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Das Lied des Geldes
Ein Fall für Kostas Charitos
Petros Markaris
Diogenes Verlag
EAN: 9783257071757 (ISBN: 3-257-07175-2)
320 Seiten, hardcover, 12 x 19cm, Juli, 2021
EUR 24,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Petros Markaris
Das Lied des Geldes
Feierlich wird die Linke zu Grabe getragen, in einem Trauerzug durch die Straßen von Athen. Was wie ein Karnevalsumzug aussieht, ist der Beginn einer neuen Protestbewegung: Die Armen schließen sich zusammen, um sich Gehör zu verschaffen. Ist in ihren Reihen der Mörder zu suchen, der die ausländischen Investoren auf dem Gewissen hat? Kommissar Charitos ermittelt und horcht auf, als er überall in der Stadt das Lied des Geldes vernimmt.
„Mit seinem Kommissar Kostas Charitos hat Petros Markaris eine Kultufigur geschaffen.“
Stefan Berkholz
Deutschlandradio, Berlin
Rezension
„Money“ lautet der Titel eines der bekanntesten Songs von Pink Floyd. In der Progressive Rock-Nummer kann man klingende Geldmünzen hören. Ein anderes Lied des Geldes spielt der Mörder in dem neuen Kriminalroman von Petros Markaris (*1937) immer nach vollzogener Tat ab. Der Fall, der dreizehnte bereits, liegt wieder in den Händen von Kostas Charitos, Hauptkommissar bei der Mordkommission der Polizeidirektion Attika. Erfolgreich gelöst wurden von ihm bereits die Fälle: „Hellas Channel“, „Nachtfalter“, „Live!“, „Der Großaktionär“, „Die Kinderfrau“, „Faule Kredite“, „Zahltag“, „Abrechnung“, „Zurück auf Start“, „Offshore“, „Drei Grazien“ und „Zeiten der Heuchelei“.
Der aktuelle Krimi des griechischen Erfolgsschriftstellers trägt den Titel „Das Lied des Geldes“. Übersetzt wurde er aus dem Neugriechischen von Michaela Prinzinger und ist wie die anderen Werke des Autors im Diogenes Verlag erschienen. In seinem neuen Fall muss Charitos wieder manche Frustration durchstehen, um den Täter zu ermitteln. Dabei leistet er sich wie immer manches verbale Spiegelgefecht mit seiner Ehefrau, Adriani Charitou, insbesondere über seine heiß geliebten Souvlaki. Außerdem erfreut sich der Kommissar an der Entwicklung von Lambros, dem Sohn seiner Tochter, der benannt ist nach dem Altkommunisten Lambros Sissis, dem Leiter eines Obdachlosenheims in Athen. Dieser gründet eine Bewegung der Armen, wovon im Roman in eigenen Kapiteln ausführlich berichtet wird.
„Das Lied des Geldes“ erfüllt wieder alle Erwartungen, die Leser:innen an einen Kriminalroman von Markaris stellen: Spannung, falsche Fährten, Ironie, präzise Gesellschaftskritik und Schilderungen kulinarischer griechischer Gerichte. In seinem neuen Buch wartet der griechische Krimiautor wieder mit einem prinzipientreuen Täter auf, welcher ein moralpädagogisches Motiv besitzt.
Fazit: Wer Interesse an einem spannenden und unterhaltsamen Sozialkrimi hat, dem kann „Das Lied des Geldes“ von Petros Markaris nur zur (sommerlichen) Lektüre empfohlen werden.
Dr. Marcel Remme, für lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Das Lied des Geldes
Ein Fall für Kostas Charitos
Aus dem Neugriechischen von Michaela Prinzinger
Feierlich wird die Linke zu Grabe getragen, in einem Trauerzug durch die Straßen von Athen. Was wie ein Karnevalsumzug aussieht, ist der Beginn einer neuen Protestbewegung: Die Armen schließen sich zusammen, um sich Gehör zu verschaffen. Ist in ihren Reihen der Mörder zu suchen, der die ausländischen Investoren auf dem Gewissen hat? Kommissar Charitos ermittelt und horcht auf, als er überall in der Stadt das Lied des Geldes vernimmt.
Kommissar Charitos stellt in seinem neusten Fall fest: Wie überall geht auch in Griechenland die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Investoren aus allen Ländern der Welt – aus Saudi-Arabien, aus China, aber auch einheimische – kaufen ganze Landstriche auf, während gleichzeitig viele Leute in Athen verarmen und um ihre Existenz bangen. Das weiß auch Charitos‘ bester Freund Sissis, Leiter eines Obdachlosenasyls und Kopf der neuen Protestbewegung der Armen. Als ein ausländischer Investor tot auf einem leeren Grundstück am Meer aufgefunden wird, beginnt Charitos zu ermitteln. Der Täter hinterlässt eine interessante Handschrift: ein Lied, das von Geld und von Gier erzählt. |
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