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Das Ende des Chinesischen Traums Leben in Xi Jinpings neuem China | Inside China: Hinter den verschlossenen Türen der Weltmacht
Das Ende des Chinesischen Traums
Leben in Xi Jinpings neuem China | Inside China: Hinter den verschlossenen Türen der Weltmacht




Lea Sahay

Verlagsgruppe Droemer Weltbild GmbH & Co. KG
EAN: 9783426449967 (ISBN: 3-426-44996-X)
288 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 14 x 22cm, September, 2024

EUR 24,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Was passiert wirklich in China? – China-Korrespondentin Lea Sahay bietet exklusive Einblicke in Politik, Wirtschaft und den chinesischen Traum

Lange schien Pekings neo-kommunistische Politik aufzugehen. Die Verbindung von Wachstum, Nationalismus und sozialer Kontrolle sah aus wie eine erfolgreiche Alternative zu westlicher Demokratie und Marktwirtschaft. Doch heute zeigt die Fassade der zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt Risse: Der Tech-Boom ist vorbei, die Immobilienblase geplatzt und das Gesundheitssystem kollabiert.

Lea Sahay lebt derzeit in Peking und hat in den vergangenen 16 Jahren viel Zeit im Reich der Mitte verbracht. Die langjährige China-Korrespondentin gilt als top-informierte Kennerinnen des Landes. Ihr Sachbuch lässt uns hinter die Kulissen blicken und die Entwicklungen in China durch die Augen einfacher Menschen erleben:

Wie sieht das Leben in China heute aus?

Wie hat es sich in den letzten 20 Jahren verändert?

Warum folgen die Chinesen dem machthungrigen Kurs von Staatspräsident Xi Jinping?

Welche Versprechungen macht das totalitäre Regime?

Ein politisches Buch, das die Menschen in den Mittelpunkt stellt

Lea Sahay lässt uns an den Träumen und Ängsten der Chinesen teilhaben und macht so die moderne chinesische Gesellschaft verständlich. Die Journalistin spricht zum Beispiel mit jungen Chinesinnen, die nach der Aufhebung der Ein-Kind-Politik nicht mehr nur als Mütter wahrgenommen werden wollen. Oder mit beruflichen Aufsteigern über enttäuschte Hoffnungen, den Einfluss der Staatspartei und Zukunftsängste. Und sie erzählt von persönlichen Erfahrungen im katastrophalen chinesischen Gesundheitssystem.

Die einzigartige Kombination von Alltag, Wirtschaft und Politik in China liefert einen Schlüssel zum Verständnis der Supermacht am Scheideweg.

Lea Sahay lebt in Peking und ist seit 2018 China-Korrespondentin bei der Süddeutschen Zeitung. Zuvor hat die studierte Politik- und Asienwissenschaftlerin von Shanghai aus für die Wirtschaftswoche berichtet. Sahay spricht fließend Chinesisch und hat das Land aus der Innenperspektive kennengelernt, seitdem sie vor 16 Jahren das erste Mal im Rahmen eines Austauschs ins Reich der Mitte reiste.
Rezension
Aus der Perspektive einfacher Chinesen und ihres Alltags beschreibt die Autorin, was sich in den vergangenen 20 Jahren in der chinesischen Gesellschaft verändert hat. Lange schien Pekings neo-kommunistische Politik aufzugehen. Die Verbindung von Wachstum, Nationalismus und sozialer Kontrolle sah aus wie eine erfolgreiche Alternative zu westlicher Demokratie und Marktwirtschaft. Doch heute zeigt die Fassade der zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt Risse: Der Tech-Boom ist vorbei, die Immobilienblase geplatzt und das Gesundheitssystem kollabiert. Die Chinesen leiden unter dem immer autoritärer auftretenden, neue Formen der digitalen Kontrolle installierenden Regime und unter den wachsenden ökonomischen Schwierigkeiten. Es staut sich gesellschaftlicher Frust auf, der kein Ventil mehr hat. Und die Jugendarbeitslosigkeit ist groß ...

Dieter Bach, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Pressestimmen:
"Sie beobachtet genau, sensibel für das, was sich in ihrer Umgebung verändert. Damit untersceidet sie sich wohltuend von Apologeten des Pekinger Regimes (...)"
ZEIT online, 10. Oktober 2024
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 9


China! Zukunft? 19

Eine andere Welt 40

Die chinesische Familie 56

Die Partei führt alles 87

Chronik einer Vertuschung 120

Die schwarze Hand Amerikas 147

Chinas eiserne Corona-Politik 170

Vor der Tür 191

Leb wohl, Seuchengott 206

Über den Parteitag 226

Die letzte Generation 245


Literatur 273