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Das Mittelalter Geschichte und Kultur
Das Mittelalter
Geschichte und Kultur




Johannes Fried

Verlag C. H. Beck oHG
EAN: 9783406578298 (ISBN: 3-406-57829-2)
606 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 15 x 22cm, 2008, Mit 70 Abbildungen

EUR 29,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Johannes Fried, einer der großen Mediävisten unserer Zeit, schildert in seinem Buch die faszinierende Geschichte jener Menschen und Mächte, die Europa zu seiner geistigen und kulturellen Einheit formten, die Grundlagen der modernen Nationen schufen, Staat und Kirche in zähem Ringen voneinander lösten, die Freiheit des Bürgers erfanden und auf vielen Feldern, von der Wissenschaft bis zur Entdeckung ferner Eänder, in neue Welten aufbrachen. Seine Geschichte des Mittelalters ist eine grandiose Reise in ein Jahrtausend voller schöpferischer Energien und dramatischer Auseinandersetzungen.
Rezension
Das Mittelalter meint zunächst schlicht die 1000 Jahre zwischen 500 und 1500 n.Chr. Das Buch schildert die faszinierende Geschichte jener Menschen und Mächte, die Europa zu seiner geistigen und kulturellen Einheit formten, die Grundlagen der modernen Nationen schufen, Staat und Kirche in zähem Ringen voneinander lösten, die Freiheit des Bürgers erfanden und auf vielen Feldern, von der Wissenschaft bis zur Entdeckung ferner Länder, in neue Welten aufbrachen. Die Geschichte des Mittelalters ist eine Reise in ein Jahrtausend voller schöpferischer Energien und dramatischer Auseinandersetzungen, - mithin: das Mittelalter ist keineswegs eine "dunkle" Epoche ... Von den dunklen Jahrhunderten der ausgehenden Antike bis zur vermeintlichen «Wiedergeburt» der Renaissance entfaltet der Mediävist Johannes Fried in diesem Buch ein staunenswertes Panorama des Mittelalters - eintausend Jahre europäische Geschichte und Kultur, die erfüllt sind von Leben, Tatendrang, Dynamik, Innovation, von heftigen Glaubenskämpfen und kühnen Entdeckungsfahrten, von Streben nach Freiheit, Erkenntnis, richtigem Leben. An ihrem Ende erscheint die Renaissance und der Beginn der Neuzeit. Fazit: Die viel gescholtenen aufregenden Jahrhunderte des Mittelalters, so zeigt dieses Werk, eröffnen in Wahrheit den Weg in unsere moderne Welt.

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Johannes Frieds große Geschichte des Mittelalters
Eine grandiose Reise in ein Jahrtausend voller schöpferischer Energien und dramatischer Auseinandersetzungen

Johannes Fried, einer der großen Mediävisten unserer Zeit, schildert in seinem Buch die faszinierende Geschichte jener Menschen und Mächte, die Europa zu seiner geistigen und kulturellen Einheit formten, die Grundlagen der modernen Nationen schufen, Staat und Kirche in zähem Ringen voneinander lösten, die Freiheit des Bürgers erfanden und auf vielen Feldern, von der Wissenschaft bis zur Entdeckung ferner Länder, in neue Welten aufbrachen.
Einzelne Menschen – bald ein Papst, bald ein König, bald ein Gelehrter, Missionar oder Kaufmann – machen sich dem Leser im Laufe des Buches bekannt und geleiten uns durch ihre Zeit. Sie lassen uns teilhaben an ihren Erfahrungen und Konflikten, an ihren Erlebnissen und Ideen. Johannes Frieds souveräne Erzählkunst bringt uns auf diese Weise das angeblich so „finstere“ Mittelalter nahe, wie es nur wenigen Historikern gelingt. Die viel gescholtenen aufregenden Jahrhunderte des Mittelalters, so zeigt uns dieses bedeutende Werk, eröffnen in Wahrheit den Weg in unsere moderne Welt.

Johannes Fried
[Prof. Dr.] Johannes Fried ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Frankfurt. Er war von 1996 bis 2000 Vorsitzender des Verbandes der Historiker Deutschlands.
1995 erhielt er für sein Werk Der Weg ins Mittelalter den Preis des Historischen Kollegs.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 7

1. KAPITEL Boethius und der Aufstieg Europas 11

2. KAPITEL Gregor der Große und die neue Macht der Franken 35

3. KAPITEL Karl der Große und die erste «Renovatio imperii Romanorum» 58
Die Krise des Karlsreiches unter Ludwig dem Frommen 87

4. KAPITEL Festigung der Königreiche und die zweite Erneuerung des Römischen Imperiums 98

5. KAPITEL Die Endzeit rückt bedrohlich nahe 135

6. KAPTIEL «Der wahre Kaiser ist der Papst.» 164

7. KAPITEL Das lange Jahrhundert der Papstschismen 186
Gesellschaftliche Mobilität 186
Wiederkehr der Stadtkulur 188
Stabilisierung der Königreiche 198
Wirkungen des Kreuzzugs 218
Neue Wissenschaften 225
Das Handeln der Könige 238
Die geistige Kultur 250

8. KAPITEL Der Stellvertreter Gottes 257

9. KAPTIEL Triumph der Jurisprudenz 288
Der König ist Kaiser in seinem Reich 288
Friedrich II. 291
Der Mongoleneinfall von 1238-42: Ein neuerlicher Impuls der Globalisierung 301
Judenpogrome 306
«Politik» denken 308
Europa nach dem Ende der Staufer. Sizilien 311
England 314
Spanien 319
Frankreich 327
Deutschland 335
Das Papsttum 340
Hochfinanz 345

10. KAPITEL Das Licht der Vernunft 349

11. KAPITEL Die Monarchie 394
Zerfall des Imperiums 394
Blicke nach dem fernen Osten 400
Das Zeitalter Philipps des Schönen von Frankzeich 405
Ein Herrscher: Der Kaiser Karl IV. 426
Die «Goldene Bulle» von 1356 448
Ein Pariser Gipfeltreffen im Jahr 1378 455
Europäische Folgen des Papstschismas 459

12. KAPITEL Erwartung des Jüngsten Gerichts und Wiedergeburt 471
In Erwartung des endzeitlichen Antichristen 471
Neue Lebensfreude und geistige Wiedergeburt 491
Fürsten und Politik 500
Jahrzehnte des Konzils 507
Die Jungfrau von Orleans 513
Die europäischen Mächte 516

SCHLUSS Finsteres Mittelalter? Ein Epilog 536

Anmerkungen 559
Bibliographie 583
Abkürzungsverzeichnis 592
Bildnachweis 593
Personenregister 595