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Bruce Springsteen – Born In The U.S.A.
Soundtrack einer Generation
Steven Hyden
Hannibal-Verlag
EAN: 9783854458166 (ISBN: 3-85445-816-9)
280 Seiten, 14 x 22cm, 2026
EUR 25,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
EIN STÜCK ROCKGESCHICHTE ALS FASZINIERENDE ZEITGESCHICHTE!
AAM 4. JUNI 1984 gab Columbia Records eine Platte heraus, die ı einem der meistverkauften und bedeutendsten Rockalben aller iten werden würde: Bruce Springsteens Born In The U.S.A., ein assiker, der sich in den nächsten vierzig Jahren nicht allein für denn Mann, der das Album gemacht hatte, sondern für die ckmusik an sich und die amerikanische Kultur im Allgemeinen als Meilenstein erwies.
In seinem materialreichen und meinungsstarken Buch zeigt der renommierte Musikkritiker Steven Hyden auf, wie diese Platte zum zentralen Bestandteil der amerikanischen (Kultur-)Geschichte wurde.
Der Autor wechselt zwischen aufschlussreicher Kritik, peniblem Journalismus und persönlichen Anekdoten, wenn er sich eingehend mit der spannenden Vorgeschichte des Albums, seinen ikonischen Songs und seinem gigantischen Erfolg befasst. Über Bruce Springsteens Karriere hinaus untersucht er aber auch die Rolle, die Born In The U.S.A. im größeren historischen Kontext innehat, und dokumentiert nicht nur, wo sich die USA in der turbulenten Zeit nach Vietnam und Watergate befanden, sondern zeigt zudem auf, wohin sie sich später entwickelten: Wie Springsteen selbst schweren Herzens einräumt, sind aus vielen der progressiv eingestellten Amerikaner aus der Arbeiterschicht des Mittleren Westens, über die er 1984 geschrieben hatte, zu Beginn der 2010er Jahre verbitterte und sich betrogen fühlende Trump-Wähler geworden. Seine tief empfundenen Texte belegen dabei, dass sich die gegenwärtigen chaotischen Zustände in den USA schon seit Längerem abgezeichnet haben ...
Rezension
Steven Hyden hat sich einer wagemutigen Aufgabe gestellt: einem einzigen Album ein ganzes Buch zu widmen, über vierzig Jahre nach dessen Erscheinen. "Born In The U.S.A. – Soundtrack einer Generation", bei Hannibal auf Deutsch übersetzt von Marion Ahl, geht dieses Risiko ein und gewinnt meistens. Hyden, der laut eigener Aussage schon als Sechsjähriger sein erstes Springsteen-Konzert erlebte, schreibt nicht mit der Distanz eines Musikwissenschaftlers, sondern als jemand, der die Platte auswendig kennt und trotzdem noch etwas Neues darin findet. Besonders stark ist er dort, wo er das Missverständnis um den Titelsong seziert: Wie aus einem Lied über einen desillusionierten Vietnam-Veteranen eine patriotische Wahlkampfhymne wurde, obwohl der Text das Gegenteil erzählt. Auch die Entstehungsgeschichte, inklusive Streit um die Songauswahl und den Einfluss der E Street Band, liest sich kurzweilig.
Wer eine schlichte Diskografie sucht, findet hier deutlich mehr Persönliches, als er vielleicht erwartet. Für Fans, die das Album längst kennen, lohnt sich der genauere Blick aber besonders.
Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Der tiefe Blick in die Seele Amerikas: Bruce Springsteens Born In The U.S.A.
Als Born In The U.S.A. 1984 erschien, war Bruce Springsteen längst eine feste Größe im amerikanischen Rock-Business. Er hatte bereits sechs Alben abgeliefert, die hymnischen Gitarren-Rock, aber auch eindringliches Singer-Songwriter-Material boten, und wurde vor allem für seine phänomenale Live-Präsenz gefeiert. Springsteen galt als nahbarer Kumpeltyp, der wusste, wie es den einfachen Leuten ging, die hart für ihr Geld arbeiten mussten – in einem Land und in einer Zeit, wo das gesellschaftliche Klima immer kälter und rauer wurde.
Genau davon erzählt Born In The U.S.A., mit dem der »Boss« endgültig zum Superstar wurde.Das lag natürlich vor allem an den mitreißenden, packenden Songs in radiotauglichem Gewand – der Titeltrack, »Dancing In The Dark« oder »I’m On Fire« wurden weltweit Riesenhits und ließen auch das Album allerorten an die Chartspitze schießen. Die Texte hingegen zeichneten das Bild einer von Vietnam und Watergate erschütterten Nation, die nach neuen Träumen lechzte, und blickten Amerika tief in die Seele. In Born In The U.S.A. – Soundtrack einer Generation analysiert Rock-Kritiker Steven Hyden diese legendären Songs vor dem Hintergrund der politischen und sozialen Gegebenheiten ihrer Zeit, untersucht aber auch ihren enormen Einfluss auf die amerikanische Kultur.
Gleichzeitig outet sich Hyden, der als Sechsjähriger sein erstes Springsteen-Konzert erlebte, als beinharter Fan, der alles über die Musik wissen will. Was steckte hinter dem Titelsong, der fälschlicherweise oft als nationalistische Hymne verstanden wurde, obwohl Springsteen hier vor allem die Unzufriedenheit und Resignation jener Menschen herausschrie, die in der modernen Welt der Reaganomics keinen Platz mehr fanden? Wie entstand der neue Sound, bei dem neben Gitarren auch Synthesizer stilprägend wurden? Welche Rolle spielte die E Street Band? Und: Wie erging es dem Boss selbst mit diesem Riesenerfolg, der im Grunde allem widersprach, was er bisher verkörpert hatte? Born In The U.S.A. – Soundtrack einer Generation schildert spannend und sehr informativ die Entstehung eines Klassikers, der seine Bedeutung auch in Trumps Amerika nicht verloren hat.
Steven Hyden arbeitete in den USA u.a. für den Rolling Stone, den New Yorker sowie die Washington Post und verfasste eine Reihe von Musikbüchern, u.a. über die Black Crowes, Pearl Jam, Radiohead oder Alternative Rock. Er ist als Podcaster aktiv und war in vielen amerikanischen TV-Dokumentationen über Rockmusik zu sehen. Hyden lebt mit seiner Familie in Minneapolis.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Geboren in Born In The U.S.A.
9
Kapitel 1
Man At The Top
22
Kapitel 2
Man In A Room
56
Kapitel 3
Manison On The Hill
90
Kapitel 4
Growing Pains - Unser lautes Heim
133
Kapitel 5
Bossmania
168
Kapitel 6
Bruced Out
209
KaPITEL 7
ReBorn In The U.S.A.
239
Danksagung plus kleine Bibliografie
278
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