Texten hält sie fest, wie sich das Leben nach dem Verlust verändert. Musik von Bach und Chopin, Begegnungen mit Tieren im Garten und alltägliche Beobachtungen bekommen Raum. Die Hoffnung des Untertitels entsteht dabei nicht aus großen Versprechen, sondern aus der wiederkehrenden Aufmerksamkeit für die Welt. Wer einen Ratgeber zur Trauerbewältigung sucht, findet hier etwas anderes: eine persönliche Erkundung des Weiterlebens, die auch widersprüchliche Gefühle zulässt. Über die erste Woche hinaus erzählt Schubert davon, wie Selbstbestimmung nach Jahrzehnten der Verbundenheit neu beginnen kann, ohne die gemeinsame Vergangenheit zu verleugnen.
Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Ein Freitagmorgen im August, ein Pflegebett in einem stillen Haus in Mecklenburg – und danach ein Leben, das neu vermessen werden will.
Was geschieht, wenn der Mensch geht, den man über sechzig Jahre geliebt und über zehn Jahre gepflegt hat? In ihrer unverkennbaren, kristallklaren Prosa beschreibt Helga Schubert den eigenen Zustand in der ersten Woche, der ersten Zeit nach dem Tod ihres Mannes, beobachtet sich selbst zwischen Traurigkeit und Erlösung.
In lakonischen Miniaturen erzählt die Bachmann-Preisträgerin von Trauer ohne Pathos, von Chopin und Bach als Trost, von Tierbegegnungen im Garten, und von später Selbstbehauptung.
»Helga Schubert ist eine Zuversichtsautorin.« Melanie Mühl, FAZ |
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